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Geothermie | | von Unser Würmtal
Ganz so einfach wie in Island (Geysir Strokkur) geht's im Würmtal leider nicht (Foto: AdobeStock/Ben Burger)
Ganz so einfach wie in Island (Geysir Strokkur) geht's im Würmtal leider nicht (Foto: AdobeStock/Ben Burger)

In den Startlöchern

Die Gräfelfinger machen schon Pläne zur Umsetzung für die Gewinnung von Geothermieenergie und die Gemeinde Gauting untersucht auch

Das Thema Geothermie wird schon lange in den Würmtalgemeinden diskutiert. Spätestens in 2010, als sich die Landkreisgemeinden verpflichteten, bis 2035 vollständig mit erneuerbaren Energien versorgt zu sein, bekam das Thema große Bedeutung. Photovoltaik, Biogasanlagen und Hackschnitzelheizkraftwerke sind bereits in aller Munde. Mit Windkraft und Geothermie beschäftigen sich die Gemeinden nun vertieft.

Gute Nachrichten

Gute Nachrichten bezüglich Geothermie kann Peter Köstler, Bürgermeister der Gemeinde Gräfelfing, verkünden (Foto: Gemeinde Gräfelfing)
Gute Nachrichten bezüglich Geothermie kann Peter Köstler, Bürgermeister der Gemeinde Gräfelfing, verkünden (Foto: Gemeinde Gräfelfing)

„Es gibt gute Nachrichten bezüglich Geothermie“, erklärte der Gräfelfinger Bürgermeister Peter Köstler. Schon vor einigen Wochen gründete die Gemeinde zusammen mit einem technischen Partner die Geothermie Gräfelfing GmbH & Co KG, bei der Gräfelfing 51 Prozent hält. „Es ist ein rechtliches Konstrukt, das uns den Rahmen für die Gewinnung von Geothermieenergie geben wird, wenn es soweit ist.“

Im Moment laufe noch das Förderprogramm, in dem es um Planungs- und Untersuchungsfragen gehe. „Solche Aspekte, wie Bauplatz, Wirtschaftlichkeit, Aussehen der Bohrungen, Bohrtiefe und so weiter müssen genauestens geklärt werden, bevor wir starten.“ Wenn alles geklärt sei, könne sich Gräfelfing einen Partner zur Gewinnung suchen und das Fernwärmenetz weiter ausbauen.

Wann zu welchem Preis?

Gerade in Zeiten, in denen Gas und Öl ständig teurer werden, erreicht das Rathaus viele Anfrage von Bürgern. „Viele würden sich am liebsten heute schon ans Geothermiewärmenetz anschließen lassen“, so Köstler weiter. „Leider muss ich die Leute noch vertröstet. Es wird noch eine Weile dauern, bis wir wirklich Wärmeenergie aus Geothermie gewinnen können. Aber es geht voran.“

In manchen Gemeindegebieten, wie im Gewerbegebiet könnte es schnell gehen. „Wir werden die Geothermiewärme über das bestehende Biowärme Gräfelfing Netz leiten, an das einige Gemeindegebiete schon angeschlossen sind. Nur zur Frage: wann kommt die Wärme zu welchem Preis? können wir momentan noch gar nichts sagen.“

Lohnt sich´s?

Die magische Grenze für eine effektive Nutzung der Erdwärme liegt bei 100 Grad Celsius. Und dies ist nach Angaben der Münchner Green City Energie GmbH in weiten Teilen des Landkreises gegeben. Kein Wunder also, dass auch andere Würmtalgemeinden die Möglichkeiten und Grenzen von Geothermie für ihre Gebiete prüfen.

„Die Gemeinde Gauting steht der Geothermie sehr offen gegenüber“, erklärte zum Beispiel Charlotte Rieboldt aus dem Rathaus Gauting. „Es finden bereits seit einiger Zeit Gespräche über eine mögliche Realisierung auf einem Gelände beim Sonderflughafen Oberpfaffenhofen statt.“ Die Betreibergesellschaft „Silenos Energy Geothermie Gauting interkommunal GmbH & Co. KG" steckt vergleichbar der „Geothermie Gräfelfing GmbH & Co KG“ den technischen und rechtlichen Rahmen ab. Die Ergebnisse der Planungs- und Untersuchungsphase wird also auch in Gauting erst abgewartet, „bevor wir zunächst einmal vor den Gemeinderat und dann vor die Öffentlichkeit treten können“, so Rieboldt.

In diesem Zusammenhang verweist die Redaktion von Unser Würmtal auf den Artikel "Zukunftsweisend und potenzialträchtig" vom 20.11.2021. Der Artikel enthält eine Skizze vom "Biowärme Gräfelfing Netz".

