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Planegg | | von Musikschule Planegg-Krailling
Die Leitung der Musikschule Planegg-Krailling freut sich, dass sie Carolin Obradovic für das Musikschul-Team gewinnen konnte. (Foto: Musikschule Planegg-Krailling)
Die Leitung der Musikschule Planegg-Krailling freut sich, dass sie Carolin Obradovic für das Musikschul-Team gewinnen konnte. (Foto: Musikschule Planegg-Krailling)

Neue Fachlehrerin für Musikalische Früherziehung und Kinderchor

Die Musikschule Planegg-Krailling konnte ab September eine neue Fachlehrkraft für Musikalische Früherziehung und Kinderchor für die Mitarbeit in ihrem Team gewinnen. Die Schulleitung (MS) hat an Carolin Obradovic (CO) einige Fragen gestellt, um sie der Öffentlichkeit in den umliegenden Gemeinden bekannt zu machen.

MS: Die Corona-Pandemie hat die Unterrichtsarbeit ganz besonders im Bereich der Früherziehungskurse und der Chorschulung in den vergangenen eineinhalb Jahren extrem beeinträchtigt. Welche Bedürfnisse von Kindern sollten aus Ihrer Sicht in nächster Zukunft ganz besonders Berücksichtigung finden?

CO: Kinder sind Nachahmer und brauchen das direkte Feedback einer Bezugsperson. Durch Corona ist meiner Meinung nach vor allem das gemeinsame „reale“ Singen und Musizieren zu kurz gekommen. Online-Angebote sind eine tolle Sache, können aber niemals Live-Musikerlebnisse ersetzen. Deshalb denke ich, dass das Bedürfnis nach dem gemeinschaftlichen Erleben von Musik und auch Bewegung, die Kinder so dringend brauchen, in den Vordergrund gestellt werden sollte.

MS: Welche Kurse bieten Sie für bestimmte Zielgruppen ab diesem Schuljahr in der Musikschule Planegg-Krailling an?

CO: Da gibt es zum einen die hauseigenen Frühförderungskurse für Kinder im Alter von 3-4 und von 5-6 Jahren. Diese finden immer montags um 14:45 bzw. 15:30 Uhr im Musikraum der Grundschule Planegg statt. Um 16:30 Uhr, kommen dann die „Würmspatzen“, ein Kinderchor für die Altersgruppe von ca. 6 bis 10 Jahren.

Außerdem leite ich elementare Musikkurse für 3- bis 6-Jährige innerhalb von Kindertagesstätten. Die Kooperation mit den „Würmeulen“ der Gemeinde Planegg ist bereits fest eingerichtet, weitere Kooperationen mit Kindergärten in Krailling und Martinsried sollen folgen.

MS: Eine Unterrichtseinheit dauert 45 Minuten pro Woche. Welche Schwerpunkte versuchen Sie, innerhalb der verfügbaren Zeit umzusetzen, sodass über die Monate hinweg ein Schatz an Erfahrungen und Fertigkeiten bei den Kindern heranwächst?

CO: Bei den 3- bis 4-Jährigen liegt mir besonders am Herzen, dass das Interesse für Musik geweckt und gestärkt wird. Da Kinder in diesem Alter hauptsächlich durch Imitation lernen, steht hier der ganzheitliche Unterrichtsansatz im Vordergrund, „Ergebnisse“ sind zunächst zweitrangig. Natürlich wird es zu bestimmten Anlässen auch kleine Aufführungen geben – der Weg dahin erfolgt jedoch hauptsächlich spielerisch. Das Kennenlernen des körpereigenen Instruments Stimme und die Stärkung des Selbstvertrauens stehen ganz oben.

Bei den älteren Kindern fördere ich vor allem die Stimmbildung sowie den sicheren Umgang mit Rhythmen und Instrumenten. In diesem Alter kann man bereits über einen längeren Zeitraum Musikstücke einstudieren und nach Möglichkeit zum Ende des Schuljahres darbieten.

Beim Kinderchor freue ich mich vor allem auf die Vielfältigkeit der Lieder, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe. Diese reichen von klassischen und traditionellen Liedern bis hin zum Kinderrap, untermalt von Bodypercussion und Bewegungen, sodass auch hier Musik mit allen Sinnen und musikalische Fertigkeiten erfahren werden kann. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Sologesang und dem Einstieg in die Mehrstimmigkeit.

