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Tradition | | von Gemeinde Gräfelfing

v.l.n.r.: Christian Geier (Leiter Betriebshof Gemeinde Gräfelfing), Bernhard Zäh (Wasserbau Titze-Zäh), Peter Mitschke (Garten- und Landschaftsbau Mitschke), Dr. Lydia Brooks (Leitung Sachgebiet Umwelt Gemeinde Gräfelfing), Johannes Titze (Wasserbau Titze-Zäh), Markus Albrecht (Ludwig Meister GmbH), Schreinermeister Björn Schillinger, Bürgermeister Peter Köstler.

Gräfelfinger Wasserrad zurück an der Würm

Das Holz des Gräfelfing Schöpfrades wurde bereits 2017 erneuert und jetzt stand eine Generalsanierung an. Jetzt ist das restaurierte Wasserrad zurück an der Würm

Das Wasserrad an der Würm (am Kirchweg, nahe Mesnerweg, gegenüber der Kirche Johannes der Täufer) ist eine typische Gräfelfinger Ansicht. Das Holz des Schöpfrades wurde bereits 2017 erneuert, jetzt stand eine Generalsanierung an – inklusive Trog, Schöpfeimer, Zuleitungsgerinne und zugehörigem „Verweilplatz“.

Lange Tradition

Das alte Wasserrad hat eine lange Tradition: Es wurde um 1896 in Betrieb genommen und diente bis in die 1960er Jahre zur Wasserversorgung des Gutes Lochham – als Schöpfrad für Vieh und Landwirtschaft. Im Jahr 1998 entschlossen sich Mitarbeiter des Betriebshofs, das historische Wasserrad nachzubauen. Mittlerweile ist es ein fester Bestandteil der Gräfelfinger Sehenswürdigkeiten und ein beliebtes Fotomotiv – nicht zuletzt für Hochzeitspaare.

Die Gemeinde ist daher bestrebt, das Wasserrad regelmäßig zu warten und beschädigte Teile zu reparieren. 2017 wurden bereits Teile aus Holz wie Schaufeln, Eimer, Räder und Speichen erneuert. Der Auftrag wurde an Schreinermeister Björn Schillinger vergeben, der in einer über zweimonatigen Arbeit sämtliche Teile aus Holz, dazu die Metallwelle sowie die Nabe ersetzte.

Als 2021 wieder Reparaturen anstanden, wurde vom Gemeinderat beschlossen, nicht nur das Wasserrad selbst, sondern gleich die ganze Anlage zu optimieren, auch im Hinblick auf die Situierung des Wasserrads im Fluss und der Sicherheit für Badende und Kajakfahrer*innen. Im Juni 2021 wurde das Wasserrad aus dem Wasser gehoben und auf dem Betriebshof gelagert, wo es komplett saniert wurde.

Besser als zuvor

Nach der Reparatur funktioniert das Rad nun besser als zuvor: Es wurde tiefer gesetzt, sodass es sich auch bei niedrigem Wasserstand dreht. Außerdem wurde die Größe der drei Schöpfeimer so angepasst, dass kontinuierlich Wasser in die neue Rinne fließt, von dort in einen Trog und wieder zurück in die Würm. Im Zuge der Reparatur wurde auch der Flussabschnitt sicherer gestaltet. Zwei Stahlträger im Wasser wurden entfernt.

Demnächst soll noch ein Treibgutabweiser installiert werden, der unter anderem Äste vom Wasserrad fernhalten soll und Badende am Rad vorbeileiten wird. Bis dahin bleibt es bei Warnungen. So weist schon 50 Meter vor dem Wasserrad ein Schild Schwimmer und Kajakfahrer darauf hin, sich rechts zu halten. Auch gibt es einen Notausstieg aus der Würm und am Mesnersteg, der vorgelagerten Brücke, einen weiteren Hinweis.

Nach dem Umbau soll über die Möglichkeit eines Wasserspielplatzes für Kinder nachgedacht werden. Der Platz am Wasserrad bietet einen möglichen Standort mit dem Vorteil, dass das Wasser bereits vom Wasserrad aus der Würm geschöpft wird. Somit würde hier eine aufwendige Wasserzu- und ableitung im Vergleich zu einem Standort auf der „grünen Wiese“ entfallen. Bisher wird das geschöpfte Wasser in einen Wassertrog und von dort zurück in die Würm geleitet.

