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Gräfelfing | | von Gemeinde Gräfelfing
1. Platz – Initiative „Plastikfrei Feinkost genießen" (v.l.n.r.): Ursula Iacenda, Luis Hufnagel (Sandro’s Frutteria), Bürgermeister Peter Köstler, Ute Sturm (Käse Weine & Spezialitäten Sturm), Peter Jaeger
1. Platz – Initiative „Plastikfrei Feinkost genießen" (v.l.n.r.): Ursula Iacenda, Luis Hufnagel (Sandro’s Frutteria), Bürgermeister Peter Köstler, Ute Sturm (Käse Weine & Spezialitäten Sturm), Peter Jaeger (Jaegers FeineKost) – (Foto: Sabine Strack)

Gräfelfinger Umwelt- und Gemeinwohlpreis 2020 vergeben

Ethisches, verantwortungsvolles Unternehmenshandeln, auch über das eigene Kerngeschäft hinaus, gewinnt an Bedeutung in unserer Gesellschaft. Mit dem Umwelt- und Gemeinwohlpreis sollen derartige Initiativen von Gräfelfinger Unternehmen gewürdigt werden. Gleichzeitig ist es der Gemeinde ein Anliegen, diese in der Öffentlichkeit darzustellen und bekannt zu machen als Signal in die Gesellschaft, aber auch als Vorbildwirkung für die Unternehmerschaft.

Um den Preis haben sich fünf Gräfelfinger Unternehmen beworben. Der erste Platz geht an die Initiative „Plastikfrei Feinkost genießen“ von den drei Unternehmen Jaegers FeineKost, Käse Weine & Spezialitäten Sturm und Sandro’s Frutteria. Den zweiten Platz belegt die Unser Würmtal GmbH für die Erstellung der Seite „www.wuermtal-angebot.de“ im ersten Lockdown im Frühjahr.

„Wir freuen uns sehr, dass fünf Bewerbungen um unseren neu etablierten Preis eingegangen sind. Neben der Würdigung des Engagements dieser Unternehmen ist es uns ein Anliegen, solche Initiativen bekannter zu machen – und im besten Fall zur Nachahmung anzuregen“, sagt Bürgermeister Peter Köstler über den Preis. „Wir, die Mitglieder der Jury, waren beeindruckt von dem Engagement und haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht.“

Die Jury bestand aus den Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt, Energie und Mobilität (neun waren anwesend), einer Vertreterin des GWÖ (Gemeinwohl-Ökonomie) Bayern e.V. und ehemalige Unternehmensgründerin, der Umweltbeauftragten Dr. Lydia Brooks und der Wirtschaftsförderin Sabine Strack der Gemeinde Gräfelfing. Nach langer und intensiver Diskussion hat die Jury beschlossen, den Preis wie folgt zu vergeben:

Platz 1: Jaegers FeineKost, Käse Weine & Spezialitäten Sturm, Sandro’s Frutteria

Mit der Initiative „Plastikfrei Feinkost genießen“ tragen die drei Unternehmen dazu bei, Verpackungs-Müll zu reduzieren. Sie ersetzen Einweg-Verpackungen für das „To-go-Geschäft“ von Feinkost durch Pfandgläser. Durch die Kooperation können die Kund*innen die Gläser in allen drei Geschäften zurückgeben. Die Initiative wünscht sich, dass sich weitere Geschäfte anschließen.

Mit dem Engagement setzen die Unternehmen Impulse bei ihrer Kundschaft, Abfall zu reduzieren, Alternativen kennenzulernen und sie zu nutzen. Durch das gemeinsame Vorgehen sind Vorbildwirkung und Durchschlagskraft der Idee ungleich größer als sie es bei einzelnen Initiativen wären. Das Preisgeld beträgt 3.000 Euro.

Platz 2: Unser Würmtal GmbH

Die Seite „www.wuermtal-angebot.de“ wurde zu Beginn des ersten Lockdowns im Frühjahr durch das Startup Unser Würmtal GmbH in kürzester Zeit online gestellt. Auf dieser Seite konnten die Würmtaler Unternehmen kostenfrei ihre besonderen Services und Lieferangebote im Lockdown bekanntmachen. Auch in den Social-Media-Kanälen wurden diese Leistungen und Angebote verbreitet.

