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Gauting | | von Unser Würmtal
Gut versorgt und selbständig leben: das Betreute Wohnen im Mehrgenerationen-Campus (MGC) Gauting (Foto: Jürgen Haubeil / Unser Würmtal)
Gut versorgt und selbständig leben: das Betreute Wohnen im Mehrgenerationen-Campus (MGC) Gauting (Foto: Jürgen Haubeil / Unser Würmtal)

Mehr als nur Nachbarn

Gemeinsam leben, lachen und den Tagesablauf gestalten: das ist das Ziel des Mehrgenerationen-Campus (MGC) Gauting. Die vielfältigen Angebote richten sich an Gautinger aller Altersgruppen. Zusätzlich an Attraktivität gewinnt der MGC durch seine günstige Lage am südlichen Ortseingang an der Starnberger Straße.

Auch die Jüngsten haben ihren Platz im Mehrgenerationen-Campus Foto: Jürgen Haubeil / Unser Würmtal)
Auch die Jüngsten haben ihren Platz im Mehrgenerationen-Campus Foto: Jürgen Haubeil / Unser Würmtal)

Das Multigenerationen-Projekt des BRK auf einer Fläche von rund 16.000 Quadratmetern wurde in zwei Bauabschnitten fertiggestellt. Der erste Bauabschnitt, das Kinderhaus Henry & Henriette, ist bereits seit 2018 mit Leben gefüllt und betreut täglich ca. 100 Kinder. Ziel des MGC ist es, eine Anlaufstelle für alle Generationen zu sein und ihnen ein temporäres oder auch dauerhaftes Zuhause zu geben. Seit Sommer 2021 sind auch die Senioren eingezogen, denen das Angebot für Betreutes Wohnen oder die Pflege in Hausgemeinschaften das Leben „wie in einer großen Familie“ ermöglicht.

„All die Arbeit hat sich gelohnt. Auch wenn baurechtlich dicke Bretter zu bohren waren. Der MehrGenerationenCampus ist ein Musterbeispiel für ein gelungenes Zusammenspiel von Jung und Alt. Der beste Beweis dafür sind die freudigen Gesichter der Bewohnerinnen und Bewohner, wenn wieder einmal ein Kinderlachen auf dem Campusgelände zu hören ist“, freut sich Gautings Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger.

Bei der Pflege in sechs Hausgemeinschaften gestaltet man zusammen seinen Tagesablauf. Jeweils eine Präsenzkraft unterstützt die Bewohner, bespricht mit ihnen den Speiseplan, kocht und backt mit ihnen und sorgt für Anregung und Abwechslung. „Unauffällig im Hintergrund“ soll die professionelle Pflege ablaufen. Eine Rückzugsmöglichkeit und Privatsphäre bietet das eigene Zimmer mit geräumigem Bad.

Betreut wohnen – selbst bestimmen

Großzügige Aufenthaltsräum laden zum Austausch mit anderen ein. (Foto: Jürgen Haubeil / Unser Würmtal)
Großzügige Aufenthaltsräum laden zum Austausch mit anderen ein. (Foto: Jürgen Haubeil / Unser Würmtal)

Im Betreuten Wohnen können Paare und Einzelpersonen in 22 betreuten Wohnungen komfortabel und eigenständig bis ins hohe Alter leben. Den Alltag gestalten sie ihrer individuellen Lebenssituation entsprechend und völlig unabhängig. So genießen sie Komfort und gleichzeitig die Sicherheit durch den Betreuungsservice des Betreuten Wohnens. Für ein weiteres Plus an Lebensqualität sorgen Freizeit- und Bewegungsaktivitäten wie Ausflüge und Spaziergänge, aber auch Entspannungsmassagen. Der Austausch mit anderen und soziale Teilhabe sind ein wesentlicher Bestandteil, auch im Alter Ressourcen zu entwickeln und zu erhalten. Der MGC ist eine eigene kleine Welt mit Betreutem Wohnen, Tagespflege, Kindertagesstätte, Marktplatz, Restaurant und einem Bildungs- und Beratungszentrum.

