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Würmtal | | von Unser Würmtal

Die rote Ampel kommt

Gültige Regelungen ab dem 04.11.2021 (Grafik: stmgp.bayern.de)
Gültige Regelungen ab dem 04.11.2021 (Grafik: stmgp.bayern.de)

Seit gestern (08.11.2021) Vormittag um 09 Uhr 15 steht fest, dass die Zahl von 600 mit COVID-19-Fällen belegten Intensivbetten überschritten wurde. Ab dieser Zahl steht laut Vorgabe des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege die Krankenhaus-Ampel in Bayern auf Rot.

Die Kommunikation in Sachen Corona hat einen weiteren Tiefpunkt erreicht. Dass Geimpfte und Genesene das Virus ebenfalls übertragen und sogar daran erkranken können, hat man trotz eindeutiger Erkenntnisse (Israel Ende August 2021) lange außer acht gelassen. Vor allem sollte der Druck auf die ungeimpften Bürger unserer Gesellschaft erhöht werden.

Dieses Fehlverhalten rächt sich jetzt. Schon Anfang Oktober waren Inzidenzen und Belegung der Krankenhäuser mit COVID-19-Fällen höher als im Oktober 2020. Warum wurde darauf seitens der Gesundheitsbehörden nicht reagiert? Wo ist das angebliche Ende der epidemischen Lage?

Alle Überträger des Virus

Grundsätzlich sind alle Menschen als Überträger des Virus einzustufen! Möglicherweise übertragen Geimpfte und Genesene in einem geringem Maß. Bei der Deltavariante scheint nach Studien aus den USA bei der Verbreitung kein Unterschied mehr zwischen Geimpften und Ungeimpften nicht zu bestehen.

Der einzige gesicherte Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften ist die Tatsache, dass Ungeimpfte ein deutlich höheres Risiko haben, auf der Intensivstation eines Krankenhauses zu landen. Damit tragen diese Personen auch verstärkt zur hohen Belegung der Intensivbetten mit COVID-19-Patienten - seit heute über 600 in Bayern - bei.

Landrat Christoph Göbel hält dagegen: „Natürlich sind die Infektionszahlen vergleichbar bzw. teils sogar höher als im vergangenen Jahr. Die Voraussetzungen sind diesmal jedoch vollkommen andere: Zum einen wurde das öffentliche Leben in den vergangenen Wochen und Monaten nahezu voll hochgefahren und die Menschen haben davon – verständlicherweise – regen Gebrauch gemacht. Dazu gibt es im privaten Leben im Gegensatz zum letzten Jahr keinerlei Einschränkungen. Zum anderen zeigt sich in der vierten Welle deutlich, dass der Großteil der Infektionen bei ungeimpften Personen auftritt. Natürlich stellen wir auch immer wieder Infektionen bzw. Erkrankungen bei geimpften Personen fest. Die Verläufe sind dort in der Regel nicht besonders schwer. Das zeigt meines Erachtens, dass die Impfung wirkt, auch wenn sie nicht, wie ursprünglich erhofft, eine vollständige Immunisierung herbeiführt.

Wir alle profitieren von unserem hervorragend aufgestellten Gesundheitssystem. Daher halte ich es für eine Bürgerpflicht, dass jeder von uns auch das in seiner Macht stehende unternimmt, um eine Überlastung des Gesundheitswesens nach Kräften zu verhindern. Dazu gehört meiner Meinung nach auch, sich impfen zu lassen, um zumindest die Konsequenzen einer Infektion für sich selbst und das eigene Umfeld zu minimieren."

Weiteres wirksames Mittel

Göbel fährt fort: "Solange wir noch keine Impfstoffe gegen das Coronavirus hatten, mussten wir andere Mittel und Wege finden, um die Infektionskurve abzuflachen und die Pandemie einzudämmen. Dieser Aufgabe ist die Politik nachgekommen und hat entsprechende Maßnahmen ergriffen und diese immer wieder an die aktuelle Entwicklung angepasst. Nun hat uns die vierte Welle mit voller Kraft erreicht. Diesmal haben wir aber mit der Impfung ein weiteres wirksames Mittel zur Eindämmung der Pandemie, das wir nach Kräften nutzen sollten, insbesondere auch, was die Booster-Impfungen angeht. Gleichzeitig müssen aber auch all diejenigen mitbedacht werden, die sich aus den verschiedensten Gründen nicht impfen lassen können oder wollen. Daher ist es aus meiner Sicht gut nachvollziehbar, dass angesichts der steigenden Infektionszahlen nun wieder stärkere Vorsichtsmaßnahmen angeordnet werden.“

Damit geht Göbel mit der Linie der Ständige Impfkommission (STIKO) konform. Diese empfiehlt „auch nach Impfung die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen (Alltagsmasken, Hygieneregeln, Abstandhalten, Lüften) weiterhin einzuhalten.“

Fazit: Derzeit scheint die einzig mögliche Lösung, Impfen, stärkere Vorsichtsmaßnahmen und mehr Testen zu sein. Das sollten wir alle beherzigen und uns auch hinterfragen, ob wir unseren Beitrag leisten. Viele nehme das mit dem Abstand halten nicht mehr so genau und auch die Masken sitzen häufig nicht korrekt.