Das junge Unternehmen stellte seine „eigentliche Arbeit“ – die Vorbereitung eines Portals für das Würmtal – für eine Zeit lang zurück, um mit der Seite „www.wuermtal-angebot.de“ eine Unterstützung für die lokalen Unternehmen aufzubauen. Das Portal Unser Würmtal ist im September freigeschaltet worden. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro.

2. Platz – Unser Würmtal GmbH für die Webseite „www.wuermtal-angebot.de“ (v.l.n.r.): Thomas Steiner, Jürgen Haubeil, Katja Dittmar, Carsten Schmitz, Bürgermeister Peter Köstler
2. Platz – Unser Würmtal GmbH für die Webseite „www.wuermtal-angebot.de“ (v.l.n.r.): Thomas Steiner, Jürgen Haubeil, Katja Dittmar, Carsten Schmitz, Bürgermeister Peter Köstler (Foto: Sabine Strack)

Drei weitere Unternehmen hatten ebenfalls Bewerbungen eingereicht

Philip Morris GmbH

Das Unternehmen Philip Morris hat bei der Bewerbung eine beeindruckende Vielzahl und Bandbreite an Projekten vorgestellt. Im Umweltbereich erstrecken sich die Initiativen von einem Recyclingprogramm für Tabakerhitzer über Kampagnen zur Sensibilisierung von Raucher*innen, Zigarettenfilter ordnungsgemäß zu entsorgen bis hin zur Erforschung verbesserter Abbaubarkeit von Zigarettenfiltern.

Gesellschaftliches Engagement hat nach eigenen Angaben bereits eine über 45-jährige Tradition bei Philip Morris Deutschland. Das Ziel „Hilfe zur Selbsthilfe“ steht dabei im Vordergrund. Es gibt beispielsweise eine finanzielle und personelle Beteiligung am Programm Joblinge, das sich für die Ausbildung benachteiligter Jugendlicher engagiert, die Förderung von Kunstprojekten, die sich für eine offene Gesellschaft einsetzen sowie Unterstützung für zahlreiche soziale Programme und Initiativen.

Für ehrenamtliche Tätigkeiten stellt Philip Morris seine Beschäftigten an bis zu fünf Tagen jährlich bezahlt frei.

TOPTICA Photonics AG

Toptica hat sich mit der Unterstützung für den Verein Helfende Hände e.V. beworben. Der Verein zur Förderung und Betreuung mehrfach behinderter Kinder und Erwachsener hat seinen Sitz in Neuaubing und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zu Gräfelfing. Er wurde zunächst mit einer Geldspende unterstützt. Die Resonanz auf beiden Seiten war so groß, dass Toptica und einige der Beschäftigten beschlossen haben, künftig auch mit persönlichem Engagement mitzuwirken – sei es bei Festen, Umzügen, Ausflügen oder mit gemeinsamem Musizieren.

Wegen der Corona-Pandemie wurden diese persönlichen Begegnungen zunächst zurückgestellt. Stattdessen wurde der Verein mit Schutzmasken unterstützt, als diese Mangelware waren. Darüber hinaus sammeln die Beschäftigten von Toptica über den internen Verkauf von gut erhaltener Baby- und Kinderkleidung sowie ein Spendenregal Geld für Spenden an den Verein. Gleichzeitig verhelfen sie damit der Kleidung und den Gegenständen zu einem weiteren Einsatz und sensibilisieren so für einen schonenden Konsum.

Wittmann Entsorgungswirtschaft GmbH

Firma Wittmann engagiert sich seit vielen Jahren in Gräfelfing. Hervorzuheben ist ihre langjährige Mitwirkung bei der Freiwilligen Feuerwehr, unter anderem mit der Tagesalarmbereitschaft durch vier Angehörige des Unternehmens – zum Teil auch aus der Unternehmensleitung.

Darüber hinaus unterstützt Wittmann die Entsorgung von Abfällen nach der jährlichen Sammelaktion „Ramadama“ mit Containern, Transport und Handling seit Langem, ebenso beim Entenrennen, einer Aktion des Miteinander e.V. Als Sponsor der Fußballabteilung des TSV Gräfelfing engagiert sich Wittmann zudem seit Jahren in der örtlichen Sportförderung.
   

Der Umwelt- und Gemeinwohlpreis soll künftig alle zwei Jahre vergeben werden. Das Preisgeld ist auf 5.000 Euro festgelegt und soll mit 3.000 Euro für Platz 1 und 2.000 Euro für Platz 2 vergeben werden.