Neben dem ambulanten sozialen Dienst und der Beratungsstelle „Gauting hilft“ wird im nächsten Jahr auch die Physiotherapie-Praxis fertiggestellt sein. Damit ist das Projekt, das eine Reihe von Orten für ein gesellschaftliches Miteinander bietet, abgeschlossen. Für den Einrichtungsleiter des Mehrgenerationen Campus, Thomas Bonato, ist es bereits das zweite Projekt ähnlicher Art, das er abgeschlossen hat. Bis zu seinem Wechsel im April d. J. hatte er den Bau und die Inbetriebnahme des Pichlmayr Senioren-Zentrums in Gilching begleitet. Mit viel Erfahrung ausgestattet, musste er dennoch wieder die gleichen Hürden wie zuvor nehmen. Ein schon lange bestehendes und andauerndes Problem ist die Personalknappheit im Pflegebereich. „Personal zu finden ist eine der schwersten Aufgaben in der Pflege, weil es schlicht nicht vorhanden ist“, so Bonato.

Zuhause ankommen

Am Herzen liegt ihm ganz besonders die Zufriedenheit der Bewohner, aber auch der Angehörigen, die ihre Liebsten in guten Händen wissen wollen. „Wir wollen den Bewohnern ein schönes Zuhause geben, wo sie sich wohlfühlen können“, das ist Bonatos Ziel. Wenn jemand nach einem Krankenhausaufenthalt wieder zurückkommt und sagt, dass er froh sei, wieder zuhause zu sein, dann „habe man alles richtig gemacht“.

Das Leben in Mehrgenerationen-Projekten bietet viele Vorteile im Alter. Heutzutage leben nur noch wenige Menschen in Großfamilien. Dabei haben diese durchaus auch viele Vorteile. Gerade ältere Menschen sind häufig ungewollt in Pflegeheimen untergebracht, die junge Generation hat dagegen oft Probleme mit der Kinderbetreuung. Mehrgenerationen-Wohnprojekte stellen eine Alternative dar, mit der viele Probleme einer zunehmend alternden Gesellschaft auf einmal gelöst werden. Mehrgenerationen-Projekte begegnen den Herausforderungen demografischer Entwicklung, Altersarmut und Alterssicherung für junge Generationen.

Mit dem Mehrgenerationen-Campus Gauting hat das Rote Kreuzes in Bayern in vielerlei Hinsicht ein Leuchtturmprojekt für den Landkreis Starnberg realisiert.

Redaktion Isabelle Keck / Unser Würmtal

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Gut versorgt und selbständig leben: das Betreute Wohnen im Mehrgenerationen-Campus (MGC) Gauting (Foto: Jürgen Haubeil / Unser Würmtal)
Gut versorgt und selbständig leben: das Betreute Wohnen im Mehrgenerationen-Campus (MGC) Gauting (Foto: Jürgen Haubeil / Unser Würmtal)

Mehr als nur Nachbarn

Gemeinsam leben, lachen und den Tagesablauf gestalten: das ist das Ziel des Mehrgenerationen-Campus (MGC) Gauting. Die vielfältigen Angebote richten sich an Gautinger aller Altersgruppen. Zusätzlich an Attraktivität gewinnt der MGC durch seine günstige Lage am südlichen Ortseingang an der Starnberger Straße.

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Auch die Jüngsten haben ihren Platz im Mehrgenerationen-Campus Foto: Jürgen Haubeil / Unser Würmtal)
Auch die Jüngsten haben ihren Platz im Mehrgenerationen-Campus Foto: Jürgen Haubeil / Unser Würmtal)

Das Multigenerationen-Projekt des BRK auf einer Fläche von rund 16.000 Quadratmetern wurde in zwei Bauabschnitten fertiggestellt. Der erste Bauabschnitt, das Kinderhaus Henry & Henriette, ist bereits seit 2018 mit Leben gefüllt und betreut täglich ca. 100 Kinder. Ziel des MGC ist es, eine Anlaufstelle für alle Generationen zu sein und ihnen ein temporäres oder auch dauerhaftes Zuhause zu geben. Seit Sommer 2021 sind auch die Senioren eingezogen, denen das Angebot für Betreutes Wohnen oder die Pflege in Hausgemeinschaften das Leben „wie in einer großen Familie“ ermöglicht.

„All die Arbeit hat sich gelohnt. Auch wenn baurechtlich dicke Bretter zu bohren waren. Der MehrGenerationenCampus ist ein Musterbeispiel für ein gelungenes Zusammenspiel von Jung und Alt. Der beste Beweis dafür sind die freudigen Gesichter der Bewohnerinnen und Bewohner, wenn wieder einmal ein Kinderlachen auf dem Campusgelände zu hören ist“, freut sich Gautings Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger.

