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Bildung | | von Unser Würmtal
Kinder der Grundschule Stockdorf mit (hinten von rechts) Schulleiterin Babett Bauer, Lehrerin Christine Frank, Gemeindemitarbeiterin Michaela Thiel und Bauhofleiter Johannes Roth. (Foto: Ulrike Seiffert/Unser Würmtal)
Kinder der Grundschule Stockdorf mit (hinten von rechts) Schulleiterin Babett Bauer, Lehrerin Christine Frank, Gemeindemitarbeiterin Michaela Thiel und Bauhofleiter Johannes Roth. (Foto: Ulrike Seiffert/Unser Würmtal)

Eine Schule fürs Leben

250 Kinder und die Lehrer der Grundschule Stockdorf haben sich entsprechend der Initiative „Eine Schule fürs Leben“ mit Alltagskompetenzen auseinandergesetzt

In den vergangenen zwei Jahren hatten den Bayrische Jugendring und der Bayrische Bauernverband eine Initiative gestartet und mit Anregungen gefüttert, die die Alltagskompetenzen der Grundschüler fördern soll.

Unterm Titel „Eine Schule fürs Leben“ waren alle alltäglichen Beschäftigungen, die gemeinschaftlich durchgeführt werden oder das Miteinander betonen, kindgerecht aufbereitet. Kochen, Backen, umweltgerechtes Einkaufen, Mülltrennung, Gartenarbeiten und mehr waren gemeint. Die Aktion sollte Kindern auch in Coronazeiten die Gemeinschaft und das gemeinschaftliche Handeln näher bringen.

Die Grundschule in Stockdorf ist nun „Eine Schule fürs Leben“. Eine Woche lang haben sich die 250 Kinder und ihre Lehrer mit den Alltagskompetenzen, wie sie die bayrische Initiative der Verbände empfiehlt, auseinandergesetzt. Etwas modifiziert und mit Stockdorfer Besonderheiten ergänzt kam das Sonderprogramm sehr gut an.

„Wir hatten ein schönes, buntes Treiben in der Schule“, erzählte am Ende der Woche Schulleiterin Babett Bauer. „Es wurde gekocht, gebacken, eingekauft. Wir haben Naschsträucher gepflanzt, Bienenhotels gebastelt. Beim alljährlichen Spendenlauf wurde für Kalkutta gesammelt. Vertreter der Firma Avista haben über Mülltrennung gesprochen haben.“

Computer- und Internet-Führerschein

Teil der Woche war auch das Antimobbing-Projekt „Mit Gefühl“ mit externen Referenten, die soziale Kompetenzen mit den Kindern erarbeitet haben. „Das soziale Miteinander kam einfach zu kurz in den letzten beiden Jahren“, so Bauer. „Diese Kompetenzen wollen wir den Kindern unbedingt nahebringen.“

Und ebenfalls wichtig: fundierte Medienkompetenzen. „Was kann das Internet? Was sind die Grenzen? Wie muss ich suchen? Worauf muss ich achten? Welche Rechte am Bild und an der Person gibt es? Wie unterscheide ich Fake News von richtigen Nachrichten? Das sind äußerst wichtige Aspekte beim Umgang mit den sozialen Netzwerken“, so Bauer. Am Ende des Teilprojekts erhielten die Kinder darüber einen Internet- und Computer-Führerschein.

Umweltprojekte mit der Gemeinde

Ganz besonders dankte Bauer der Gemeinde Gauting für die große Unterstützung bei Gartenarbeiten und den Mini-Workshops zu Umweltfragen. Entlang der Schulgeländebegrenzung in Richtung Würm pflanzte Bauhofleiter Johannes Roth gemeinsam mit den Erst- und Zweitklässlern Naschsträucher an.

Drittklässler der Grundschule Stockdorf mit ihren Insektenhotels (Foto: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal)
Drittklässler der Grundschule Stockdorf mit ihren Insektenhotels (Foto: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal)

Vielleicht schon in diesem Jahr könnten die Kinder hier Trauben, Johannis- und Stachelbeeren, Himbeeren und Brombeeren ernten. Auch Mini-Kirsch- und Apfelbäumchen wurden gepflanzt. „Die Pflanzen hat die Gemeinde gespendet“, so Michaela Thiel, Verantwortliche für Naturschutz und Grünflächen im Rathaus.

Blick für die Natur gelernt

Die Projektwoche sei „einfach super. Die haben wir sehr, sehr gern unterstützt“, so Thiel. Hier heimische Gewächse anzupflanzen, sei ein besonderes Anliegen der Gemeinde gewesen. Zum besseren Garteln habe der Bauhof im Vorfeld die Erde ausgetauscht, damit sich die Kinder mit den Pflanzlöchern leichter taten.

Thiel kam für ein weiteres Projekt in die Schule: für eine kleine Bienen- und Insektenkunde. „Ich habe den Kindern Bienenkokons mitgebracht, die im Frühjahr ausschlüpfen werden. Wir haben uns Nistmöglichkeiten für Insekten angeschaut und am Ende eine Insektenhotel gebastelt“, erzählte Thiel.