MS: Als junge Mutter von Kindern im Vorschulalter erleben Sie die Entwicklung von kindlichen Neigungen und Begabungen intensiv auch in den eigenen vier Wänden mit. Worauf kommt es Ihrer Ansicht nach für Eltern besonders an, um ihre Kinder in und durch Musik möglichst gut zu fördern?

CO: Das ist einfach: Singen, singen, singen! Und zwar zu jeder Gelegenheit, gerne auch einfach einen Reim spontan erfinden oder Anweisungen singend kommunizieren… da gibt es viele Möglichkeiten, die Stimme in den Alltag mit einzubinden. Kinder in diesem Alter handeln hauptsächlich über die rechte Gehirnhälfte, also über Spontaneität, Intuition, Gefühl usw. – da kann man wunderbar anknüpfen. Und das wirkt sich auf viele Bereich aus: nicht nur die Konzentration, auch die sprachlichen Fähigkeiten werden gefördert, die Empathie gestärkt, die Fähigkeit, Gefühlen Ausdruck zu verleihen u.v.m.

MS: Wenn es nach Ihren Wünschen geht: welche Ziele hoffen Sie, in Ihrer Arbeit an der Musikschule Planegg-Krailling im Lauf der kommenden Monate erreichen zu können?

CO: Mein großer Wunsch ist es, dass die Kinder das Eingeübte nach außen hin mit Stolz präsentieren können und zwar mir der Erfahrung, dass Musik eine durch und durch erfüllende „Arbeit“ ist, an der es sich lohnt, dranzubleiben. Das – so erhoffe ich mir – wird sie auch im Hinblick auf das spätere Erlernen eines „großen“ Instruments positiv beeinflussen.

MS: Wie können Familien, die sich für Ihre Angebote interessieren, am besten mit Ihnen in Kontakt kommen?

CO: Über meine Mailadresse bin ich immer zu erreichen und werde auch zeitnah antworten: carolin.obradovic@web.de.

MS: Frau Obradovic, wir danken Ihnen für dieses interessante Gespräch und wünschen Ihnen ein optimales Gelingen.


Quelle: Musikschule Planegg-Krailling

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Planegg | | von Musikschule Planegg-Krailling
Die Leitung der Musikschule Planegg-Krailling freut sich, dass sie Carolin Obradovic für das Musikschul-Team gewinnen konnte. (Foto: Musikschule Planegg-Krailling)
Die Leitung der Musikschule Planegg-Krailling freut sich, dass sie Carolin Obradovic für das Musikschul-Team gewinnen konnte. (Foto: Musikschule Planegg-Krailling)

Neue Fachlehrerin für Musikalische Früherziehung und Kinderchor

Die Musikschule Planegg-Krailling konnte ab September eine neue Fachlehrkraft für Musikalische Früherziehung und Kinderchor für die Mitarbeit in ihrem Team gewinnen. Die Schulleitung (MS) hat an Carolin Obradovic (CO) einige Fragen gestellt, um sie der Öffentlichkeit in den umliegenden Gemeinden bekannt zu machen.

MS: Die Corona-Pandemie hat die Unterrichtsarbeit ganz besonders im Bereich der Früherziehungskurse und der Chorschulung in den vergangenen eineinhalb Jahren extrem beeinträchtigt. Welche Bedürfnisse von Kindern sollten aus Ihrer Sicht in nächster Zukunft ganz besonders Berücksichtigung finden?

CO: Kinder sind Nachahmer und brauchen das direkte Feedback einer Bezugsperson. Durch Corona ist meiner Meinung nach vor allem das gemeinsame „reale“ Singen und Musizieren zu kurz gekommen. Online-Angebote sind eine tolle Sache, können aber niemals Live-Musikerlebnisse ersetzen. Deshalb denke ich, dass das Bedürfnis nach dem gemeinschaftlichen Erleben von Musik und auch Bewegung, die Kinder so dringend brauchen, in den Vordergrund gestellt werden sollte.

MS: Welche Kurse bieten Sie für bestimmte Zielgruppen ab diesem Schuljahr in der Musikschule Planegg-Krailling an?

