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Gräfelfing | | von Gemeinde Gräfelfing
Die Initiatorin der Gräfelfinger "Corona-Schlange", Barbara Rehbock, mit ihren Kindern Lou-Ann, Maida und Tim Luca
Die Initiatorin der Gräfelfinger "Corona-Schlange", Barbara Rehbock, mit ihren Kindern Lou-Ann, Maida und Tim Luca (Foto: Birgit Doll)

Gemeinde Gräfelfing gibt „Corona-Schlange“ einen dauerhaften Platz

Während der Corona-Lockdown-Zeit entstand deutschlandweit ein buntes Phänomen: An immer mehr Spazierwegen und auf Wiesen sah man „Corona-Schlangen“ wachsen – Gebilde aus Steinen, die mit Farben und Beklebungen verziert waren. In Gräfelfing setzte sich Barbara Rehbock, Dipl. Sportwissenschaftlerin und Inhaberin von Sports4Women, dafür ein, dass ebenfalls eine solche Schlange zustande kam, und zwar auf einer Wiese neben dem Wasserrad am Anger.

Da es nun in den Herbst geht und viele der Steine nicht witterungsbeständig bemalt wurden, hat sich die Gemeinde entschlossen, die Aktion zu unterstützen und dauerhaft sichtbar zu machen. Daher wurden alle noch ansehnlichen Steine, die den Sommer „überlebt“ hatten, ausgewählt. Insgesamt 600 Steine wurden vom Gräfelfinger Betriebshof am Bahnhofsplatz als Kunstwerk installiert – und zwar an der kleinen Böschung vor dem Café Gräfelfinger.

„Die Corona-Pandemie verlangt jedem Einzelnen von uns viel ab – ganz egal, ob man betroffen ist von den Einschränkungen bei Kinderbetreuung und Schule, ob man einen Gewerbebetrieb hat und unter Umsatzeinbußen leidet ober einfach nur die Restriktionen des täglichen Lebens akzeptieren muss. Umso schöner finde ich eine kreative Initiative wie diese, die symbolisch für ein „Wir meistern das gemeinsam“ steht. Wie die Steine in dieser Reihe ist jeder Mensch anders, befindet sich in einer unterschiedlichen Lebenslage, aber trägt doch seinen Teil zum Gelingen des Ganzen bei. Dies ist für mich ein starkes Zeichen und die Gemeinde unterstützt diese privat gestartete Aktion darum sehr gerne“, so Bürgermeister Peter Köstler. Er unterstützte die Bitte von Barbara Rehbock, das bunte Kunstwerk langfristig zu erhalten – als Erinnerung an das Miteinander im Ausnahmejahr 2020.

Schlange am Anger bestand aus rund 1.600 Steinen

„Es war ursprünglich eine bundesweite Gemeinschaftsaktion von Trainerinnen, damit es auch während des Lockdowns eine Initiative gibt, die uns alle verbindet“, erinnert sich Barbara Rehbock. „Diese Idee gefiel mir so gut, dass ich sie für Gräfelfing übernahm. Mit ein paar Steinen an der Würm ging es los, am Ende kamen wir auf die stattliche Zahl von 1.600, die über den Sommer immer wieder beim Spazierengehen neu betrachtet werden konnten. Ein Riesen-Erfolg! Die Entwicklung war so rasant, dass bis zu 50 Steine täglich dazukamen. Besonders zu erwähnen sind auch Länge und Lebensdauer der Schlange: Viele andere wurden nicht weitergebaut oder sogar zerstört. Bei uns in Gräfelfing beteiligten sich Familien, Senioren, Jogger, Spaziergänger – die Initiative wurde einfach von allen mitgetragen. Die Schlange wurde sogar in diversen lokalen und Münchner Social-Media-Gruppen erwähnt. Aber auch gerade die älteren Leute waren sehr engagiert und haben mir immer wieder Fotos von ihren Steinen gesendet oder die Steine zurechtgerückt. Ich möchte mich bei den Gräfelfingerinnen und Gräfelfingern ganz herzlich dafür bedanken! Und der Gemeinde danke ich, dass sie unser Kunstwerk als erhaltenswert betrachtet und dafür auch die Arbeitszeit des Betriebshofs investiert hat.“

Quelle: Gemeinde Gräfelfing

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Die Initiatorin der Gräfelfinger "Corona-Schlange", Barbara Rehbock, mit ihren Kindern Lou-Ann, Maida und Tim Luca (Foto: Birgit Doll)

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Schlange am Anger bestand aus rund 1.600 Steinen

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Quelle: Gemeinde Gräfelfing

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