Manche werden bei den Kindern zu Hause aufgehängt. „Einige bleiben auf dem Schulgelände“, meinte Bauer. Schon jetzt würden die Kinder aufmerksamer in die Natur schauen. „Sie kümmern sich um die Jungpflanzen und freuen sich über neue Blätter. Ein ganz großes Dankeschön an die Gemeinde, die uns diese Möglichkeiten geschaffen hat. Die Zusammenarbeit war toll, das hätten wir uns nicht besser wünschen können.“

Redaktion Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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Kinder der Grundschule Stockdorf mit (hinten von rechts) Schulleiterin Babett Bauer, Lehrerin Christine Frank, Gemeindemitarbeiterin Michaela Thiel und Bauhofleiter Johannes Roth. (Foto: Ulrike Seiffert/Unser Würmtal)
Kinder der Grundschule Stockdorf mit (hinten von rechts) Schulleiterin Babett Bauer, Lehrerin Christine Frank, Gemeindemitarbeiterin Michaela Thiel und Bauhofleiter Johannes Roth. (Foto: Ulrike Seiffert/Unser Würmtal)

Eine Schule fürs Leben

250 Kinder und die Lehrer der Grundschule Stockdorf haben sich entsprechend der Initiative „Eine Schule fürs Leben“ mit Alltagskompetenzen auseinandergesetzt

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In den vergangenen zwei Jahren hatten den Bayrische Jugendring und der Bayrische Bauernverband eine Initiative gestartet und mit Anregungen gefüttert, die die Alltagskompetenzen der Grundschüler fördern soll.

Unterm Titel „Eine Schule fürs Leben“ waren alle alltäglichen Beschäftigungen, die gemeinschaftlich durchgeführt werden oder das Miteinander betonen, kindgerecht aufbereitet. Kochen, Backen, umweltgerechtes Einkaufen, Mülltrennung, Gartenarbeiten und mehr waren gemeint. Die Aktion sollte Kindern auch in Coronazeiten die Gemeinschaft und das gemeinschaftliche Handeln näher bringen.

Die Grundschule in Stockdorf ist nun „Eine Schule fürs Leben“. Eine Woche lang haben sich die 250 Kinder und ihre Lehrer mit den Alltagskompetenzen, wie sie die bayrische Initiative der Verbände empfiehlt, auseinandergesetzt. Etwas modifiziert und mit Stockdorfer Besonderheiten ergänzt kam das Sonderprogramm sehr gut an.

„Wir hatten ein schönes, buntes Treiben in der Schule“, erzählte am Ende der Woche Schulleiterin Babett Bauer. „Es wurde gekocht, gebacken, eingekauft. Wir haben Naschsträucher gepflanzt, Bienenhotels gebastelt. Beim alljährlichen Spendenlauf wurde für Kalkutta gesammelt. Vertreter der Firma Avista haben über Mülltrennung gesprochen haben.“

Computer- und Internet-Führerschein

Teil der Woche war auch das Antimobbing-Projekt „Mit Gefühl“ mit externen Referenten, die soziale Kompetenzen mit den Kindern erarbeitet haben. „Das soziale Miteinander kam einfach zu kurz in den letzten beiden Jahren“, so Bauer. „Diese Kompetenzen wollen wir den Kindern unbedingt nahebringen.“

Und ebenfalls wichtig: fundierte Medienkompetenzen. „Was kann das Internet? Was sind die Grenzen? Wie muss ich suchen? Worauf muss ich achten? Welche Rechte am Bild und an der Person gibt es? Wie unterscheide ich Fake News von richtigen Nachrichten? Das sind äußerst wichtige Aspekte beim Umgang mit den sozialen Netzwerken“, so Bauer. Am Ende des Teilprojekts erhielten die Kinder darüber einen Internet- und Computer-Führerschein.

Umweltprojekte mit der Gemeinde

Ganz besonders dankte Bauer der Gemeinde Gauting für die große Unterstützung bei Gartenarbeiten und den Mini-Workshops zu Umweltfragen. Entlang der Schulgeländebegrenzung in Richtung Würm pflanzte Bauhofleiter Johannes Roth gemeinsam mit den Erst- und Zweitklässlern Naschsträucher an.

Drittklässler der Grundschule Stockdorf mit ihren Insektenhotels (Foto: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal)
Drittklässler der Grundschule Stockdorf mit ihren Insektenhotels (Foto: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal)

Vielleicht schon in diesem Jahr könnten die Kinder hier Trauben, Johannis- und Stachelbeeren, Himbeeren und Brombeeren ernten. Auch Mini-Kirsch- und Apfelbäumchen wurden gepflanzt. „Die Pflanzen hat die Gemeinde gespendet“, so Michaela Thiel, Verantwortliche für Naturschutz und Grünflächen im Rathaus.

Blick für die Natur gelernt

Die Projektwoche sei „einfach super. Die haben wir sehr, sehr gern unterstützt“, so Thiel. Hier heimische Gewächse anzupflanzen, sei ein besonderes Anliegen der Gemeinde gewesen. Zum besseren Garteln habe der Bauhof im Vorfeld die Erde ausgetauscht, damit sich die Kinder mit den Pflanzlöchern leichter taten.

Thiel kam für ein weiteres Projekt in die Schule: für eine kleine Bienen- und Insektenkunde. „Ich habe den Kindern Bienenkokons mitgebracht, die im Frühjahr ausschlüpfen werden. Wir haben uns Nistmöglichkeiten für Insekten angeschaut und am Ende eine Insektenhotel gebastelt“, erzählte Thiel.

Manche werden bei den Kindern zu Hause aufgehängt. „Einige bleiben auf dem Schulgelände“, meinte Bauer. Schon jetzt würden die Kinder aufmerksamer in die Natur schauen. „Sie kümmern sich um die Jungpflanzen und freuen sich über neue Blätter. Ein ganz großes Dankeschön an die Gemeinde, die uns diese Möglichkeiten geschaffen hat. Die Zusammenarbeit war toll, das hätten wir uns nicht besser wünschen können.“

Redaktion Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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