Die aktuellen Werte finden Sie immer auf der Corona-Übersichtsseite von Unser Würmtal

Redaktion: Jürgen Haubeil / Unser Würmtal

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Seit gestern (08.11.2021) Vormittag um 09 Uhr 15 steht fest, dass die Zahl von 600 mit COVID-19-Fällen belegten Intensivbetten überschritten wurde. Ab dieser Zahl steht laut Vorgabe des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege die Krankenhaus-Ampel in Bayern auf Rot.

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Die Kommunikation in Sachen Corona hat einen weiteren Tiefpunkt erreicht. Dass Geimpfte und Genesene das Virus ebenfalls übertragen und sogar daran erkranken können, hat man trotz eindeutiger Erkenntnisse (Israel Ende August 2021) lange außer acht gelassen. Vor allem sollte der Druck auf die ungeimpften Bürger unserer Gesellschaft erhöht werden.

Dieses Fehlverhalten rächt sich jetzt. Schon Anfang Oktober waren Inzidenzen und Belegung der Krankenhäuser mit COVID-19-Fällen höher als im Oktober 2020. Warum wurde darauf seitens der Gesundheitsbehörden nicht reagiert? Wo ist das angebliche Ende der epidemischen Lage?

Alle Überträger des Virus

Grundsätzlich sind alle Menschen als Überträger des Virus einzustufen! Möglicherweise übertragen Geimpfte und Genesene in einem geringem Maß. Bei der Deltavariante scheint nach Studien aus den USA bei der Verbreitung kein Unterschied mehr zwischen Geimpften und Ungeimpften nicht zu bestehen.

Der einzige gesicherte Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften ist die Tatsache, dass Ungeimpfte ein deutlich höheres Risiko haben, auf der Intensivstation eines Krankenhauses zu landen. Damit tragen diese Personen auch verstärkt zur hohen Belegung der Intensivbetten mit COVID-19-Patienten - seit heute über 600 in Bayern - bei.

Landrat Christoph Göbel hält dagegen: „Natürlich sind die Infektionszahlen vergleichbar bzw. teils sogar höher als im vergangenen Jahr. Die Voraussetzungen sind diesmal jedoch vollkommen andere: Zum einen wurde das öffentliche Leben in den vergangenen Wochen und Monaten nahezu voll hochgefahren und die Menschen haben davon – verständlicherweise – regen Gebrauch gemacht. Dazu gibt es im privaten Leben im Gegensatz zum letzten Jahr keinerlei Einschränkungen. Zum anderen zeigt sich in der vierten Welle deutlich, dass der Großteil der Infektionen bei ungeimpften Personen auftritt. Natürlich stellen wir auch immer wieder Infektionen bzw. Erkrankungen bei geimpften Personen fest. Die Verläufe sind dort in der Regel nicht besonders schwer. Das zeigt meines Erachtens, dass die Impfung wirkt, auch wenn sie nicht, wie ursprünglich erhofft, eine vollständige Immunisierung herbeiführt.

Wir alle profitieren von unserem hervorragend aufgestellten Gesundheitssystem. Daher halte ich es für eine Bürgerpflicht, dass jeder von uns auch das in seiner Macht stehende unternimmt, um eine Überlastung des Gesundheitswesens nach Kräften zu verhindern. Dazu gehört meiner Meinung nach auch, sich impfen zu lassen, um zumindest die Konsequenzen einer Infektion für sich selbst und das eigene Umfeld zu minimieren."

Weiteres wirksames Mittel

Göbel fährt fort: "Solange wir noch keine Impfstoffe gegen das Coronavirus hatten, mussten wir andere Mittel und Wege finden, um die Infektionskurve abzuflachen und die Pandemie einzudämmen. Dieser Aufgabe ist die Politik nachgekommen und hat entsprechende Maßnahmen ergriffen und diese immer wieder an die aktuelle Entwicklung angepasst. Nun hat uns die vierte Welle mit voller Kraft erreicht. Diesmal haben wir aber mit der Impfung ein weiteres wirksames Mittel zur Eindämmung der Pandemie, das wir nach Kräften nutzen sollten, insbesondere auch, was die Booster-Impfungen angeht. Gleichzeitig müssen aber auch all diejenigen mitbedacht werden, die sich aus den verschiedensten Gründen nicht impfen lassen können oder wollen. Daher ist es aus meiner Sicht gut nachvollziehbar, dass angesichts der steigenden Infektionszahlen nun wieder stärkere Vorsichtsmaßnahmen angeordnet werden.“

Damit geht Göbel mit der Linie der Ständige Impfkommission (STIKO) konform. Diese empfiehlt „auch nach Impfung die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen (Alltagsmasken, Hygieneregeln, Abstandhalten, Lüften) weiterhin einzuhalten.“

Fazit: Derzeit scheint die einzig mögliche Lösung, Impfen, stärkere Vorsichtsmaßnahmen und mehr Testen zu sein. Das sollten wir alle beherzigen und uns auch hinterfragen, ob wir unseren Beitrag leisten. Viele nehme das mit dem Abstand halten nicht mehr so genau und auch die Masken sitzen häufig nicht korrekt.

Die aktuellen Werte finden Sie immer auf der Corona-Übersichtsseite von Unser Würmtal

Redaktion: Jürgen Haubeil / Unser Würmtal

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