CO: Da gibt es zum einen die hauseigenen Frühförderungskurse für Kinder im Alter von 3-4 und von 5-6 Jahren. Diese finden immer montags um 14:45 bzw. 15:30 Uhr im Musikraum der Grundschule Planegg statt. Um 16:30 Uhr, kommen dann die „Würmspatzen“, ein Kinderchor für die Altersgruppe von ca. 6 bis 10 Jahren.

Außerdem leite ich elementare Musikkurse für 3- bis 6-Jährige innerhalb von Kindertagesstätten. Die Kooperation mit den „Würmeulen“ der Gemeinde Planegg ist bereits fest eingerichtet, weitere Kooperationen mit Kindergärten in Krailling und Martinsried sollen folgen.

MS: Eine Unterrichtseinheit dauert 45 Minuten pro Woche. Welche Schwerpunkte versuchen Sie, innerhalb der verfügbaren Zeit umzusetzen, sodass über die Monate hinweg ein Schatz an Erfahrungen und Fertigkeiten bei den Kindern heranwächst?

CO: Bei den 3- bis 4-Jährigen liegt mir besonders am Herzen, dass das Interesse für Musik geweckt und gestärkt wird. Da Kinder in diesem Alter hauptsächlich durch Imitation lernen, steht hier der ganzheitliche Unterrichtsansatz im Vordergrund, „Ergebnisse“ sind zunächst zweitrangig. Natürlich wird es zu bestimmten Anlässen auch kleine Aufführungen geben – der Weg dahin erfolgt jedoch hauptsächlich spielerisch. Das Kennenlernen des körpereigenen Instruments Stimme und die Stärkung des Selbstvertrauens stehen ganz oben.

Bei den älteren Kindern fördere ich vor allem die Stimmbildung sowie den sicheren Umgang mit Rhythmen und Instrumenten. In diesem Alter kann man bereits über einen längeren Zeitraum Musikstücke einstudieren und nach Möglichkeit zum Ende des Schuljahres darbieten.

Beim Kinderchor freue ich mich vor allem auf die Vielfältigkeit der Lieder, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe. Diese reichen von klassischen und traditionellen Liedern bis hin zum Kinderrap, untermalt von Bodypercussion und Bewegungen, sodass auch hier Musik mit allen Sinnen und musikalische Fertigkeiten erfahren werden kann. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Sologesang und dem Einstieg in die Mehrstimmigkeit.

MS: Als junge Mutter von Kindern im Vorschulalter erleben Sie die Entwicklung von kindlichen Neigungen und Begabungen intensiv auch in den eigenen vier Wänden mit. Worauf kommt es Ihrer Ansicht nach für Eltern besonders an, um ihre Kinder in und durch Musik möglichst gut zu fördern?

CO: Das ist einfach: Singen, singen, singen! Und zwar zu jeder Gelegenheit, gerne auch einfach einen Reim spontan erfinden oder Anweisungen singend kommunizieren… da gibt es viele Möglichkeiten, die Stimme in den Alltag mit einzubinden. Kinder in diesem Alter handeln hauptsächlich über die rechte Gehirnhälfte, also über Spontaneität, Intuition, Gefühl usw. – da kann man wunderbar anknüpfen. Und das wirkt sich auf viele Bereich aus: nicht nur die Konzentration, auch die sprachlichen Fähigkeiten werden gefördert, die Empathie gestärkt, die Fähigkeit, Gefühlen Ausdruck zu verleihen u.v.m.

MS: Wenn es nach Ihren Wünschen geht: welche Ziele hoffen Sie, in Ihrer Arbeit an der Musikschule Planegg-Krailling im Lauf der kommenden Monate erreichen zu können?

CO: Mein großer Wunsch ist es, dass die Kinder das Eingeübte nach außen hin mit Stolz präsentieren können und zwar mir der Erfahrung, dass Musik eine durch und durch erfüllende „Arbeit“ ist, an der es sich lohnt, dranzubleiben. Das – so erhoffe ich mir – wird sie auch im Hinblick auf das spätere Erlernen eines „großen“ Instruments positiv beeinflussen.

MS: Wie können Familien, die sich für Ihre Angebote interessieren, am besten mit Ihnen in Kontakt kommen?

CO: Über meine Mailadresse bin ich immer zu erreichen und werde auch zeitnah antworten: carolin.obradovic@web.de.

MS: Frau Obradovic, wir danken Ihnen für dieses interessante Gespräch und wünschen Ihnen ein optimales Gelingen.


Quelle: Musikschule Planegg-Krailling

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