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Sicherheit | | von Polizei Gauting
von links: Verkehrsexperte Josef Schmid, Inspektionsleiter Andres Ruch und sein Stellvertreter Andreas Rau (Foto: Polizei Gauting)
von links: Verkehrsexperte Josef Schmid, Inspektionsleiter Andres Ruch und sein Stellvertreter Andreas Rau (Foto: Polizei Gauting)

Kriminal- und Verkehrsstatistik 2022

Vorstellung der Kriminal- und Verkehrsstatistik 2022 für den Bereich der Polizeiinspektion Gauting

Weniger Straftaten als im Vor-Corona-Jahr 2019, mehr Tatverdächtige ermittelt und eine Steigerung bei der Aufklärungsquote, so lässt sich die Bilanz der Polizeiinspektion Gauting für das Jahr 2022 zusammenfassen.

Zuständigkeitsbereich

Die Polizeiinspektion Gauting ist derzeit noch die kleinste Inspektion der drei Inspektionen im Landkreis Starnberg, was sich bereits im in laufenden Jahr durch die Übernahme der Gemeinde Gilching ab 01.01.2023 und somit vor der Fertigstellung des neugebauten Inspektionsgebäudes an der Ammerseestraße im Jahr 2024 ändern wird.

Zum Dienstbereich für die Kriminalstatistik 2022 gehörten die Gemeinde Gauting mit den Ortsteilen Hausen, Unter- und Oberbrunn sowie Gut Hüll, Frohnloh und dem Ortsteil Pentenried von der Gemeinde Krailling, was eine Zuständigkeit für exakt 19.345 Einwohner zum Stichtag 31.12.2022 begründet.

Straftaten

Im Jahr 2022 wurden im Bereich der Polizeiinspektion Gauting insgesamt 617 Straftaten erfasst. Das entspricht einem Rückgang von exakt 14,7 Prozent bzw. einem Minus von 57 Straftaten gegenüber dem Jahr 2019. Dabei konnten mit 353 Tatverdächtige eine Aufklärungsquote von 66,0 Prozent erzielt werden, was eine 4,9 prozentige Steigerung gegenüber dem Jahr 2019 bedeutet, als die Aufklärungsquote bei 61,1 Prozent lag. Damit liegt die Belastung der Gautinger Bevölkerung mit Straftaten im Jahr 2022 bei 35,2 Fällen pro 1000 Einwohner, auf Bayern bezogen sind es 47,0 Fälle pro 1000 Einwohner, d.h. in Gauting lebt es sich sicherer als in Bayern.

Einen Schwerpunkt der angezeigten Straftaten haben erneut mit 138 Fällen die Diebstahlsdelikte gebildet, welche auch im Jahr 2019 mit 123 Fällen schon einen Schwerpunkt darstellten.

So ist die Zahl der festgestellten Ladendiebstähle auf 28 Fälle im Jahre 2022 gestiegen, nachdem in der Vor-Pandemie-Zeit lediglich 11 Fälle zu verzeichnen waren. Erfreulicherweise ging jedoch der Diebstahl von Fahrrädern von 48 Fällen vor der Pandemie auf 43 Fälle im letzten Jahr zurück, was einem Rückgang von 10,3 Prozent entspricht.

In diesem Deliktsbereich setzte die Polizeiinspektion Gauting insbesondere auch auf zivile Fahndungsmaßnahmen mit Hilfe der erst im Jahr 2021 neu angeschafften beiden nicht als Polizeiräder erkennbaren E-Bikes, mit deren Hilfe im letzten Jahr zwei Fahrraddiebe auf frischer Tat erwischt werden konnten.

Einbrüche

Ein wesentlicher Gradmesser für das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung ist unzweifelhaft die Zahl der Wohnungseinbrüche. Hier verzeichnet die Polizeiinspektion Gauting 2022 erfreulicherweise nur einen einzigen Fall, nachdem 2019 noch sechs Einbrüche zu verzeichnen waren. Bayernweit beträgt der Rückgang in diesem Deliktsbereich 34,5 Prozent, während der Rückgang in Gauting gegenüber dem Vor-Corona-Jahr bei stolzen 83,5 Prozent liegt.

