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Umwelt | | von Landkreis München
Landrat Christoph Göbel und Oberhachings Erster Bürgermeister Stefan Schelle freuen sich über den ersten Wasserstoffbus.(Foto: ML-Fototeam)
Landrat Christoph Göbel und Oberhachings Erster Bürgermeister Stefan Schelle freuen sich über den ersten Wasserstoffbus.(Foto: ML-Fototeam)

Weniger Emissionen im ÖPNV

Vier MVV-Regionalbuslinien im Landkreis München werden ab 1. April 2024 mit Batterie und Wasserstoff betrieben

Die Elektrifizierung der MVV-Regionalbusse im Landkreis München schreitet weiter voran. Nach einer Vorbereitungszeit von ca. drei Jahren werden die Ortsverkehre der Kommunen Neuried (Linie 261), Taufkirchen (Linie 225) und Garching (Linie 290) künftig mit Batteriebussen betrieben, welche mit reinem Ökostrom geladen werden. In Oberhaching (Linie 227) drehen künftig Brennstoffzellenbusse ihre Runden, die ihre Energie aus grünem Wasserstoff beziehen.

Ohne Motorenlärm und Luftschadstoffe

„Für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort bedeutet dies künftig eine ÖPNV-Anbindung, die ohne Motorenlärm und Luftschadstoffe auskommt. Somit profitieren neben der Umwelt auch vor allem die Menschen vor Ort von den nachhaltigen Antrieben“, freut sich Landrat Christoph Göbel zum Start nach dem Osterwochenende.

In den Gemeinden Neuried und Taufkirchen wurden für den Betrieb jeweils eine Ladesäule an der Endhaltestelle errichtet. Dort können die Fahrzeuge für kurze Zeit nachladen, während das Fahrpersonal seine Pausenzeiten abhält. Diese Zwischenladung mittels Stecker und einer maximalen Ladeleistung von 150 kW sorgt für eine längere Haltbarkeit der Batterien in den Fahrzeugen und garantiert einen sicheren Betrieb und genügend Reichweite. Die Ladeinfrastruktur wird von der Regierung von Oberbayern im Rahmen eines Förderprogramms bezuschusst.

Der Einsatz der Fahrzeuge der Linie 290 in der Stadt Garching ist so konzipiert, dass diese ohne Zwischenladung auskommen. Geladen wird hier nur auf dem Betriebshof des beauftragten Verkehrsunternehmens.

Mit grünem Wasserstoff durch Oberhaching

Die Wasserstoffbusse in Oberhaching werden wie die Batteriebusse der drei anderen Linien mit einem Elektromotor angetrieben. Der Strom kommt hier aber nicht aus einem Akku, sondern wird in einer im Fahrzeug verbauten Brennstoffzelle mit grünem Wasserstoff erzeugt. Bei diesem Verfahren entsteht neben elektrischer Energie ausschließlich Wasserdampf als „Abgas“. Mit den neuen Bussen sind ab dem 1. April 2024 insgesamt 19 emissionsfrei fahrende Busse im Landkreis unterwegs, davon zwölf Batterie- und sieben Brennstoffzellenbusse. Im MVV-Verbundgebiet nimmt er damit die Vorreiterrolle ein.

Mit der Umstellung der vier Linien geht der Landkreis München einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung eines emissionsfreien und nachhaltigen ÖPNV und hat dabei die ehrgeizigen Ziele seiner 29++ Klima. Energie. Initiative. fest im Blick.

Quelle: Landkreis München

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Landrat Christoph Göbel und Oberhachings Erster Bürgermeister Stefan Schelle freuen sich über den ersten Wasserstoffbus.(Foto: ML-Fototeam)
Landrat Christoph Göbel und Oberhachings Erster Bürgermeister Stefan Schelle freuen sich über den ersten Wasserstoffbus.(Foto: ML-Fototeam)

Weniger Emissionen im ÖPNV

Vier MVV-Regionalbuslinien im Landkreis München werden ab 1. April 2024 mit Batterie und Wasserstoff betrieben

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Die Elektrifizierung der MVV-Regionalbusse im Landkreis München schreitet weiter voran. Nach einer Vorbereitungszeit von ca. drei Jahren werden die Ortsverkehre der Kommunen Neuried (Linie 261), Taufkirchen (Linie 225) und Garching (Linie 290) künftig mit Batteriebussen betrieben, welche mit reinem Ökostrom geladen werden. In Oberhaching (Linie 227) drehen künftig Brennstoffzellenbusse ihre Runden, die ihre Energie aus grünem Wasserstoff beziehen.

Ohne Motorenlärm und Luftschadstoffe

„Für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort bedeutet dies künftig eine ÖPNV-Anbindung, die ohne Motorenlärm und Luftschadstoffe auskommt. Somit profitieren neben der Umwelt auch vor allem die Menschen vor Ort von den nachhaltigen Antrieben“, freut sich Landrat Christoph Göbel zum Start nach dem Osterwochenende.

In den Gemeinden Neuried und Taufkirchen wurden für den Betrieb jeweils eine Ladesäule an der Endhaltestelle errichtet. Dort können die Fahrzeuge für kurze Zeit nachladen, während das Fahrpersonal seine Pausenzeiten abhält. Diese Zwischenladung mittels Stecker und einer maximalen Ladeleistung von 150 kW sorgt für eine längere Haltbarkeit der Batterien in den Fahrzeugen und garantiert einen sicheren Betrieb und genügend Reichweite. Die Ladeinfrastruktur wird von der Regierung von Oberbayern im Rahmen eines Förderprogramms bezuschusst.

Der Einsatz der Fahrzeuge der Linie 290 in der Stadt Garching ist so konzipiert, dass diese ohne Zwischenladung auskommen. Geladen wird hier nur auf dem Betriebshof des beauftragten Verkehrsunternehmens.

Mit grünem Wasserstoff durch Oberhaching

Die Wasserstoffbusse in Oberhaching werden wie die Batteriebusse der drei anderen Linien mit einem Elektromotor angetrieben. Der Strom kommt hier aber nicht aus einem Akku, sondern wird in einer im Fahrzeug verbauten Brennstoffzelle mit grünem Wasserstoff erzeugt. Bei diesem Verfahren entsteht neben elektrischer Energie ausschließlich Wasserdampf als „Abgas“. Mit den neuen Bussen sind ab dem 1. April 2024 insgesamt 19 emissionsfrei fahrende Busse im Landkreis unterwegs, davon zwölf Batterie- und sieben Brennstoffzellenbusse. Im MVV-Verbundgebiet nimmt er damit die Vorreiterrolle ein.

Mit der Umstellung der vier Linien geht der Landkreis München einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung eines emissionsfreien und nachhaltigen ÖPNV und hat dabei die ehrgeizigen Ziele seiner 29++ Klima. Energie. Initiative. fest im Blick.

Quelle: Landkreis München

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