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LK Starnberg | | von Landkreis Starnberg
Aktion in der Starnberger Berufsschule

v.l.n.r.: Sophie Hoffmann (Schwangerschaftsberatung des Landratsamtes Starnberg), Sandra Pabian (Psychosoziale Beratung des Landratsamtes Starnberg), Martin Brouer (Schulleitung des staatlichen Beruflichen Zentrums Starnberg), Kristin Groß-Stolte (Fachbetreuerin Gesundheit) und Nicole Karl (Schwangerschaftsberatung des Landratsamtes Starnberg).

Aktion zum Welt-AIDS-Tag

Aktion in der Starnberger Berufsschule - "Ungleichheiten beenden. Aids beenden. Pandemien beenden"

Nachdem am 1. Dezember 1981 AIDS als eigenständige Krankheit international anerkannt wurde, wird seit über 30 Jahren an diesem Tag an die Menschen erinnert, die an den Folgen von HIV und AIDS verstorben sind. Zudem soll der Tag Vorurteile entgegen und mehr hin zu einem Miteinander wirken. Dazu trägt das Gesundheitsamt Starnberg von verschiedenen Aktionen aus dem Erfahrungsschatz von seiner über 30-jährigen AIDS-Beratung und Präventionsarbeit bei. Um wieder mehr auf das Thema aufmerksam zu machen, führt das Gesundheitsamt Starnberg dieses Jahr mehrere Aktionen durch.

Am Welt-AIDS-Tag wurden 400 Tüten und Brezeln in Form der Aids-Schleife der Bäckerei Aumüller an Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Starnberg verteilt. Landrat Stefan Frey: „Auch wenn das Thema „Aids“ heute nicht mehr in aller Munde ist und andere Krankheiten das aktuelle Tagesgeschehen prägen. Aufklärung, Prävention sowie das Leben mit der Krankheit sowie der gesellschaftliche Umgang damit und das Miteinander sind bei diesem Thema nach wie vor brandaktuell, heute wie damals.“

Das ist aber nicht die einzige Aktion. Bis zum 3. Dezember befindet sich im Landratsamt und im Gesundheitsamt jeweils ein Informationstand mit Aufklärungsmaterial. Außerdem wurden an die 500 Tüten mit Informationsmaterialien gepackt und an die zentralen Asylunterkünfte im Landkreis Starnberg verteilt.

Infektionen ohne Behandlung

Weltweit leben etwa 38 Millionen Menschen mit HIV, wovon 25% keinen Zugang zu Medikamente haben. Mit der Folge, dass alleine im Jahr 2020 weltweit 680.000 Menschen an den Folgen von AIDS gestorben sind. Besonders betroffen ist das südliche Afrika. In Osteuropa und Zentralasien ist die Zahl der Infektionen in den letzten Jahren sogar gestiegen. In Deutschland leben ungefähr 90.700 Menschen mit HIV, wovon rund 10.800 Menschen nichts von ihrer Infektionen wissen und keine Behandlung erhalten. Die Folge ist, dass sich immer noch jährlich rund 1.000 Menschen in Deutschland neu infizieren.

Die präventiven Maßnahmen gegen HIV und AIDS haben durch die Corona-Pandemie einen Dämpfer erlebt. Kontaktbeschränkungen haben zu einer Abnahme der Bereitschaft an HIV-Tests geführt und in vielen Ländern zu einem starken Rückgang der Diagnose. Die medikamentöse Versorgung musste teilweise eingeschränkt oder sogar unterbrochen werden.

Das Landratsamt zeigt wie die letzten Jahre Schleife sowohl auf der Homepage des Landratsamts als auch auf einem Banner an der Münchner Straße am Landratsamt. Ziel der Aktionen ist die Reduzierung von Vorurteilen und ein offener Umgang mit dem Thema sexuell übertragbarer Krankheiten. Auf www.welt-aids-tag.de finden sich weitere Informationen. Materialien für eigene Solidaritätsaktionen können dort heruntergeladen und bestellt werden.

Quelle: Landkreis Starnberg

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Nachdem am 1. Dezember 1981 AIDS als eigenständige Krankheit international anerkannt wurde, wird seit über 30 Jahren an diesem Tag an die Menschen erinnert, die an den Folgen von HIV und AIDS verstorben sind. Zudem soll der Tag Vorurteile entgegen und mehr hin zu einem Miteinander wirken. Dazu trägt das Gesundheitsamt Starnberg von verschiedenen Aktionen aus dem Erfahrungsschatz von seiner über 30-jährigen AIDS-Beratung und Präventionsarbeit bei. Um wieder mehr auf das Thema aufmerksam zu machen, führt das Gesundheitsamt Starnberg dieses Jahr mehrere Aktionen durch.

Am Welt-AIDS-Tag wurden 400 Tüten und Brezeln in Form der Aids-Schleife der Bäckerei Aumüller an Schülerinnen und Schüler der Berufsschule Starnberg verteilt. Landrat Stefan Frey: „Auch wenn das Thema „Aids“ heute nicht mehr in aller Munde ist und andere Krankheiten das aktuelle Tagesgeschehen prägen. Aufklärung, Prävention sowie das Leben mit der Krankheit sowie der gesellschaftliche Umgang damit und das Miteinander sind bei diesem Thema nach wie vor brandaktuell, heute wie damals.“

Das ist aber nicht die einzige Aktion. Bis zum 3. Dezember befindet sich im Landratsamt und im Gesundheitsamt jeweils ein Informationstand mit Aufklärungsmaterial. Außerdem wurden an die 500 Tüten mit Informationsmaterialien gepackt und an die zentralen Asylunterkünfte im Landkreis Starnberg verteilt.

Infektionen ohne Behandlung

Weltweit leben etwa 38 Millionen Menschen mit HIV, wovon 25% keinen Zugang zu Medikamente haben. Mit der Folge, dass alleine im Jahr 2020 weltweit 680.000 Menschen an den Folgen von AIDS gestorben sind. Besonders betroffen ist das südliche Afrika. In Osteuropa und Zentralasien ist die Zahl der Infektionen in den letzten Jahren sogar gestiegen. In Deutschland leben ungefähr 90.700 Menschen mit HIV, wovon rund 10.800 Menschen nichts von ihrer Infektionen wissen und keine Behandlung erhalten. Die Folge ist, dass sich immer noch jährlich rund 1.000 Menschen in Deutschland neu infizieren.

Die präventiven Maßnahmen gegen HIV und AIDS haben durch die Corona-Pandemie einen Dämpfer erlebt. Kontaktbeschränkungen haben zu einer Abnahme der Bereitschaft an HIV-Tests geführt und in vielen Ländern zu einem starken Rückgang der Diagnose. Die medikamentöse Versorgung musste teilweise eingeschränkt oder sogar unterbrochen werden.

Das Landratsamt zeigt wie die letzten Jahre Schleife sowohl auf der Homepage des Landratsamts als auch auf einem Banner an der Münchner Straße am Landratsamt. Ziel der Aktionen ist die Reduzierung von Vorurteilen und ein offener Umgang mit dem Thema sexuell übertragbarer Krankheiten. Auf www.welt-aids-tag.de finden sich weitere Informationen. Materialien für eigene Solidaritätsaktionen können dort heruntergeladen und bestellt werden.

Quelle: Landkreis Starnberg

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