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Würmtal | | von Unser Würmtal
Die Kontaktbeamten Ralf Nowack, Renate Mayer und Georg Anner (v.l.n.r.) sind täglich auf Streife durch die Gemeinden.
Die Kontaktbeamten Ralf Nowack, Renate Mayer und Georg Anner (v.l.n.r.) sind täglich auf Streife durch die Gemeinden. (Foto: Ulrike Seiffert)

Das Würmtal wird jedes Jahr sicherer

München ist die sicherste deutsche Großstadt – aber im Würmtal geht’s noch sicherer zu. Dies berichtete der stellvertretende Dienststellenleiter Michael Süßbrich der Planegger Polizeiinspektion 46 auf der Planegger Bürgerversammlung im Oktober 2020.

2020 sank die Gesamtzahl der Delikte im Vergleich zu 2019 um insgesamt 16,2 Prozent auf 1.239. „Das ist der Trend seit Jahren“, sagte Michael Süßbrich dazu. Die Aufklärungsquote lag 2019 mit 51,9 Prozent etwas hinter dem Landkreis München (57,4 Prozent) und auch hinter der Landeshauptstadt (61,7 Prozent).

Warnung vor Trickbetrügern

„Unter den Straftaten sind größtenteils Einbruchsdelikte und Diebstähle“, so Süßbrich. Mit Prävention und Aufklärveranstaltungen versuche die Planegger Polizei vor allem auch für Dämmerungseinbrüche und Trickbetrügern zu sensibilisieren. „Es gibt leider immer wieder Leute, vor allem ältere, die auf die Trickbetrüger reinfallen – seien es gespielte Enkel oder falsche Polizeibeamte. Da ist immer viel Aufklärung nötig“, meinte er weiter.

Süßbrichs Rat an die Bürger: „Wenn Sie derartige Anrufe erhalten, dann bleiben Sie misstrauisch! Rufen Sie die angezeigten Nummern nicht zurück, sondern wählen Sie die 110, wir kümmern uns!“ Trickbetrüger würden stets aggressiv vorgehen, auf Schocknachrichten setzen, die die Leute gedanklich aus dem Gleichgewicht bringen würden. „Also bewahren Sie Ruhe! Und händigen Sie keinerlei Gegenstände oder Geld aus“, riet der stellvertretende Dienststellenleiter weiter.

Sicherheitsberatung und Prävention

Auch in Coronazeiten setzt die Polizei auf Präsenz auf den Wochenmärkten und die persönliche Beratung in den Rathäusern, sofern diese nicht aufgrund des Infektionsgeschehens geschlossen sind. Zur objektiven sicheren Lage im Würmtal sollen sich die Bürger eben auch subjektiv stets sicher fühlen.

Dafür sind die Kontaktbeamten täglich auf Streife. „Und zwar zu Fuß, per Rad oder auch per Auto“, betont Ralf Nowack, Kontaktbeamter für Planegg, Krailling und Stockdorf. „Wir sind immer ansprechbar.“ Seine Hauptschwerpunkte seien die Sicherung des Schulwegs und das Beobachten der Verkehrsbrennpunkte. „Da nehmen sich die Gemeinden aber wahrscheinlich nicht viel, auch wenn sich die Gewichtung etwas unterscheiden könnte.“

Kollegin Renate Mayer, die sich um Neuried und Martinsried kümmert, ergänzt: „Letztendlich sind wir täglich mit Prävention und Schutzberatung beschäftigt. Ich würde sagen, dass da unsere eigentlicher Schwerpunkt liegt.“ Gemeinsam mit Kollegen Nowack und Georg Anner (zuständig für Gräfelfing und Lochham) betreut sie die Infostände auf den Wochenmärkten. „Wir haben ein Ohr für die Nöte der Bürger“, so Anner. „Wir gehen wirklich jedem Hinweis nach.“

Immer für die Bürger*innen da

Zu den Aufgaben der Beamten gehören ebenso die Ermittlungsarbeit und die Opfernachsorge. „Auch bei versuchten Delikten wird Kontakt mit den Geschädigten aufgenommen“, betont Anner.

