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Gräfelfing | | von Unser Würmtal
Dr. Kathrin Risom (l.) von SIXT share, Bürgermeister Peter Köstler und Wirtschaftsfördererin Sabine Strack präsentieren  die neue Carsharing-Station in der Gräfelfinger Bahnhofstraße.
Dr. Kathrin Risom (l.) von SIXT share, Bürgermeister Peter Köstler und Wirtschaftsfördererin Sabine Strack präsentieren die neue Carsharing-Station in der Gräfelfinger Bahnhofstraße. (Foto: Ulrike Seiffert)

Carsharing-Pilotprojekt in Gräfelfing

Das Carsharing-Programm SIXT share ist bisher bundesweit nur in Ballungszentren zu finden. In Gräfelfing startet die Firma ein Pilotprojekt, Carsharing auch außerhalb einer Großstadt zu etablieren. Insgesamt sechs SIXT-Fahrzeuge sollen im Geschäftsbereich zwischen Gewerbegebiet, Bahnhofstraße und Wolfartklinik sowie um den Lochhamer Bahnhof zu finden sein.

Zum individuellen und flexiblen Mobilitätsentwurf gehört heutzutage ein Carsharing dazu. Doch war dieses Angebot bisher Großstädten vorbehalten. SIXT share wagt sich als erster Anbieter in die Marktlücke, Carsharing auch außerhalb des erprobten Raumes anzubieten, und wählte dafür Gräfelfing aus.

„Unsere Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die jüngeren, wünschen sich mehr Flexibilität und innovative Mobilitätsdienstleistungen. Daher haben wir dieses Projekt mit SIXT gestartet und freuen uns, als erste Gemeinde im Münchner Umland das Freefloating-Carsharing anbieten zu können“, meinte Bürgermeister Peter Köstler. Ab sofort können Kunden über die SIXT App in Gräfelfing ein Carsharing-Fahrzeug der SIXT share Flotte entweder zum Minutentarif (ab neun Cent pro Minute) oder bei Bedarf auch mit Stunden- und Tagespaketen bis zu 27 Tage mieten.

Test am Wochenende „vielversprechend“

Am Wochenende durfte die SIXT-Flotte bereits probiert werden. „Wir haben sechs Fahrzeuge aufgestellt, die nach und nach Richtung München bewegt wurden“, erklärte Kathrin Risom, Director SIXT share. „Am Schluss standen fünf Fahrzeuge wieder in Gräfelfing.“ Sie nannte dies einen vielversprechenden Anfang.

„Der Grund dafür, dass Carsharing im Umland von Großstädten und in kleineren Städten allgemein wenig bis gar nicht verbreitet ist, liegt einfach daran, dass man das Verbraucherverhalten schlecht einschätzen kann.“ Man müsse nun sehen, wie sich die Gräfelfinger Zahlen im Weiteren bewegen, so Risom.

Zentrale Anlaufstelle in der Bahnhofstraße

„Wenn das Projekt gut angenommen wird und sich die Sache trägt, dann kommen auf die Gemeinde auch eine weiteren Kosten zu“, so Bürgermeister Köstler. Ansonsten übernehme Gräfelfing laut Vereinbarung die Hälfte der angesetzten 15.000 Euro. „Das ist es uns wert, um das Carsharing in der Gemeinde anzuschieben.“ Leise Kritik habe es allerdings am Geschäftsbereich gegeben, so Köstler. „Geschäftsbereich ist nicht gleich Gemeindegebiet, das ist einigen Bürgern aufgefallen. So ist es an mich herangetragen worden.“

Es werde stets darauf geschaut, dass die Distanzen nicht zu groß werden, erklärte Risom. „Das Ziel sind fünf Fahrzeuge pro Quadratkilometer. Wenn die Distanzen zu groß werden, dass wird das Angebot weniger angenommen.“ Ähnlich den Bushaltestellen, die auch maximal 500 Meter auseinander liegen sollten. Zentrale Anlaufstelle für das Gräfelfinger Carsharing sei aus diesem Grund die Kreuzung Bahnhof-/Rottenbucherstraße, die ungefähre Mitte des gesamten Geschäftsbereichs.

Gutscheine für die Gräfelfinger

„Wir haben jedem Haushalt ein Gutschein im Wert von zehn Euro spendiert“, erklärte Wirtschaftsförderin Sabine Strack die kleine Anschubhilfe, „und möchten, dass die Bürger das Carsharing ausprobieren und natürlich Gefallen daran finden. Es wäre schön, wenn sich das Carsharing bei uns in der Gemeinde etabliert und wir damit eine Ergänzung zu unserem Mobilitätskonzept bekommen.“

Nach drei Monaten geht die Testphase übrigens zu Ende. Dann wäre eine weitere dreimonatige Verlängerung möglich. Köstler dazu: „Wir hoffen, dass das Angebot von SIXT share gut angenommen und langfristig umgesetzt wird und dass weitere Gemeinden im Umland folgen.“ Und Risom ergänzte: „Das Pilotprojekt in der Gemeinde Gräfelfing ist ein wichtiger Schritt um neue Mobilitätskonzepte wie SIXT share auch außerhalb von Großstädten zu etablieren. Wenn das Angebot in der dreimonatigen Testphase gut angenommen wird, werden wir das Projekt verlängern und langfristig Gräfelfing fest in unser Geschäftsgebiet aufnehmen.“