Quelle: Gemeinde Gräfelfing

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Gräfelfing | | von Gemeinde Gräfelfing
1. Platz – Initiative „Plastikfrei Feinkost genießen" (v.l.n.r.): Ursula Iacenda, Luis Hufnagel (Sandro’s Frutteria), Bürgermeister Peter Köstler, Ute Sturm (Käse Weine & Spezialitäten Sturm), Peter Jaeger
1. Platz – Initiative „Plastikfrei Feinkost genießen" (v.l.n.r.): Ursula Iacenda, Luis Hufnagel (Sandro’s Frutteria), Bürgermeister Peter Köstler, Ute Sturm (Käse Weine & Spezialitäten Sturm), Peter Jaeger (Jaegers FeineKost) – (Foto: Sabine Strack)

Gräfelfinger Umwelt- und Gemeinwohlpreis 2020 vergeben

Ethisches, verantwortungsvolles Unternehmenshandeln, auch über das eigene Kerngeschäft hinaus, gewinnt an Bedeutung in unserer Gesellschaft. Mit dem Umwelt- und Gemeinwohlpreis sollen derartige Initiativen von Gräfelfinger Unternehmen gewürdigt werden. Gleichzeitig ist es der Gemeinde ein Anliegen, diese in der Öffentlichkeit darzustellen und bekannt zu machen als Signal in die Gesellschaft, aber auch als Vorbildwirkung für die Unternehmerschaft.

Um den Preis haben sich fünf Gräfelfinger Unternehmen beworben. Der erste Platz geht an die Initiative „Plastikfrei Feinkost genießen“ von den drei Unternehmen Jaegers FeineKost, Käse Weine & Spezialitäten Sturm und Sandro’s Frutteria. Den zweiten Platz belegt die Unser Würmtal GmbH für die Erstellung der Seite „www.wuermtal-angebot.de“ im ersten Lockdown im Frühjahr.

„Wir freuen uns sehr, dass fünf Bewerbungen um unseren neu etablierten Preis eingegangen sind. Neben der Würdigung des Engagements dieser Unternehmen ist es uns ein Anliegen, solche Initiativen bekannter zu machen – und im besten Fall zur Nachahmung anzuregen“, sagt Bürgermeister Peter Köstler über den Preis. „Wir, die Mitglieder der Jury, waren beeindruckt von dem Engagement und haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht.“

Die Jury bestand aus den Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt, Energie und Mobilität (neun waren anwesend), einer Vertreterin des GWÖ (Gemeinwohl-Ökonomie) Bayern e.V. und ehemalige Unternehmensgründerin, der Umweltbeauftragten Dr. Lydia Brooks und der Wirtschaftsförderin Sabine Strack der Gemeinde Gräfelfing. Nach langer und intensiver Diskussion hat die Jury beschlossen, den Preis wie folgt zu vergeben:

Platz 1: Jaegers FeineKost, Käse Weine & Spezialitäten Sturm, Sandro’s Frutteria

Mit der Initiative „Plastikfrei Feinkost genießen“ tragen die drei Unternehmen dazu bei, Verpackungs-Müll zu reduzieren. Sie ersetzen Einweg-Verpackungen für das „To-go-Geschäft“ von Feinkost durch Pfandgläser. Durch die Kooperation können die Kund*innen die Gläser in allen drei Geschäften zurückgeben. Die Initiative wünscht sich, dass sich weitere Geschäfte anschließen.

Mit dem Engagement setzen die Unternehmen Impulse bei ihrer Kundschaft, Abfall zu reduzieren, Alternativen kennenzulernen und sie zu nutzen. Durch das gemeinsame Vorgehen sind Vorbildwirkung und Durchschlagskraft der Idee ungleich größer als sie es bei einzelnen Initiativen wären. Das Preisgeld beträgt 3.000 Euro.

Platz 2: Unser Würmtal GmbH

Die Seite „www.wuermtal-angebot.de“ wurde zu Beginn des ersten Lockdowns im Frühjahr durch das Startup Unser Würmtal GmbH in kürzester Zeit online gestellt. Auf dieser Seite konnten die Würmtaler Unternehmen kostenfrei ihre besonderen Services und Lieferangebote im Lockdown bekanntmachen. Auch in den Social-Media-Kanälen wurden diese Leistungen und Angebote verbreitet.