Michael Süßbrich verwies auf die gute Akzeptanz der Kontaktbeamten in den Gemeinden. „Das ist sozusagen unser kleiner Dienstweg. In der Inspektion sind wir ebenfalls rund um die Uhr für die Bürger da.“ Wer sich unsicher und bedroht fühle, solle jederzeit die „110“ anrufen. „Nehmen Sie Rücksprache mit uns auf. Wir sind angewiesen auf die Beobachtungen der Bürger und gehen jedem Hinweis nach.“


Redaktion: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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Die Kontaktbeamten Ralf Nowack, Renate Mayer und Georg Anner (v.l.n.r.) sind täglich auf Streife durch die Gemeinden.
Die Kontaktbeamten Ralf Nowack, Renate Mayer und Georg Anner (v.l.n.r.) sind täglich auf Streife durch die Gemeinden. (Foto: Ulrike Seiffert)

Das Würmtal wird jedes Jahr sicherer

München ist die sicherste deutsche Großstadt – aber im Würmtal geht’s noch sicherer zu. Dies berichtete der stellvertretende Dienststellenleiter Michael Süßbrich der Planegger Polizeiinspektion 46 auf der Planegger Bürgerversammlung im Oktober 2020.

2020 sank die Gesamtzahl der Delikte im Vergleich zu 2019 um insgesamt 16,2 Prozent auf 1.239. „Das ist der Trend seit Jahren“, sagte Michael Süßbrich dazu. Die Aufklärungsquote lag 2019 mit 51,9 Prozent etwas hinter dem Landkreis München (57,4 Prozent) und auch hinter der Landeshauptstadt (61,7 Prozent).

Warnung vor Trickbetrügern

„Unter den Straftaten sind größtenteils Einbruchsdelikte und Diebstähle“, so Süßbrich. Mit Prävention und Aufklärveranstaltungen versuche die Planegger Polizei vor allem auch für Dämmerungseinbrüche und Trickbetrügern zu sensibilisieren. „Es gibt leider immer wieder Leute, vor allem ältere, die auf die Trickbetrüger reinfallen – seien es gespielte Enkel oder falsche Polizeibeamte. Da ist immer viel Aufklärung nötig“, meinte er weiter.

Süßbrichs Rat an die Bürger: „Wenn Sie derartige Anrufe erhalten, dann bleiben Sie misstrauisch! Rufen Sie die angezeigten Nummern nicht zurück, sondern wählen Sie die 110, wir kümmern uns!“ Trickbetrüger würden stets aggressiv vorgehen, auf Schocknachrichten setzen, die die Leute gedanklich aus dem Gleichgewicht bringen würden. „Also bewahren Sie Ruhe! Und händigen Sie keinerlei Gegenstände oder Geld aus“, riet der stellvertretende Dienststellenleiter weiter.

Sicherheitsberatung und Prävention

Auch in Coronazeiten setzt die Polizei auf Präsenz auf den Wochenmärkten und die persönliche Beratung in den Rathäusern, sofern diese nicht aufgrund des Infektionsgeschehens geschlossen sind. Zur objektiven sicheren Lage im Würmtal sollen sich die Bürger eben auch subjektiv stets sicher fühlen.

Dafür sind die Kontaktbeamten täglich auf Streife. „Und zwar zu Fuß, per Rad oder auch per Auto“, betont Ralf Nowack, Kontaktbeamter für Planegg, Krailling und Stockdorf. „Wir sind immer ansprechbar.“ Seine Hauptschwerpunkte seien die Sicherung des Schulwegs und das Beobachten der Verkehrsbrennpunkte. „Da nehmen sich die Gemeinden aber wahrscheinlich nicht viel, auch wenn sich die Gewichtung etwas unterscheiden könnte.“

Kollegin Renate Mayer, die sich um Neuried und Martinsried kümmert, ergänzt: „Letztendlich sind wir täglich mit Prävention und Schutzberatung beschäftigt. Ich würde sagen, dass da unsere eigentlicher Schwerpunkt liegt.“ Gemeinsam mit Kollegen Nowack und Georg Anner (zuständig für Gräfelfing und Lochham) betreut sie die Infostände auf den Wochenmärkten. „Wir haben ein Ohr für die Nöte der Bürger“, so Anner. „Wir gehen wirklich jedem Hinweis nach.“

Immer für die Bürger*innen da

Zu den Aufgaben der Beamten gehören ebenso die Ermittlungsarbeit und die Opfernachsorge. „Auch bei versuchten Delikten wird Kontakt mit den Geschädigten aufgenommen“, betont Anner.

Michael Süßbrich verwies auf die gute Akzeptanz der Kontaktbeamten in den Gemeinden. „Das ist sozusagen unser kleiner Dienstweg. In der Inspektion sind wir ebenfalls rund um die Uhr für die Bürger da.“ Wer sich unsicher und bedroht fühle, solle jederzeit die „110“ anrufen. „Nehmen Sie Rücksprache mit uns auf. Wir sind angewiesen auf die Beobachtungen der Bürger und gehen jedem Hinweis nach.“


Redaktion: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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