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Würmtal | | von Unser Würmtal
Der amtierende Vorstand der Würmesia Faschingsgesellschaft (v.l.n.r.): Schatzmeisterin Elli Leckert, 1. Vizepräsident Harald Zipfel, Präsidentin Pia Krock, 2. Vizepräsident Lukas Schreppel und Schriftführerin Dani Breitenberger.

Der amtierende Vorstand der Würmesia Faschingsgesellschaft (v.l.n.r.) Schatzmeisterin Elli Leckert, 1. Vizepräsident Harald Zipfel, Präsidentin Pia Krock, 2. Vizepräsident Lukas Schreppel und Schriftführerin Dani Breitenberger, plant Online-Auftritte, YouTube-Filme und kleine Open-Air-Shows, damit die Faschingssaison 2020 nicht vollständig ausfällt. (Foto: Würmesia)

„Die Würmesia wäre bereit“

Im Jahr 1949 wurde die Faschingsgesellschaft Würmesia von einer Reihe junger Leute aus der Turnabteilung des TSV Gräfelfing gegründet, darunter Altbürgermeister und erster Würmesia-Präsi Hubert Reißner. In der langen Geschichte gab es viele rauschende Feste, Morisken-Verleihungen an Showgrößen und Umzüge, aber kein Jahr wie dieses Coronajahr ohne Auftritte und Faschingsbälle.

Traditionsgemäß feiert die Würmesia Faschingsgesellschaft am 5. Januar die Inthronisation ihres neuen Prinzenpaars – ein fester Termin in den Würmtaler Gemeinden. Schließlich bekommt das Prinzenpaar zu diesem Anlass den Planegger Rathausschlüssel symbolisch überreicht, auf dass es die Amtsgeschäfte bis zum Kehraus übernehme.

„In diesem Jahr ist wirklich alles anders“, so die Würmesia-Präsidentin Pia Krock. „Es begann schon damit, dass wir uns bewusst gegen ein Prinzenpaar entschieden haben und sozusagen die Proklamation am 11.11. ins Wasser gefallen ist.“ Die Bewerber wurden auf die nächste Saison vertröstet. „Es macht einfach wenig Sinn, zu Zeiten von Lockdowns und Feierbegrenzungen eine große Faschingssaison zu planen.“

Pia Krock – neue Würmesia-Präsidentin

Statt großer Auftritte plant die Würmesia im Kleinen mit Open-Air-Shows oder YouTube-Filmen. Denn trainiert und getanzt wird in der Würmesia fleißig, wenn auch oftmals über Zoom. „Ein Inthronisationfest gibt es natürlich nicht. Aber wir wollen am 5. Januar mit allen Mitgliedern über Zoom zusammenkommen und möchten uns auch der breiten Öffentlichkeit vorstellen.“ Ob das allerdings ebenfalls am 5. Januar klappt, war zum Zeitpunkt des Gesprächs von Unser Würmtal mit Pia Krock noch nicht sicher, „aber wir arbeiten fleißig darauf hin.“

Krock übernahm die Präsidentschaft in dieser Amtsperiode von ihrer Mutter Tanja Wissel. Krock dazu: „Ich bin in der Würmesia groß geworden und freue mich riesig über das Amt.“ Ihr zur Seite steht - übrigens schon zum wiederholten Male - der Neurieder Bürgermeister Harald Zipfel. Der lobte die „gute Organisation“ in der Würmesia und dem Vorstand, so dass ihm als vielbeschäftigter Bürgermeister die Vize-Funktion leicht von der Hand gehe.

Planen mit den Nachbar-Faschingsgesellschaften

In Coronazeiten gehe es der Würmesia „so schlecht wie allen Vereinen. Wenn man sich nicht treffen und gemeinsam trainieren und auftreten kann, fehlt ein wenig die Sinnhaftigkeit“, so Zipfel. Die Würmesia werde sicherlich nicht total in die Online-Welt abtauchen. „Sobald sich ein Fenster für Auftritte öffnen würde, wäre die Würmesia bereit.“

Damit dies bald auch wirklich Realität werde, pflegt Krock viele Kontakte zum Bund Deutscher Karneval (BDK) und benachbarten Faschingsgesellschaften. „Wir können uns austauschen und unterstützen. Einige planen Open-Air-Auftritte. Das kommt für uns auch in Frage“, bestätigte sie. „Wir hoffen ganz stark, dass wir den Fasching 2020 wenigstens ein klein wenig in Präsenzform feiern können.“

