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Ortsentwicklung | | von Unser Würmtal
Das zu überplanende Areal liegt zwischen Ammersee-Straße und Pötschener­straße. (Foto: Jürgen Haubeil/Umser Würmtal)
Das zu überplanende Areal liegt zwischen Ammersee-Straße und Pötschener­straße. (Foto: Jürgen Haubeil/Umser Würmtal)

Planen mit Sorgfalt in Gauting

Am sogenannten Patchway-Anger in Gauting soll eine „Sozial­öko­logische Muster­siedlung“ entstehen.

Auf einem ca. drei Hektar großen Areal zwischen dem früheren AOA-Fabrik­gelände an der Ammer­see­straße und südlicher Wiese Pötschener­straße in Gauting soll der sogenannten Patchway-Anger entstehen.

Dabei handelt es sich um eine Siedlung mit grünem Anger, Gemein­schafts­flächen und Radwegen – eine „Sozial­öko­logische Muster­siedlung“. Neue Anträge und Vorschläge, die dem Gautinger Gemeinde­rat vorgelegt wurden, waren bereits abgelehnt worden. Damit stand dem Planverfahren für das Vor­zeige­projekt nichts mehr im Weg. Aber wie geht es nun eigentlich weiter?

Einvernehmen im Vordergrund

Laut Aussage der Gemeinde Gauting gibt es zurzeit „nicht viel Neues bzw. Konkretes“ - alle Beteiligten seien derzeit in Gesprächen und Planungen. Bei einem solchen Projekt, bei dem viele strukturelle, soziale und öko­logische Aspekte Be­rück­sichtig­ung finden sollen, will man ver­ständlicher­weise mit Bedacht vorgehen.

Nachdem der Gemeinderat Gauting ein großes Be­schluss­paket zum städte­bau­lichen Konzept des „Patchway-Angers“ beschlossen hatte, wurden die Träger öffentlicher Belange und die Öffent­lich­keit beteiligt und der Bau­aus­schuss befasste sich öffentlich mit deren An­reg­ungen und Stellung­nahmen.

Im Plangebiet liegen die Flächen von vier Eigentümern, die über­ein­stim­mend eine Einheit aus bezah­lbarem Wohnraum in einem modernen Quartier schaffen wollen. Gemeinde­räte haben dem Projekt den Namen „sozial-ökologische Mustersiedlung“ gegeben.

Alternative Mobilität

Neben einem Mobilitäts­manage­ment mit alternativer Mobilität, öko­logischen Ansätzen, Nutzung von regenerativer Energie, intensiver Begrünung, Nach­haltig­keit etc. ist auch ein Quartiers­manage­ment angedacht. Die Menschen, die dort wohnen werden, sollen direkte Ansprache z.B. für Problem­lösungen finden. Aufgabe des Managements wäre es aber auch, verbindend tätig zu sein und Möglich­keiten zur Begegnung zu schaffen.

Blick von der Pötschener­straße - im Hintergrund die AOA-Gebäude (Foto: Jürgen Haubeil/Umser Würmtal)

Momentan laufen auch weitere wichtige Planungen: Es geht um Verkehrsflächen – wie weit können diese reduziert werden, dass dennoch kurze Wege zu Fuß und mit dem Rad ermöglicht werden können. Die Versickerungs­fähigkeit des Bodens ist angesichts zunehmender Stark­regen­ereignisse ebenfalls ein wichtiges Thema.

Die Konzepte dazu einvernehmlich unter allen Beteiligten zu erarbeiten, benötigt deshalb Sorgfalt und Zeit. Aber es geht weiter – Schritt für Schritt. Im Herbst sollen im Bauausschuss Be­bau­ungs­plan­ent­würfe für den Nord- und den Südteil beraten werden und anschließend wieder den Trägern öffent­licher Belange vorgelegt sowie für die Öffent­lich­keit ausgelegt werden.