Bei der Pflege in sechs Hausgemeinschaften gestaltet man zusammen seinen Tagesablauf. Jeweils eine Präsenzkraft unterstützt die Bewohner, bespricht mit ihnen den Speiseplan, kocht und backt mit ihnen und sorgt für Anregung und Abwechslung. „Unauffällig im Hintergrund“ soll die professionelle Pflege ablaufen. Eine Rückzugsmöglichkeit und Privatsphäre bietet das eigene Zimmer mit geräumigem Bad.

Betreut wohnen – selbst bestimmen

Großzügige Aufenthaltsräum laden zum Austausch mit anderen ein. (Foto: Jürgen Haubeil / Unser Würmtal)
Großzügige Aufenthaltsräum laden zum Austausch mit anderen ein. (Foto: Jürgen Haubeil / Unser Würmtal)

Im Betreuten Wohnen können Paare und Einzelpersonen in 22 betreuten Wohnungen komfortabel und eigenständig bis ins hohe Alter leben. Den Alltag gestalten sie ihrer individuellen Lebenssituation entsprechend und völlig unabhängig. So genießen sie Komfort und gleichzeitig die Sicherheit durch den Betreuungsservice des Betreuten Wohnens. Für ein weiteres Plus an Lebensqualität sorgen Freizeit- und Bewegungsaktivitäten wie Ausflüge und Spaziergänge, aber auch Entspannungsmassagen. Der Austausch mit anderen und soziale Teilhabe sind ein wesentlicher Bestandteil, auch im Alter Ressourcen zu entwickeln und zu erhalten. Der MGC ist eine eigene kleine Welt mit Betreutem Wohnen, Tagespflege, Kindertagesstätte, Marktplatz, Restaurant und einem Bildungs- und Beratungszentrum.

Neben dem ambulanten sozialen Dienst und der Beratungsstelle „Gauting hilft“ wird im nächsten Jahr auch die Physiotherapie-Praxis fertiggestellt sein. Damit ist das Projekt, das eine Reihe von Orten für ein gesellschaftliches Miteinander bietet, abgeschlossen. Für den Einrichtungsleiter des Mehrgenerationen Campus, Thomas Bonato, ist es bereits das zweite Projekt ähnlicher Art, das er abgeschlossen hat. Bis zu seinem Wechsel im April d. J. hatte er den Bau und die Inbetriebnahme des Pichlmayr Senioren-Zentrums in Gilching begleitet. Mit viel Erfahrung ausgestattet, musste er dennoch wieder die gleichen Hürden wie zuvor nehmen. Ein schon lange bestehendes und andauerndes Problem ist die Personalknappheit im Pflegebereich. „Personal zu finden ist eine der schwersten Aufgaben in der Pflege, weil es schlicht nicht vorhanden ist“, so Bonato.

Zuhause ankommen

Am Herzen liegt ihm ganz besonders die Zufriedenheit der Bewohner, aber auch der Angehörigen, die ihre Liebsten in guten Händen wissen wollen. „Wir wollen den Bewohnern ein schönes Zuhause geben, wo sie sich wohlfühlen können“, das ist Bonatos Ziel. Wenn jemand nach einem Krankenhausaufenthalt wieder zurückkommt und sagt, dass er froh sei, wieder zuhause zu sein, dann „habe man alles richtig gemacht“.

Das Leben in Mehrgenerationen-Projekten bietet viele Vorteile im Alter. Heutzutage leben nur noch wenige Menschen in Großfamilien. Dabei haben diese durchaus auch viele Vorteile. Gerade ältere Menschen sind häufig ungewollt in Pflegeheimen untergebracht, die junge Generation hat dagegen oft Probleme mit der Kinderbetreuung. Mehrgenerationen-Wohnprojekte stellen eine Alternative dar, mit der viele Probleme einer zunehmend alternden Gesellschaft auf einmal gelöst werden. Mehrgenerationen-Projekte begegnen den Herausforderungen demografischer Entwicklung, Altersarmut und Alterssicherung für junge Generationen.

Mit dem Mehrgenerationen-Campus Gauting hat das Rote Kreuzes in Bayern in vielerlei Hinsicht ein Leuchtturmprojekt für den Landkreis Starnberg realisiert.

Redaktion Isabelle Keck / Unser Würmtal

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