Quelle: Gemeinde Gräfelfing

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Gräfelfinger Wasserrad zurück an der Würm

Das Holz des Gräfelfing Schöpfrades wurde bereits 2017 erneuert und jetzt stand eine Generalsanierung an. Jetzt ist das restaurierte Wasserrad zurück an der Würm

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Das Wasserrad an der Würm (am Kirchweg, nahe Mesnerweg, gegenüber der Kirche Johannes der Täufer) ist eine typische Gräfelfinger Ansicht. Das Holz des Schöpfrades wurde bereits 2017 erneuert, jetzt stand eine Generalsanierung an – inklusive Trog, Schöpfeimer, Zuleitungsgerinne und zugehörigem „Verweilplatz“.

Lange Tradition

Das alte Wasserrad hat eine lange Tradition: Es wurde um 1896 in Betrieb genommen und diente bis in die 1960er Jahre zur Wasserversorgung des Gutes Lochham – als Schöpfrad für Vieh und Landwirtschaft. Im Jahr 1998 entschlossen sich Mitarbeiter des Betriebshofs, das historische Wasserrad nachzubauen. Mittlerweile ist es ein fester Bestandteil der Gräfelfinger Sehenswürdigkeiten und ein beliebtes Fotomotiv – nicht zuletzt für Hochzeitspaare.

Die Gemeinde ist daher bestrebt, das Wasserrad regelmäßig zu warten und beschädigte Teile zu reparieren. 2017 wurden bereits Teile aus Holz wie Schaufeln, Eimer, Räder und Speichen erneuert. Der Auftrag wurde an Schreinermeister Björn Schillinger vergeben, der in einer über zweimonatigen Arbeit sämtliche Teile aus Holz, dazu die Metallwelle sowie die Nabe ersetzte.

Als 2021 wieder Reparaturen anstanden, wurde vom Gemeinderat beschlossen, nicht nur das Wasserrad selbst, sondern gleich die ganze Anlage zu optimieren, auch im Hinblick auf die Situierung des Wasserrads im Fluss und der Sicherheit für Badende und Kajakfahrer*innen. Im Juni 2021 wurde das Wasserrad aus dem Wasser gehoben und auf dem Betriebshof gelagert, wo es komplett saniert wurde.

Besser als zuvor

Nach der Reparatur funktioniert das Rad nun besser als zuvor: Es wurde tiefer gesetzt, sodass es sich auch bei niedrigem Wasserstand dreht. Außerdem wurde die Größe der drei Schöpfeimer so angepasst, dass kontinuierlich Wasser in die neue Rinne fließt, von dort in einen Trog und wieder zurück in die Würm. Im Zuge der Reparatur wurde auch der Flussabschnitt sicherer gestaltet. Zwei Stahlträger im Wasser wurden entfernt.

Demnächst soll noch ein Treibgutabweiser installiert werden, der unter anderem Äste vom Wasserrad fernhalten soll und Badende am Rad vorbeileiten wird. Bis dahin bleibt es bei Warnungen. So weist schon 50 Meter vor dem Wasserrad ein Schild Schwimmer und Kajakfahrer darauf hin, sich rechts zu halten. Auch gibt es einen Notausstieg aus der Würm und am Mesnersteg, der vorgelagerten Brücke, einen weiteren Hinweis.

Nach dem Umbau soll über die Möglichkeit eines Wasserspielplatzes für Kinder nachgedacht werden. Der Platz am Wasserrad bietet einen möglichen Standort mit dem Vorteil, dass das Wasser bereits vom Wasserrad aus der Würm geschöpft wird. Somit würde hier eine aufwendige Wasserzu- und ableitung im Vergleich zu einem Standort auf der „grünen Wiese“ entfallen. Bisher wird das geschöpfte Wasser in einen Wassertrog und von dort zurück in die Würm geleitet.

Quelle: Gemeinde Gräfelfing

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