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LK München | | von Landkreis München
Landrat Christoph Göbel präsentiert stolz das Zertifikat im Videochat.
Landrat Christoph Göbel präsentiert stolz das Zertifikat im Videochat. (Foto: Landratsamt München)

Landkreis München für Fahrradfreundlichkeit ausgezeichnet

Der Landkreis München wurde bei der 7. Auszeichnungsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommune (AGFK) und des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehrs am 28. Januar als fahrradfreundliche Kommune in Bayern zertifiziert.

Die siebte Auszeichnungsveranstaltung der AGFK und des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr sollte ursprünglich schon im Dezember 2020 stattfinden. Pandemiebedingt fand die Veranstaltung jedoch am Donnerstagvormittag in virtueller Form statt.

Zunächst erhielten zwölf Kommunen die Auszeichnung als fahrradfreundliche Kommune, darunter auch der Landkreis München. Anschließend wurden sechs neue Mitglieder in die Arbeitsgemeinschaft aufgenommen, sowie die Gewinner des „Stadtradeln“ 2020 in Bayern geehrt.

Die Verleihung der Urkunden des Staatsministeriums an die ausgezeichneten Kommunen sollte ursprünglich durch Staatsministerin Kerstin Schreyer erfolgen, die jedoch durch eine kurzfristige Terminänderung verhindert war und ihre Wertschätzung durch eine kurze Videobotschaft überbrachte. Stellvertretend übernahm der Ministerialdirigent Karl Schumacher die Auszeichnung.

Mit Ausbau des Radverkehrs nachhaltige Mobilität fördern

Der Landkreis München ist bereits seit 2015 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommune (AGFK). Er hat bei einigen letzten Punkten, deren Umsetzung die Beurteilungskommission bei der Hauptbereisung 2019 noch gefordert hatte, nachgebessert und konnte nun das Zertifikat entgegennehmen.

Im Ausbau des Radverkehrs sieht der Landkreis München einen wesentlichen Bestandteil auf dem Weg weg vom motorisierten Individualverkehr hin zu nachhaltiger Mobilität. Ein Meilenstein war beispielsweise die Eröffnung der Radhauptverbindung im Münchner Süden von Oberhaching nach München im vergangenen Jahr. Die Verbindung stellt eine wichtige Infrastruktur für den Radverkehr im südlichen Landkreis dar.

Auch beim Ausbau von Radschnellverbindungen will der Landkreis eine Vorreiterrolle einnehmen. In seiner Laudatio hob Ministerialdirigent Karl Schumacher das Engagement von Landkreis und Landrat Christoph Göbel bei den Planungen für die Pilotstrecke einer Radschnellverbindung von München nach Garching beziehungsweise Unterschleißheim hervor.

„Wir freuen uns sehr, dass wir diese Auszeichnung bekommen haben. Einige Zeit Vorlauf und einiges an Arbeit ist dieser Zertifizierung vorangegangen. Ich danke vor allem all denjenigen, die dazu beigetragen haben, aus der Landkreisverwaltung, der Bewertungskommission, aus dem ADFC. Wir freuen uns, dass wir als größter bayerischer Landkreis jetzt als zertifizierte fahrradfreundliche Kommune bei der AGFK dabei sind“, so Christoph Göbel.

Keine Anstrengungen zur Steigerung der Fahrradfreundlichkeit scheuen

Der Titel der fahrradfreundlichen Kommune ist mit hohen Anforderungen an die Mitgliedskommunen verbunden. Mit der Zertifizierung sollen die Kommunen auf dem eingeschlagenen Weg der Fahrradfreundlichkeit unterstützt und motiviert sowie ihr Engagement honoriert werden. Ausgezeichnet werden nicht nur Kommunen mit einer bereits optimalen Umsetzung, sondern auch diejenigen, die keine Anstrengungen für eine kontinuierliche Steigerung der Fahrradfreundlichkeit scheuen.

Das Ziel der AGFK und ihrer deutschlandweit bereits 83 Mitgliedskommunen ist dabei die nachhaltige Veränderung des Mobilitätsverhaltens der Menschen hin zu mehr Radverkehr. „Der Radverkehr ist ein sehr wichtiger Baustein für mehr Lebensqualität in unseren Kommunen, in unseren Orten, in unseren Städten, in unseren Landkreisen und er gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Mitglieder der AGFK Bayern haben erkannt, dass dies etwas Wichtiges für die Zukunftssicherung und für die Lebensqualität ist.“, sagt der Vorsitzende der AGFK Matthias Dießl. Die Corona-Pandemie habe auch einen positiven Nebeneffekt: Mehr Menschen entdecken das Fahrrad als (corona-taugliches) Verkehrsmittel im Alltag. Es wurde eine „Fahrrad-Renaissance“ ausgelöst.

Aufgabe der AGFK und ihrer Mitgliedskommunen sei es nun die Menschen auch dauerhaft am Fahrrad zu halten. Die beteiligten Kommunen und damit auch der Landkreis München sind dabei positive Beispiele für die Fahrradverkehrsförderung im Freistaat Bayern.


