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Krailling | | von Unser Würmtal
Der KIM-Sportplatz stammt noch aus Zeiten der ehemaligen Pionierkaserne. (Foto: Google)
Der KIM-Sportplatz stammt noch aus Zeiten der ehemaligen Pionierkaserne. (Foto: Google)

KIM-Sportplatz wird wieder vermarktet

In der Gemeinderatssitzung am vergangenen Dienstag war das freigewordene Gewerbegrundstück einer der Tagesordnungspunkte. Der sogenannte KIM-Sportplatz war durch den Rückkauf der Gemeinde Krailling von der Firma EOS frei geworden. EOS hatte das Grundstück 2018 erworben und benötigt es aufgrund der durch die Corona-Pandemie veränderten Bedingungen nicht mehr.

Gemeinderätin Ute Richter stellte den Antrag zur „Neuvermarktung des Gewerbegrundstücks KIM-Sportplatz“ für die CSU-Fraktion. Bürgermeister Rudolph Haux erklärte daraufhin „Die Berichterstattung über den Rückkauf war die beste Marketingaktion die uns passieren konnte.“ Zusammen mit dem Wirtschaftsförderer der Gemeinde, Alexander Broschell, hat Haux schon einige Gespräche mit an dem Grundstück interessierten Firmen geführt. Die Vermarktung läuft sozusagen von alleine an. Für Haux stellte sich vor allem die Frage, soll die Gemeinde an eine große Firma verkaufen oder lieber mehreren Firmen die Chance zur Erweiterung oder Neuansiedlung bieten.

Werner Engl (Die Grünen) wies darauf hin, dass aufgrund der knappen Gemeindekasse auf die zu erwartenden Gewerbesteuereinnahmen von den interessierten Betrieben geachtet werden muss. Bürgermeister Haux stellte gleich klar: „Die Gewerbesteuereinnahmen sind sowieso ständig im Hinterkopf.“

Die Gemeinderäte wurden sich schnell darüber einig, dass das Bauvolumen zurückgenommen werden soll. Durch diese Vorgehensweise werden keine Ausgleichsflächen mehr notwendig sein.

Der Antrag der CSU-Fraktion wurde nur um das Wort „bevorzugt“ ergänzt: „Das von der Firma EOS zurückgekaufte Gewerbegrundstück (ehemaliger Sportplatz in der KIM) soll zur Wieder-Vermarktung aufgeteilt und bevorzugt Kraillinger Firmen zum Erwerb angeboten werden. Hierzu wird die Verwaltung beauftragt, zeitnah mit den in Krailling bereits ansässigen Firmen Kontakt aufzunehmen. Der Bebauungsplan Nr. 50 (Teilbereich KIM-Sportplatz, Fl. Nr. 736/8) wird zu diesem Zweck geändert. Im neuen Bebauungsplanentwurf ist dem Naturschutz der in den angrenzenden Waldflächen liegenden Biotope besonders Rechnung zu tragen.“

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Redaktion: Jürgen Haubeil / Unser Würmtal

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Krailling | | von Unser Würmtal
Der KIM-Sportplatz stammt noch aus Zeiten der ehemaligen Pionierkaserne. (Foto: Google)
Der KIM-Sportplatz stammt noch aus Zeiten der ehemaligen Pionierkaserne. (Foto: Google)

KIM-Sportplatz wird wieder vermarktet

In der Gemeinderatssitzung am vergangenen Dienstag war das freigewordene Gewerbegrundstück einer der Tagesordnungspunkte. Der sogenannte KIM-Sportplatz war durch den Rückkauf der Gemeinde Krailling von der Firma EOS frei geworden. EOS hatte das Grundstück 2018 erworben und benötigt es aufgrund der durch die Corona-Pandemie veränderten Bedingungen nicht mehr.

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Gemeinderätin Ute Richter stellte den Antrag zur „Neuvermarktung des Gewerbegrundstücks KIM-Sportplatz“ für die CSU-Fraktion. Bürgermeister Rudolph Haux erklärte daraufhin „Die Berichterstattung über den Rückkauf war die beste Marketingaktion die uns passieren konnte.“ Zusammen mit dem Wirtschaftsförderer der Gemeinde, Alexander Broschell, hat Haux schon einige Gespräche mit an dem Grundstück interessierten Firmen geführt. Die Vermarktung läuft sozusagen von alleine an. Für Haux stellte sich vor allem die Frage, soll die Gemeinde an eine große Firma verkaufen oder lieber mehreren Firmen die Chance zur Erweiterung oder Neuansiedlung bieten.

Werner Engl (Die Grünen) wies darauf hin, dass aufgrund der knappen Gemeindekasse auf die zu erwartenden Gewerbesteuereinnahmen von den interessierten Betrieben geachtet werden muss. Bürgermeister Haux stellte gleich klar: „Die Gewerbesteuereinnahmen sind sowieso ständig im Hinterkopf.“

Die Gemeinderäte wurden sich schnell darüber einig, dass das Bauvolumen zurückgenommen werden soll. Durch diese Vorgehensweise werden keine Ausgleichsflächen mehr notwendig sein.

Der Antrag der CSU-Fraktion wurde nur um das Wort „bevorzugt“ ergänzt: „Das von der Firma EOS zurückgekaufte Gewerbegrundstück (ehemaliger Sportplatz in der KIM) soll zur Wieder-Vermarktung aufgeteilt und bevorzugt Kraillinger Firmen zum Erwerb angeboten werden. Hierzu wird die Verwaltung beauftragt, zeitnah mit den in Krailling bereits ansässigen Firmen Kontakt aufzunehmen. Der Bebauungsplan Nr. 50 (Teilbereich KIM-Sportplatz, Fl. Nr. 736/8) wird zu diesem Zweck geändert. Im neuen Bebauungsplanentwurf ist dem Naturschutz der in den angrenzenden Waldflächen liegenden Biotope besonders Rechnung zu tragen.“

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Redaktion: Jürgen Haubeil / Unser Würmtal

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