Redaktion: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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Dr. Kathrin Risom (l.) von SIXT share, Bürgermeister Peter Köstler und Wirtschaftsfördererin Sabine Strack präsentieren  die neue Carsharing-Station in der Gräfelfinger Bahnhofstraße.
Dr. Kathrin Risom (l.) von SIXT share, Bürgermeister Peter Köstler und Wirtschaftsfördererin Sabine Strack präsentieren die neue Carsharing-Station in der Gräfelfinger Bahnhofstraße. (Foto: Ulrike Seiffert)

Carsharing-Pilotprojekt in Gräfelfing

Das Carsharing-Programm SIXT share ist bisher bundesweit nur in Ballungszentren zu finden. In Gräfelfing startet die Firma ein Pilotprojekt, Carsharing auch außerhalb einer Großstadt zu etablieren. Insgesamt sechs SIXT-Fahrzeuge sollen im Geschäftsbereich zwischen Gewerbegebiet, Bahnhofstraße und Wolfartklinik sowie um den Lochhamer Bahnhof zu finden sein.

Zum individuellen und flexiblen Mobilitätsentwurf gehört heutzutage ein Carsharing dazu. Doch war dieses Angebot bisher Großstädten vorbehalten. SIXT share wagt sich als erster Anbieter in die Marktlücke, Carsharing auch außerhalb des erprobten Raumes anzubieten, und wählte dafür Gräfelfing aus.

„Unsere Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die jüngeren, wünschen sich mehr Flexibilität und innovative Mobilitätsdienstleistungen. Daher haben wir dieses Projekt mit SIXT gestartet und freuen uns, als erste Gemeinde im Münchner Umland das Freefloating-Carsharing anbieten zu können“, meinte Bürgermeister Peter Köstler. Ab sofort können Kunden über die SIXT App in Gräfelfing ein Carsharing-Fahrzeug der SIXT share Flotte entweder zum Minutentarif (ab neun Cent pro Minute) oder bei Bedarf auch mit Stunden- und Tagespaketen bis zu 27 Tage mieten.

Test am Wochenende „vielversprechend“

Am Wochenende durfte die SIXT-Flotte bereits probiert werden. „Wir haben sechs Fahrzeuge aufgestellt, die nach und nach Richtung München bewegt wurden“, erklärte Kathrin Risom, Director SIXT share. „Am Schluss standen fünf Fahrzeuge wieder in Gräfelfing.“ Sie nannte dies einen vielversprechenden Anfang.

„Der Grund dafür, dass Carsharing im Umland von Großstädten und in kleineren Städten allgemein wenig bis gar nicht verbreitet ist, liegt einfach daran, dass man das Verbraucherverhalten schlecht einschätzen kann.“ Man müsse nun sehen, wie sich die Gräfelfinger Zahlen im Weiteren bewegen, so Risom.

Zentrale Anlaufstelle in der Bahnhofstraße

„Wenn das Projekt gut angenommen wird und sich die Sache trägt, dann kommen auf die Gemeinde auch eine weiteren Kosten zu“, so Bürgermeister Köstler. Ansonsten übernehme Gräfelfing laut Vereinbarung die Hälfte der angesetzten 15.000 Euro. „Das ist es uns wert, um das Carsharing in der Gemeinde anzuschieben.“ Leise Kritik habe es allerdings am Geschäftsbereich gegeben, so Köstler. „Geschäftsbereich ist nicht gleich Gemeindegebiet, das ist einigen Bürgern aufgefallen. So ist es an mich herangetragen worden.“

Es werde stets darauf geschaut, dass die Distanzen nicht zu groß werden, erklärte Risom. „Das Ziel sind fünf Fahrzeuge pro Quadratkilometer. Wenn die Distanzen zu groß werden, dass wird das Angebot weniger angenommen.“ Ähnlich den Bushaltestellen, die auch maximal 500 Meter auseinander liegen sollten. Zentrale Anlaufstelle für das Gräfelfinger Carsharing sei aus diesem Grund die Kreuzung Bahnhof-/Rottenbucherstraße, die ungefähre Mitte des gesamten Geschäftsbereichs.

Gutscheine für die Gräfelfinger

„Wir haben jedem Haushalt ein Gutschein im Wert von zehn Euro spendiert“, erklärte Wirtschaftsförderin Sabine Strack die kleine Anschubhilfe, „und möchten, dass die Bürger das Carsharing ausprobieren und natürlich Gefallen daran finden. Es wäre schön, wenn sich das Carsharing bei uns in der Gemeinde etabliert und wir damit eine Ergänzung zu unserem Mobilitätskonzept bekommen.“

Nach drei Monaten geht die Testphase übrigens zu Ende. Dann wäre eine weitere dreimonatige Verlängerung möglich. Köstler dazu: „Wir hoffen, dass das Angebot von SIXT share gut angenommen und langfristig umgesetzt wird und dass weitere Gemeinden im Umland folgen.“ Und Risom ergänzte: „Das Pilotprojekt in der Gemeinde Gräfelfing ist ein wichtiger Schritt um neue Mobilitätskonzepte wie SIXT share auch außerhalb von Großstädten zu etablieren. Wenn das Angebot in der dreimonatigen Testphase gut angenommen wird, werden wir das Projekt verlängern und langfristig Gräfelfing fest in unser Geschäftsgebiet aufnehmen.“


Redaktion: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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