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Ortsentwicklung | | von Unser Würmtal
Im Sitzungssaal: bis Ende des Jahres kann dieser wieder komplett genutzt werden. (Foto: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal)
Im Sitzungssaal: bis Ende des Jahres kann dieser wieder komplett genutzt werden. (Foto: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal)

Gräfelfings Bürgermeister Peter Köstler gibt einen Überblick über geplante und bereits begonnene Baumaßnahmen

Zwei Jahre lang ist Bürgermeister Peter Köstler bereits im Amt. Die Zeit war geprägt von der ungewöhnlichen gesellschaftlichen Situation des Lockdowns und der Einschränkungen. Die Gemeinde Gräfelfing hat die Zeit gut überstanden und sich auf sich konzentriert: die Baumaßnahmen boomen. Peter Köstler gab einen Überblick über die näheren Vorhaben.

Nahezu alle wichtigen Gebäude oder Komplexe in Gräfelfing sind derzeit in Umbau oder werden überplant: Rathaus, Bürgerhaus, Campus Lochham, Ortsmitte Lochham und das gemeindliche Rudolf-Maria-Gunst-Altenheim werden am Ende der jetzigen Legislaturperiode, also bis 2026 ein neues Gesicht bekommen.

Für Bürger, Verwaltung und die ehrenamtlichen Gemeindevertreter am meisten einschneidend ist derzeit der Umbau des Rathauses. „Wenn alles gut läuft, und so sieht es im Moment aus, sind wir zu Beginn des neuen Jahres fertig mit der Sanierung des Rathauses“, erklärte Bürgermeister Peter Köstler. „Sitzungen werden auf keinen Fall heuer hier stattfinden können“, meinte er mit Verweis auf den gerade vollkommen entkernten Sitzungssaal.

Rathausumbau bei laufendem Betrieb

Zwar sei die Dachaußenhaut bereits fertig, „aber Lüftung, Heizung, Medientechnik sind noch große Brocken, die vor uns liegen.“ Der Umbau bringe ein ständiges Umziehen oder Auslagern der Abteilungen mit sich.

Gräfelfings Bürgermeister Peter Köstler freut sich auf die Zeit nach dem Umbau des Rathauses (Foto: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal)
Gräfelfings Bürgermeister Peter Köstler freut sich auf die Zeit nach dem Umbau des Rathauses (Foto: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal)

„Wichtig ist uns, dass der Publikumsverkehr immer möglich ist. Wir sind für die Bürger da, auch wenn es im Moment mit einigen Umständen verbunden ist.“ Er freue sich schon auf die Zeit danach. „Ich schätze kurze Wege und Absprachen unter Kollegen, auch gerne mal zwischen Tür und Angel. Das ist derzeit aber kaum möglich.“

Straßenbau? Läuft!

Ist der Umbau geschafft, kommt der Anbau auf der Nordseite auf dem jetzigen Parkplatz. Auch das wird viel Nerven kosten, aber „absolut notwendig sein. Unsere Verwaltung hat eine Fülle von Aufgaben zu bewältigen. Dafür brauchen wir mehr Stellen, also auch mehr Bürofläche, trotz vieler Homeoffice-Regelungen.“

Auch im Straßenbau sei man gut im Zeit- und Kostenplan. „Viele meinen vielleicht, dass hier nichts geschieht. Das Gegenteil ist der Fall! Entwässerung und Rohrverlegung sind mordsarbeitsintensiv, was kein Mensch von außen wahrnimmt“, so Köstler und nannte die nächsten Ziele: Beendigung der Arbeiten in der Schulstraße und darauffolgend die Sanierung der Reichertstraße.

Bürgerhaus-Veranstalt­ungen noch bis Januar

Richtig groß und gewaltig wird die Umwandlung des Bürgerhauses in ein modernes Veranstaltungsgebäude werden. „Hier wird alles auf den Kopf gestellt.“ Kleine zeitliche Verzögerungen hat es bereits gegeben, „geschuldet durch Anpassungen in der Technik, Brandschutz, Akustik und Wärmedämmung. Vier Millionen Euro Kostensteigerung hat dies zur Folge.“

Mit diesem Wissen wolle man im Herbst in die Ausschreibungen gehen und nächstes Jahr mit dem Umbau beginnen. Derzeit nehme Bürgerhaus-Chef Jan Konarski noch Veran­stalt­ungs­buch­ungen bis Januar entgegen. Geschlossen werde im letzten Moment. „Es ist einfach nicht vermittelbar, wenn dieses tolle Haus leer steht und nichts passiert.“