Redaktion Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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Ganz so einfach wie in Island (Geysir Strokkur) geht's im Würmtal leider nicht (Foto: AdobeStock/Ben Burger)
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In den Startlöchern

Die Gräfelfinger machen schon Pläne zur Umsetzung für die Gewinnung von Geothermieenergie und die Gemeinde Gauting untersucht auch

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Das Thema Geothermie wird schon lange in den Würmtalgemeinden diskutiert. Spätestens in 2010, als sich die Landkreisgemeinden verpflichteten, bis 2035 vollständig mit erneuerbaren Energien versorgt zu sein, bekam das Thema große Bedeutung. Photovoltaik, Biogasanlagen und Hackschnitzelheizkraftwerke sind bereits in aller Munde. Mit Windkraft und Geothermie beschäftigen sich die Gemeinden nun vertieft.

Gute Nachrichten

Gute Nachrichten bezüglich Geothermie kann Peter Köstler, Bürgermeister der Gemeinde Gräfelfing, verkünden (Foto: Gemeinde Gräfelfing)
Gute Nachrichten bezüglich Geothermie kann Peter Köstler, Bürgermeister der Gemeinde Gräfelfing, verkünden (Foto: Gemeinde Gräfelfing)

„Es gibt gute Nachrichten bezüglich Geothermie“, erklärte der Gräfelfinger Bürgermeister Peter Köstler. Schon vor einigen Wochen gründete die Gemeinde zusammen mit einem technischen Partner die Geothermie Gräfelfing GmbH & Co KG, bei der Gräfelfing 51 Prozent hält. „Es ist ein rechtliches Konstrukt, das uns den Rahmen für die Gewinnung von Geothermieenergie geben wird, wenn es soweit ist.“

Im Moment laufe noch das Förderprogramm, in dem es um Planungs- und Untersuchungsfragen gehe. „Solche Aspekte, wie Bauplatz, Wirtschaftlichkeit, Aussehen der Bohrungen, Bohrtiefe und so weiter müssen genauestens geklärt werden, bevor wir starten.“ Wenn alles geklärt sei, könne sich Gräfelfing einen Partner zur Gewinnung suchen und das Fernwärmenetz weiter ausbauen.

Wann zu welchem Preis?

Gerade in Zeiten, in denen Gas und Öl ständig teurer werden, erreicht das Rathaus viele Anfrage von Bürgern. „Viele würden sich am liebsten heute schon ans Geothermiewärmenetz anschließen lassen“, so Köstler weiter. „Leider muss ich die Leute noch vertröstet. Es wird noch eine Weile dauern, bis wir wirklich Wärmeenergie aus Geothermie gewinnen können. Aber es geht voran.“

In manchen Gemeindegebieten, wie im Gewerbegebiet könnte es schnell gehen. „Wir werden die Geothermiewärme über das bestehende Biowärme Gräfelfing Netz leiten, an das einige Gemeindegebiete schon angeschlossen sind. Nur zur Frage: wann kommt die Wärme zu welchem Preis? können wir momentan noch gar nichts sagen.“

Lohnt sich´s?

Die magische Grenze für eine effektive Nutzung der Erdwärme liegt bei 100 Grad Celsius. Und dies ist nach Angaben der Münchner Green City Energie GmbH in weiten Teilen des Landkreises gegeben. Kein Wunder also, dass auch andere Würmtalgemeinden die Möglichkeiten und Grenzen von Geothermie für ihre Gebiete prüfen.

„Die Gemeinde Gauting steht der Geothermie sehr offen gegenüber“, erklärte zum Beispiel Charlotte Rieboldt aus dem Rathaus Gauting. „Es finden bereits seit einiger Zeit Gespräche über eine mögliche Realisierung auf einem Gelände beim Sonderflughafen Oberpfaffenhofen statt.“ Die Betreibergesellschaft „Silenos Energy Geothermie Gauting interkommunal GmbH & Co. KG" steckt vergleichbar der „Geothermie Gräfelfing GmbH & Co KG“ den technischen und rechtlichen Rahmen ab. Die Ergebnisse der Planungs- und Untersuchungsphase wird also auch in Gauting erst abgewartet, „bevor wir zunächst einmal vor den Gemeinderat und dann vor die Öffentlichkeit treten können“, so Rieboldt.

In diesem Zusammenhang verweist die Redaktion von Unser Würmtal auf den Artikel "Zukunftsweisend und potenzialträchtig" vom 20.11.2021. Der Artikel enthält eine Skizze vom "Biowärme Gräfelfing Netz".

Redaktion Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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