Sozial-ökologische Muster­siedlung­en sind Projekte, die Aspekte der konsortialen Quartiers­ent­wickl­ung, innovative Mobilitäts­konzepte und soziale Vernetzung berücksichtigen.

Redaktion Isabelle Keck / Unser Würmtal

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Planen mit Sorgfalt in Gauting

Am sogenannten Patchway-Anger in Gauting soll eine „Sozial­öko­logische Muster­siedlung“ entstehen.

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Auf einem ca. drei Hektar großen Areal zwischen dem früheren AOA-Fabrik­gelände an der Ammer­see­straße und südlicher Wiese Pötschener­straße in Gauting soll der sogenannten Patchway-Anger entstehen.

Dabei handelt es sich um eine Siedlung mit grünem Anger, Gemein­schafts­flächen und Radwegen – eine „Sozial­öko­logische Muster­siedlung“. Neue Anträge und Vorschläge, die dem Gautinger Gemeinde­rat vorgelegt wurden, waren bereits abgelehnt worden. Damit stand dem Planverfahren für das Vor­zeige­projekt nichts mehr im Weg. Aber wie geht es nun eigentlich weiter?

Einvernehmen im Vordergrund

Laut Aussage der Gemeinde Gauting gibt es zurzeit „nicht viel Neues bzw. Konkretes“ - alle Beteiligten seien derzeit in Gesprächen und Planungen. Bei einem solchen Projekt, bei dem viele strukturelle, soziale und öko­logische Aspekte Be­rück­sichtig­ung finden sollen, will man ver­ständlicher­weise mit Bedacht vorgehen.

Nachdem der Gemeinderat Gauting ein großes Be­schluss­paket zum städte­bau­lichen Konzept des „Patchway-Angers“ beschlossen hatte, wurden die Träger öffentlicher Belange und die Öffent­lich­keit beteiligt und der Bau­aus­schuss befasste sich öffentlich mit deren An­reg­ungen und Stellung­nahmen.

Im Plangebiet liegen die Flächen von vier Eigentümern, die über­ein­stim­mend eine Einheit aus bezah­lbarem Wohnraum in einem modernen Quartier schaffen wollen. Gemeinde­räte haben dem Projekt den Namen „sozial-ökologische Mustersiedlung“ gegeben.

Alternative Mobilität

Neben einem Mobilitäts­manage­ment mit alternativer Mobilität, öko­logischen Ansätzen, Nutzung von regenerativer Energie, intensiver Begrünung, Nach­haltig­keit etc. ist auch ein Quartiers­manage­ment angedacht. Die Menschen, die dort wohnen werden, sollen direkte Ansprache z.B. für Problem­lösungen finden. Aufgabe des Managements wäre es aber auch, verbindend tätig zu sein und Möglich­keiten zur Begegnung zu schaffen.

Blick von der Pötschener­straße - im Hintergrund die AOA-Gebäude (Foto: Jürgen Haubeil/Umser Würmtal)

Momentan laufen auch weitere wichtige Planungen: Es geht um Verkehrsflächen – wie weit können diese reduziert werden, dass dennoch kurze Wege zu Fuß und mit dem Rad ermöglicht werden können. Die Versickerungs­fähigkeit des Bodens ist angesichts zunehmender Stark­regen­ereignisse ebenfalls ein wichtiges Thema.

Die Konzepte dazu einvernehmlich unter allen Beteiligten zu erarbeiten, benötigt deshalb Sorgfalt und Zeit. Aber es geht weiter – Schritt für Schritt. Im Herbst sollen im Bauausschuss Be­bau­ungs­plan­ent­würfe für den Nord- und den Südteil beraten werden und anschließend wieder den Trägern öffent­licher Belange vorgelegt sowie für die Öffent­lich­keit ausgelegt werden.

Sozial-ökologische Muster­siedlung­en sind Projekte, die Aspekte der konsortialen Quartiers­ent­wickl­ung, innovative Mobilitäts­konzepte und soziale Vernetzung berücksichtigen.

Redaktion Isabelle Keck / Unser Würmtal

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