Massive Behinderungen

Insbesondere die Sanierung der Tiefgarage werde mit massiven Einschränkungen für die Bürger einhergehen. „Das ist uns bewusst, dafür bitten wir um Verständnis.“ Die Bauzeit am Bürgerhaus schätze er auf zwei Jahre. „Und dann haben wir hoffentlich ein tolles, gut durchdachtes Veranstaltungsgebäude, das sich sehen lassen kann und das mehr denn je ein Wahrzeichen von Gräfelfing ist.“

Apropos Behinderungen: Die stehen leider ab September wieder im Lochhamer Campus auf der Tagesordnung. „Ich bin froh, dass der Kran am Sportkomplex inzwischen steht und die Firma mit für Rohbauarbeiten in den Ferien schalten und walten kann. Zum Schulstart heißt es hier wieder besondere Vorsicht üben.“

Ausgleichsflächen schon grün

Auch hier sei man absolut im Zeitplan. „Der Plan war großzügig gefasst und vor allem sehr, sehr gut durchdacht“, lobte Köstler. „Auch im Hinblick auf eventuelle Lieferschwierigkeiten. Ich denke, am Campus Lochham sind wir sehr gut aufgestellt.“ Das betreffe auch die Maßnahmen für die Schulerweiterungen am Kurt-Huber-Gymnasium sowie die Versorgung des Gebietes mit Fernwärme.

Viel Positives gibt es zu den Ausgleichsflächen zu berichten. „Die sind alle schon bepflanzt beziehungsweise angelegt“, meinte Köstler. „Sowohl am Gockelberg als auch in der Heitmeirsiedlung sind diverse Baumpflanzungen und Aussaaten geschehen, auch über das geforderte Maß hinaus. Es wächst schon alles.“

Über 110 Millionen

Bleiben noch die anderen Großprojekte in Lochham zu nennen. Während sich am Jahnplatz immer noch nichts tut, könne das Rudolf-Maria-Gunst-Altenheim dank der Zusage des Freistaats nun loslegen. „Die Zusage bestätigt das künftige Konzept des Hauses, und das ist uns allen eine große Freude. Auch hier können die Bagger bald rollen.

Für all diese Projekte nimmt Gräfelfing eine Menge Geld in die Hand: ungefähr 14 Millionen Euro fürs Rathaus, 1,6 Millionen Euro für die Straßensanierungen, rund 22 Millionen Euro fürs Bürgerhaus, 29 Millionen Euro für den Sportkomplex am Campus und noch einmal rund 16 Millionen Euro für die anderen wichtigen Arbeiten an den Schulen sowie geschätzte 45 Millionen Euro fürs Rudolf-Maria-Gunst-Haus.

Redaktion Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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Im Sitzungssaal: bis Ende des Jahres kann dieser wieder komplett genutzt werden. (Foto: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal)
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Gräfelfings Bürgermeister Peter Köstler gibt einen Überblick über geplante und bereits begonnene Baumaßnahmen

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Zwei Jahre lang ist Bürgermeister Peter Köstler bereits im Amt. Die Zeit war geprägt von der ungewöhnlichen gesellschaftlichen Situation des Lockdowns und der Einschränkungen. Die Gemeinde Gräfelfing hat die Zeit gut überstanden und sich auf sich konzentriert: die Baumaßnahmen boomen. Peter Köstler gab einen Überblick über die näheren Vorhaben.

Nahezu alle wichtigen Gebäude oder Komplexe in Gräfelfing sind derzeit in Umbau oder werden überplant: Rathaus, Bürgerhaus, Campus Lochham, Ortsmitte Lochham und das gemeindliche Rudolf-Maria-Gunst-Altenheim werden am Ende der jetzigen Legislaturperiode, also bis 2026 ein neues Gesicht bekommen.

Für Bürger, Verwaltung und die ehrenamtlichen Gemeindevertreter am meisten einschneidend ist derzeit der Umbau des Rathauses. „Wenn alles gut läuft, und so sieht es im Moment aus, sind wir zu Beginn des neuen Jahres fertig mit der Sanierung des Rathauses“, erklärte Bürgermeister Peter Köstler. „Sitzungen werden auf keinen Fall heuer hier stattfinden können“, meinte er mit Verweis auf den gerade vollkommen entkernten Sitzungssaal.

Rathausumbau bei laufendem Betrieb

Zwar sei die Dachaußenhaut bereits fertig, „aber Lüftung, Heizung, Medientechnik sind noch große Brocken, die vor uns liegen.“ Der Umbau bringe ein ständiges Umziehen oder Auslagern der Abteilungen mit sich.

Gräfelfings Bürgermeister Peter Köstler freut sich auf die Zeit nach dem Umbau des Rathauses (Foto: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal)
Gräfelfings Bürgermeister Peter Köstler freut sich auf die Zeit nach dem Umbau des Rathauses (Foto: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal)

„Wichtig ist uns, dass der Publikumsverkehr immer möglich ist. Wir sind für die Bürger da, auch wenn es im Moment mit einigen Umständen verbunden ist.“ Er freue sich schon auf die Zeit danach. „Ich schätze kurze Wege und Absprachen unter Kollegen, auch gerne mal zwischen Tür und Angel. Das ist derzeit aber kaum möglich.“

Straßenbau? Läuft!