Ein deutlicher Anstieg ist dagegen im Bereich der Rauschgiftdelikte erkennbar. Im Jahr 2022 ist die Anzahl der festgestellten Rauschgiftdelikte auf 55 Fälle gegenüber 32 Fällen im Jahr 2019 angestiegen, was einer Steigerung von knapp 72 Prozent entspricht. Dabei konnten insgesamt 50 Tatverdächtige (davon 12 weiblich) ermittelt werden und somit waren es exakt 24 Tatverdächtige bzw. 43,6 %mehr als 2019.

Nacktfotos

Im Jahr 2022 wurden im Zuständigkeitsbereich der PI Gauting 10 Fälle der Verbreitung pornographischer Schriften zur Anzeige gebracht, nachdem diese in Gauting im Jahr 2019 nur mit 5 Fällen aktenkundig wurde. Die Verdoppelung der Straftaten in diesem Bereich ist zu einem großen Anteil auf eine entsprechende Gesetzesänderung des § 184 StGB zum 01.01.2021 zurückzuführen.

Insbesondere in Chatgruppen von Jugendlichen tritt durch das Versenden von Nacktfotos treten diese Delikte häufig auf. Die Gautinger Polizei setzt bei diesem Deliktsfeld auf Prävention insbesondere durch ihren Jugendbeamten in den Schulen, aber auch auf Ermittlungsmaßnahmen zu digitalen Spuren. In der Folge gehören richterlich angeordnete Wohnungsdurchsuchungen bei Tatverdächtigen und Sicherstellungen der digitalen Endgeräte zu den obligatorischen Folgemaßnahmen.

Nur noch rudimentäre Auswirkungen der Pandemie zeigen sich auch bei den Urkundenfälschungen, die im letzten Jahr mit 9 Delikten zu Buche schlugen, darunter nur noch in zwei Fällen durch den Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse, also gefälschter Impfzertifikate. Gegenüber dem Vor-Pandemie-Jahr 2019 mit fünf Delikten, stellt das dennoch eine 80 prozentige Steigerung dar.

Schockanrufe

Ein Dauerbrenner im Landkreis Starnberg genauso wie Großraum München sind die falschen Polizeibeamten. Insbesondere durch Schockanrufe bei Senioren z.B. über angeblich verschuldete tödliche Unfälle durch Angehörige versuchen die Anrufer ihre Opfer um deren gesamte Ersparnisse zu bringen. Glücklicherweise bleiben die allermeisten Fälle dank intensiver Öffentlichkeitsarbeit in den Medien und durch Vortragsarbeit vor Ort in entsprechenden Senioreneinrichtungen im Versuchsstadium stecken.

Leider kam es aber fast exakt vor einem Jahr am 30.03.2022 auch in Gauting zu einem vollendeten Fall eines Schockanrufs durch falsche Polizeibeamte, als eine 85-jährige Seniorin um ihren gesamten Goldschmuck im Wert von 25.000 Euro gebracht wurde.

In einem zweiten vollendeten Fall am 30.11.23 betrug der Schadensfall sogar 75.000 Euro, als ein vermeintlicher Staatsanwalt zwecks Haftverschonung für die Tochter einer 89-jährigen Gautingerin, mit der Masche eines tödlichen von ihrer Tochter verursachten Unfalls, deren gesamten Gold- und Brilliant-Schmuck ergaunerte.

In all diesen Fällen läuft die Anbahnung an die ahnungslosen Opfer immer über das Telefon, das die Betrüger wie eine Waffe nutzen und sich dabei als Polizisten bzw. Staatsanwälte ausgeben.

Verkehrsdelikte

Die Anzahl der Verkehrsunfälle (478) ist im Vergleich zu 2021 (498) leicht gesunken. Allerdings stieg die Anzahl der Verletzen sowie der Schwerverletzten. Auch ein Unfall mit einem Toten hat sich ereignet. Es kam wieder zu einer hohen Zahl von Unfallfluchten (102). Die Anzahl der Unfallfluchten ist nochmals angestiegen.