Redaktion: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal
   

Vor einem Jahr krönte Präsidentin Tanja Wissel die neuen Herrscher Lukas I. und Nina I.
Vor einem Jahr krönte Präsidentin Tanja Wissel die neuen Herrscher Lukas I. und Nina I. (Foto: Ulrike Seiffert)

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Der amtierende Vorstand der Würmesia Faschingsgesellschaft (v.l.n.r.) Schatzmeisterin Elli Leckert, 1. Vizepräsident Harald Zipfel, Präsidentin Pia Krock, 2. Vizepräsident Lukas Schreppel und Schriftführerin Dani Breitenberger, plant Online-Auftritte, YouTube-Filme und kleine Open-Air-Shows, damit die Faschingssaison 2020 nicht vollständig ausfällt. (Foto: Würmesia)

„Die Würmesia wäre bereit“

Im Jahr 1949 wurde die Faschingsgesellschaft Würmesia von einer Reihe junger Leute aus der Turnabteilung des TSV Gräfelfing gegründet, darunter Altbürgermeister und erster Würmesia-Präsi Hubert Reißner. In der langen Geschichte gab es viele rauschende Feste, Morisken-Verleihungen an Showgrößen und Umzüge, aber kein Jahr wie dieses Coronajahr ohne Auftritte und Faschingsbälle.

Traditionsgemäß feiert die Würmesia Faschingsgesellschaft am 5. Januar die Inthronisation ihres neuen Prinzenpaars – ein fester Termin in den Würmtaler Gemeinden. Schließlich bekommt das Prinzenpaar zu diesem Anlass den Planegger Rathausschlüssel symbolisch überreicht, auf dass es die Amtsgeschäfte bis zum Kehraus übernehme.

„In diesem Jahr ist wirklich alles anders“, so die Würmesia-Präsidentin Pia Krock. „Es begann schon damit, dass wir uns bewusst gegen ein Prinzenpaar entschieden haben und sozusagen die Proklamation am 11.11. ins Wasser gefallen ist.“ Die Bewerber wurden auf die nächste Saison vertröstet. „Es macht einfach wenig Sinn, zu Zeiten von Lockdowns und Feierbegrenzungen eine große Faschingssaison zu planen.“

Pia Krock – neue Würmesia-Präsidentin

Statt großer Auftritte plant die Würmesia im Kleinen mit Open-Air-Shows oder YouTube-Filmen. Denn trainiert und getanzt wird in der Würmesia fleißig, wenn auch oftmals über Zoom. „Ein Inthronisationfest gibt es natürlich nicht. Aber wir wollen am 5. Januar mit allen Mitgliedern über Zoom zusammenkommen und möchten uns auch der breiten Öffentlichkeit vorstellen.“ Ob das allerdings ebenfalls am 5. Januar klappt, war zum Zeitpunkt des Gesprächs von Unser Würmtal mit Pia Krock noch nicht sicher, „aber wir arbeiten fleißig darauf hin.“

Krock übernahm die Präsidentschaft in dieser Amtsperiode von ihrer Mutter Tanja Wissel. Krock dazu: „Ich bin in der Würmesia groß geworden und freue mich riesig über das Amt.“ Ihr zur Seite steht - übrigens schon zum wiederholten Male - der Neurieder Bürgermeister Harald Zipfel. Der lobte die „gute Organisation“ in der Würmesia und dem Vorstand, so dass ihm als vielbeschäftigter Bürgermeister die Vize-Funktion leicht von der Hand gehe.

Planen mit den Nachbar-Faschingsgesellschaften

In Coronazeiten gehe es der Würmesia „so schlecht wie allen Vereinen. Wenn man sich nicht treffen und gemeinsam trainieren und auftreten kann, fehlt ein wenig die Sinnhaftigkeit“, so Zipfel. Die Würmesia werde sicherlich nicht total in die Online-Welt abtauchen. „Sobald sich ein Fenster für Auftritte öffnen würde, wäre die Würmesia bereit.“

Damit dies bald auch wirklich Realität werde, pflegt Krock viele Kontakte zum Bund Deutscher Karneval (BDK) und benachbarten Faschingsgesellschaften. „Wir können uns austauschen und unterstützen. Einige planen Open-Air-Auftritte. Das kommt für uns auch in Frage“, bestätigte sie. „Wir hoffen ganz stark, dass wir den Fasching 2020 wenigstens ein klein wenig in Präsenzform feiern können.“

Redaktion: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal
   

Vor einem Jahr krönte Präsidentin Tanja Wissel die neuen Herrscher Lukas I. und Nina I.
Vor einem Jahr krönte Präsidentin Tanja Wissel die neuen Herrscher Lukas I. und Nina I. (Foto: Ulrike Seiffert)

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