Ist der Umbau geschafft, kommt der Anbau auf der Nordseite auf dem jetzigen Parkplatz. Auch das wird viel Nerven kosten, aber „absolut notwendig sein. Unsere Verwaltung hat eine Fülle von Aufgaben zu bewältigen. Dafür brauchen wir mehr Stellen, also auch mehr Bürofläche, trotz vieler Homeoffice-Regelungen.“

Auch im Straßenbau sei man gut im Zeit- und Kostenplan. „Viele meinen vielleicht, dass hier nichts geschieht. Das Gegenteil ist der Fall! Entwässerung und Rohrverlegung sind mordsarbeitsintensiv, was kein Mensch von außen wahrnimmt“, so Köstler und nannte die nächsten Ziele: Beendigung der Arbeiten in der Schulstraße und darauffolgend die Sanierung der Reichertstraße.

Bürgerhaus-Veranstalt­ungen noch bis Januar

Richtig groß und gewaltig wird die Umwandlung des Bürgerhauses in ein modernes Veranstaltungsgebäude werden. „Hier wird alles auf den Kopf gestellt.“ Kleine zeitliche Verzögerungen hat es bereits gegeben, „geschuldet durch Anpassungen in der Technik, Brandschutz, Akustik und Wärmedämmung. Vier Millionen Euro Kostensteigerung hat dies zur Folge.“

Mit diesem Wissen wolle man im Herbst in die Ausschreibungen gehen und nächstes Jahr mit dem Umbau beginnen. Derzeit nehme Bürgerhaus-Chef Jan Konarski noch Veran­stalt­ungs­buch­ungen bis Januar entgegen. Geschlossen werde im letzten Moment. „Es ist einfach nicht vermittelbar, wenn dieses tolle Haus leer steht und nichts passiert.“

Massive Behinderungen

Insbesondere die Sanierung der Tiefgarage werde mit massiven Einschränkungen für die Bürger einhergehen. „Das ist uns bewusst, dafür bitten wir um Verständnis.“ Die Bauzeit am Bürgerhaus schätze er auf zwei Jahre. „Und dann haben wir hoffentlich ein tolles, gut durchdachtes Veranstaltungsgebäude, das sich sehen lassen kann und das mehr denn je ein Wahrzeichen von Gräfelfing ist.“

Apropos Behinderungen: Die stehen leider ab September wieder im Lochhamer Campus auf der Tagesordnung. „Ich bin froh, dass der Kran am Sportkomplex inzwischen steht und die Firma mit für Rohbauarbeiten in den Ferien schalten und walten kann. Zum Schulstart heißt es hier wieder besondere Vorsicht üben.“

Ausgleichsflächen schon grün

Auch hier sei man absolut im Zeitplan. „Der Plan war großzügig gefasst und vor allem sehr, sehr gut durchdacht“, lobte Köstler. „Auch im Hinblick auf eventuelle Lieferschwierigkeiten. Ich denke, am Campus Lochham sind wir sehr gut aufgestellt.“ Das betreffe auch die Maßnahmen für die Schulerweiterungen am Kurt-Huber-Gymnasium sowie die Versorgung des Gebietes mit Fernwärme.

Viel Positives gibt es zu den Ausgleichsflächen zu berichten. „Die sind alle schon bepflanzt beziehungsweise angelegt“, meinte Köstler. „Sowohl am Gockelberg als auch in der Heitmeirsiedlung sind diverse Baumpflanzungen und Aussaaten geschehen, auch über das geforderte Maß hinaus. Es wächst schon alles.“

Über 110 Millionen

Bleiben noch die anderen Großprojekte in Lochham zu nennen. Während sich am Jahnplatz immer noch nichts tut, könne das Rudolf-Maria-Gunst-Altenheim dank der Zusage des Freistaats nun loslegen. „Die Zusage bestätigt das künftige Konzept des Hauses, und das ist uns allen eine große Freude. Auch hier können die Bagger bald rollen.

Für all diese Projekte nimmt Gräfelfing eine Menge Geld in die Hand: ungefähr 14 Millionen Euro fürs Rathaus, 1,6 Millionen Euro für die Straßensanierungen, rund 22 Millionen Euro fürs Bürgerhaus, 29 Millionen Euro für den Sportkomplex am Campus und noch einmal rund 16 Millionen Euro für die anderen wichtigen Arbeiten an den Schulen sowie geschätzte 45 Millionen Euro fürs Rudolf-Maria-Gunst-Haus.

Redaktion Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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