Quelle: Polizei Gauting

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Kriminal- und Verkehrsstatistik 2022

Vorstellung der Kriminal- und Verkehrsstatistik 2022 für den Bereich der Polizeiinspektion Gauting

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Weniger Straftaten als im Vor-Corona-Jahr 2019, mehr Tatverdächtige ermittelt und eine Steigerung bei der Aufklärungsquote, so lässt sich die Bilanz der Polizeiinspektion Gauting für das Jahr 2022 zusammenfassen.

Zuständigkeitsbereich

Die Polizeiinspektion Gauting ist derzeit noch die kleinste Inspektion der drei Inspektionen im Landkreis Starnberg, was sich bereits im in laufenden Jahr durch die Übernahme der Gemeinde Gilching ab 01.01.2023 und somit vor der Fertigstellung des neugebauten Inspektionsgebäudes an der Ammerseestraße im Jahr 2024 ändern wird.

Zum Dienstbereich für die Kriminalstatistik 2022 gehörten die Gemeinde Gauting mit den Ortsteilen Hausen, Unter- und Oberbrunn sowie Gut Hüll, Frohnloh und dem Ortsteil Pentenried von der Gemeinde Krailling, was eine Zuständigkeit für exakt 19.345 Einwohner zum Stichtag 31.12.2022 begründet.

Straftaten

Im Jahr 2022 wurden im Bereich der Polizeiinspektion Gauting insgesamt 617 Straftaten erfasst. Das entspricht einem Rückgang von exakt 14,7 Prozent bzw. einem Minus von 57 Straftaten gegenüber dem Jahr 2019. Dabei konnten mit 353 Tatverdächtige eine Aufklärungsquote von 66,0 Prozent erzielt werden, was eine 4,9 prozentige Steigerung gegenüber dem Jahr 2019 bedeutet, als die Aufklärungsquote bei 61,1 Prozent lag. Damit liegt die Belastung der Gautinger Bevölkerung mit Straftaten im Jahr 2022 bei 35,2 Fällen pro 1000 Einwohner, auf Bayern bezogen sind es 47,0 Fälle pro 1000 Einwohner, d.h. in Gauting lebt es sich sicherer als in Bayern.

Einen Schwerpunkt der angezeigten Straftaten haben erneut mit 138 Fällen die Diebstahlsdelikte gebildet, welche auch im Jahr 2019 mit 123 Fällen schon einen Schwerpunkt darstellten.

So ist die Zahl der festgestellten Ladendiebstähle auf 28 Fälle im Jahre 2022 gestiegen, nachdem in der Vor-Pandemie-Zeit lediglich 11 Fälle zu verzeichnen waren. Erfreulicherweise ging jedoch der Diebstahl von Fahrrädern von 48 Fällen vor der Pandemie auf 43 Fälle im letzten Jahr zurück, was einem Rückgang von 10,3 Prozent entspricht.

In diesem Deliktsbereich setzte die Polizeiinspektion Gauting insbesondere auch auf zivile Fahndungsmaßnahmen mit Hilfe der erst im Jahr 2021 neu angeschafften beiden nicht als Polizeiräder erkennbaren E-Bikes, mit deren Hilfe im letzten Jahr zwei Fahrraddiebe auf frischer Tat erwischt werden konnten.

Einbrüche

Ein wesentlicher Gradmesser für das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung ist unzweifelhaft die Zahl der Wohnungseinbrüche. Hier verzeichnet die Polizeiinspektion Gauting 2022 erfreulicherweise nur einen einzigen Fall, nachdem 2019 noch sechs Einbrüche zu verzeichnen waren. Bayernweit beträgt der Rückgang in diesem Deliktsbereich 34,5 Prozent, während der Rückgang in Gauting gegenüber dem Vor-Corona-Jahr bei stolzen 83,5 Prozent liegt.