Das junge Unternehmen stellte seine „eigentliche Arbeit“ – die Vorbereitung eines Portals für das Würmtal – für eine Zeit lang zurück, um mit der Seite „www.wuermtal-angebot.de“ eine Unterstützung für die lokalen Unternehmen aufzubauen. Das Portal Unser Würmtal ist im September freigeschaltet worden. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro.

2. Platz – Unser Würmtal GmbH für die Webseite „www.wuermtal-angebot.de“ (v.l.n.r.): Thomas Steiner, Jürgen Haubeil, Katja Dittmar, Carsten Schmitz, Bürgermeister Peter Köstler
2. Platz – Unser Würmtal GmbH für die Webseite „www.wuermtal-angebot.de“ (v.l.n.r.): Thomas Steiner, Jürgen Haubeil, Katja Dittmar, Carsten Schmitz, Bürgermeister Peter Köstler (Foto: Sabine Strack)

Drei weitere Unternehmen hatten ebenfalls Bewerbungen eingereicht

Philip Morris GmbH

Das Unternehmen Philip Morris hat bei der Bewerbung eine beeindruckende Vielzahl und Bandbreite an Projekten vorgestellt. Im Umweltbereich erstrecken sich die Initiativen von einem Recyclingprogramm für Tabakerhitzer über Kampagnen zur Sensibilisierung von Raucher*innen, Zigarettenfilter ordnungsgemäß zu entsorgen bis hin zur Erforschung verbesserter Abbaubarkeit von Zigarettenfiltern.

Gesellschaftliches Engagement hat nach eigenen Angaben bereits eine über 45-jährige Tradition bei Philip Morris Deutschland. Das Ziel „Hilfe zur Selbsthilfe“ steht dabei im Vordergrund. Es gibt beispielsweise eine finanzielle und personelle Beteiligung am Programm Joblinge, das sich für die Ausbildung benachteiligter Jugendlicher engagiert, die Förderung von Kunstprojekten, die sich für eine offene Gesellschaft einsetzen sowie Unterstützung für zahlreiche soziale Programme und Initiativen.

Für ehrenamtliche Tätigkeiten stellt Philip Morris seine Beschäftigten an bis zu fünf Tagen jährlich bezahlt frei.

TOPTICA Photonics AG

Toptica hat sich mit der Unterstützung für den Verein Helfende Hände e.V. beworben. Der Verein zur Förderung und Betreuung mehrfach behinderter Kinder und Erwachsener hat seinen Sitz in Neuaubing und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zu Gräfelfing. Er wurde zunächst mit einer Geldspende unterstützt. Die Resonanz auf beiden Seiten war so groß, dass Toptica und einige der Beschäftigten beschlossen haben, künftig auch mit persönlichem Engagement mitzuwirken – sei es bei Festen, Umzügen, Ausflügen oder mit gemeinsamem Musizieren.

Wegen der Corona-Pandemie wurden diese persönlichen Begegnungen zunächst zurückgestellt. Stattdessen wurde der Verein mit Schutzmasken unterstützt, als diese Mangelware waren. Darüber hinaus sammeln die Beschäftigten von Toptica über den internen Verkauf von gut erhaltener Baby- und Kinderkleidung sowie ein Spendenregal Geld für Spenden an den Verein. Gleichzeitig verhelfen sie damit der Kleidung und den Gegenständen zu einem weiteren Einsatz und sensibilisieren so für einen schonenden Konsum.

Wittmann Entsorgungswirtschaft GmbH

Firma Wittmann engagiert sich seit vielen Jahren in Gräfelfing. Hervorzuheben ist ihre langjährige Mitwirkung bei der Freiwilligen Feuerwehr, unter anderem mit der Tagesalarmbereitschaft durch vier Angehörige des Unternehmens – zum Teil auch aus der Unternehmensleitung.

Darüber hinaus unterstützt Wittmann die Entsorgung von Abfällen nach der jährlichen Sammelaktion „Ramadama“ mit Containern, Transport und Handling seit Langem, ebenso beim Entenrennen, einer Aktion des Miteinander e.V. Als Sponsor der Fußballabteilung des TSV Gräfelfing engagiert sich Wittmann zudem seit Jahren in der örtlichen Sportförderung.
   

Der Umwelt- und Gemeinwohlpreis soll künftig alle zwei Jahre vergeben werden. Das Preisgeld ist auf 5.000 Euro festgelegt und soll mit 3.000 Euro für Platz 1 und 2.000 Euro für Platz 2 vergeben werden.


Quelle: Gemeinde Gräfelfing

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