Quelle: Landratsamt München

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Landrat Christoph Göbel präsentiert stolz das Zertifikat im Videochat.
Landrat Christoph Göbel präsentiert stolz das Zertifikat im Videochat. (Foto: Landratsamt München)

Landkreis München für Fahrradfreundlichkeit ausgezeichnet

Der Landkreis München wurde bei der 7. Auszeichnungsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommune (AGFK) und des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehrs am 28. Januar als fahrradfreundliche Kommune in Bayern zertifiziert.

Die siebte Auszeichnungsveranstaltung der AGFK und des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr sollte ursprünglich schon im Dezember 2020 stattfinden. Pandemiebedingt fand die Veranstaltung jedoch am Donnerstagvormittag in virtueller Form statt.

Zunächst erhielten zwölf Kommunen die Auszeichnung als fahrradfreundliche Kommune, darunter auch der Landkreis München. Anschließend wurden sechs neue Mitglieder in die Arbeitsgemeinschaft aufgenommen, sowie die Gewinner des „Stadtradeln“ 2020 in Bayern geehrt.

Die Verleihung der Urkunden des Staatsministeriums an die ausgezeichneten Kommunen sollte ursprünglich durch Staatsministerin Kerstin Schreyer erfolgen, die jedoch durch eine kurzfristige Terminänderung verhindert war und ihre Wertschätzung durch eine kurze Videobotschaft überbrachte. Stellvertretend übernahm der Ministerialdirigent Karl Schumacher die Auszeichnung.

Mit Ausbau des Radverkehrs nachhaltige Mobilität fördern

Der Landkreis München ist bereits seit 2015 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommune (AGFK). Er hat bei einigen letzten Punkten, deren Umsetzung die Beurteilungskommission bei der Hauptbereisung 2019 noch gefordert hatte, nachgebessert und konnte nun das Zertifikat entgegennehmen.

Im Ausbau des Radverkehrs sieht der Landkreis München einen wesentlichen Bestandteil auf dem Weg weg vom motorisierten Individualverkehr hin zu nachhaltiger Mobilität. Ein Meilenstein war beispielsweise die Eröffnung der Radhauptverbindung im Münchner Süden von Oberhaching nach München im vergangenen Jahr. Die Verbindung stellt eine wichtige Infrastruktur für den Radverkehr im südlichen Landkreis dar.

Auch beim Ausbau von Radschnellverbindungen will der Landkreis eine Vorreiterrolle einnehmen. In seiner Laudatio hob Ministerialdirigent Karl Schumacher das Engagement von Landkreis und Landrat Christoph Göbel bei den Planungen für die Pilotstrecke einer Radschnellverbindung von München nach Garching beziehungsweise Unterschleißheim hervor.

„Wir freuen uns sehr, dass wir diese Auszeichnung bekommen haben. Einige Zeit Vorlauf und einiges an Arbeit ist dieser Zertifizierung vorangegangen. Ich danke vor allem all denjenigen, die dazu beigetragen haben, aus der Landkreisverwaltung, der Bewertungskommission, aus dem ADFC. Wir freuen uns, dass wir als größter bayerischer Landkreis jetzt als zertifizierte fahrradfreundliche Kommune bei der AGFK dabei sind“, so Christoph Göbel.

Keine Anstrengungen zur Steigerung der Fahrradfreundlichkeit scheuen

Der Titel der fahrradfreundlichen Kommune ist mit hohen Anforderungen an die Mitgliedskommunen verbunden. Mit der Zertifizierung sollen die Kommunen auf dem eingeschlagenen Weg der Fahrradfreundlichkeit unterstützt und motiviert sowie ihr Engagement honoriert werden. Ausgezeichnet werden nicht nur Kommunen mit einer bereits optimalen Umsetzung, sondern auch diejenigen, die keine Anstrengungen für eine kontinuierliche Steigerung der Fahrradfreundlichkeit scheuen.

Das Ziel der AGFK und ihrer deutschlandweit bereits 83 Mitgliedskommunen ist dabei die nachhaltige Veränderung des Mobilitätsverhaltens der Menschen hin zu mehr Radverkehr. „Der Radverkehr ist ein sehr wichtiger Baustein für mehr Lebensqualität in unseren Kommunen, in unseren Orten, in unseren Städten, in unseren Landkreisen und er gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Mitglieder der AGFK Bayern haben erkannt, dass dies etwas Wichtiges für die Zukunftssicherung und für die Lebensqualität ist.“, sagt der Vorsitzende der AGFK Matthias Dießl. Die Corona-Pandemie habe auch einen positiven Nebeneffekt: Mehr Menschen entdecken das Fahrrad als (corona-taugliches) Verkehrsmittel im Alltag. Es wurde eine „Fahrrad-Renaissance“ ausgelöst.

Aufgabe der AGFK und ihrer Mitgliedskommunen sei es nun die Menschen auch dauerhaft am Fahrrad zu halten. Die beteiligten Kommunen und damit auch der Landkreis München sind dabei positive Beispiele für die Fahrradverkehrsförderung im Freistaat Bayern.


Quelle: Landratsamt München

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