Ein deutlicher Anstieg ist dagegen im Bereich der Rauschgiftdelikte erkennbar. Im Jahr 2022 ist die Anzahl der festgestellten Rauschgiftdelikte auf 55 Fälle gegenüber 32 Fällen im Jahr 2019 angestiegen, was einer Steigerung von knapp 72 Prozent entspricht. Dabei konnten insgesamt 50 Tatverdächtige (davon 12 weiblich) ermittelt werden und somit waren es exakt 24 Tatverdächtige bzw. 43,6 %mehr als 2019.

Nacktfotos

Im Jahr 2022 wurden im Zuständigkeitsbereich der PI Gauting 10 Fälle der Verbreitung pornographischer Schriften zur Anzeige gebracht, nachdem diese in Gauting im Jahr 2019 nur mit 5 Fällen aktenkundig wurde. Die Verdoppelung der Straftaten in diesem Bereich ist zu einem großen Anteil auf eine entsprechende Gesetzesänderung des § 184 StGB zum 01.01.2021 zurückzuführen.

Insbesondere in Chatgruppen von Jugendlichen tritt durch das Versenden von Nacktfotos treten diese Delikte häufig auf. Die Gautinger Polizei setzt bei diesem Deliktsfeld auf Prävention insbesondere durch ihren Jugendbeamten in den Schulen, aber auch auf Ermittlungsmaßnahmen zu digitalen Spuren. In der Folge gehören richterlich angeordnete Wohnungsdurchsuchungen bei Tatverdächtigen und Sicherstellungen der digitalen Endgeräte zu den obligatorischen Folgemaßnahmen.

Nur noch rudimentäre Auswirkungen der Pandemie zeigen sich auch bei den Urkundenfälschungen, die im letzten Jahr mit 9 Delikten zu Buche schlugen, darunter nur noch in zwei Fällen durch den Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse, also gefälschter Impfzertifikate. Gegenüber dem Vor-Pandemie-Jahr 2019 mit fünf Delikten, stellt das dennoch eine 80 prozentige Steigerung dar.

Schockanrufe

Ein Dauerbrenner im Landkreis Starnberg genauso wie Großraum München sind die falschen Polizeibeamten. Insbesondere durch Schockanrufe bei Senioren z.B. über angeblich verschuldete tödliche Unfälle durch Angehörige versuchen die Anrufer ihre Opfer um deren gesamte Ersparnisse zu bringen. Glücklicherweise bleiben die allermeisten Fälle dank intensiver Öffentlichkeitsarbeit in den Medien und durch Vortragsarbeit vor Ort in entsprechenden Senioreneinrichtungen im Versuchsstadium stecken.

Leider kam es aber fast exakt vor einem Jahr am 30.03.2022 auch in Gauting zu einem vollendeten Fall eines Schockanrufs durch falsche Polizeibeamte, als eine 85-jährige Seniorin um ihren gesamten Goldschmuck im Wert von 25.000 Euro gebracht wurde.

In einem zweiten vollendeten Fall am 30.11.23 betrug der Schadensfall sogar 75.000 Euro, als ein vermeintlicher Staatsanwalt zwecks Haftverschonung für die Tochter einer 89-jährigen Gautingerin, mit der Masche eines tödlichen von ihrer Tochter verursachten Unfalls, deren gesamten Gold- und Brilliant-Schmuck ergaunerte.

In all diesen Fällen läuft die Anbahnung an die ahnungslosen Opfer immer über das Telefon, das die Betrüger wie eine Waffe nutzen und sich dabei als Polizisten bzw. Staatsanwälte ausgeben.

Verkehrsdelikte

Die Anzahl der Verkehrsunfälle (478) ist im Vergleich zu 2021 (498) leicht gesunken. Allerdings stieg die Anzahl der Verletzen sowie der Schwerverletzten. Auch ein Unfall mit einem Toten hat sich ereignet. Es kam wieder zu einer hohen Zahl von Unfallfluchten (102). Die Anzahl der Unfallfluchten ist nochmals angestiegen.

Quelle: Polizei Gauting

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