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Gesellschaft | | von Unser Würmtal
Der Gautinger Polizeichef Andreas Ruch im Gespräch mit Gegendemonstranten (Foto: Unser Würmtal)
Der Gautinger Polizeichef Andreas Ruch im Gespräch mit Gegendemonstranten (Foto: Unser Würmtal)

Rechts raus in Gauting

Gemeinderat Jens Rindermann hatte zu einer Demonstration gegen Rechtsextremismus in Gauting aufgerufen

Ungewöhnlich laut war es am Freitagvormittag zwischen halb elf und zwölf in Gauting. Gemeinderat Jens Rindermann, Bündnis 90 / Die Grünen hatte zu einer Demonstration gegen Rechtsextremismus aufgerufen.

Anlass war ein Infostand der AfD vor der Filiale der Hypovereinsbank. Die Partei steht bundesweit wegen ihrer ausländerfeindlichen Positionen in der Kritik. Das ominöse Treffen einiger Rechtsextremer in Potsdam hatte auch hier in der Region die Stimmung angeheizt, zumal dort auch die AfD-Abgeordnete Gerrit Huy aus Inning zugegen war. In der vergangenen Woche hatte sie dann bei einer Veranstaltung in Starnberg erneut ihre Thesen zur Remigration publik gemacht – siehe merkur.de vom 31.01.2024. Ausländer und Deutsche mit doppelter Staatsbürgerschaft sollten ins Ausland abgeschoben werden – eine Idee, die an Deutschlands dunkle Vergangenheit erinnert.

Polizeichef Andreas Ruch im Gespräch

Die Gegendemonstranten hatten sich vor der Postfiliale versammelt und zogen dann mit Transparenten wie „Braune Flaschen gehören in den Container, nicht in die Politik!“, „Nazis konsequent abschieben!“, „Nie wieder Vogelschiss!“ und „Gauting bleibt bunt!“ Richtung Bahnhofstraße vor den AfD-Stand. Vor Ort waren neben Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger etliche Gemeinderäte.

Auf dem Bürgersteig vor der HVB war es dann recht eng geworden. Um die Situation etwas zu deeskalieren, ließ Polizeichef Andreas Ruch die Bahnhofstraße abschnittsweise sperren. Damit war genug Platz auf der Fahrbahn für die Gegendemonstranten. Zusätzlich stellten sich Polizisten zwischen die AfD-Leute und die Menge, sodass die Lage übersichtlich blieb. Die etwas mehr als einhundert Gegendemonstranten machten mit lautstarken „Nazis raus“-Rufen klar, was sie über Remigration und Rechtsextremismus denken. Gegen 12 Uhr packten die AfD-Sympathisanten unter großem Beifall ihre Sachen und fuhren davon.

Redaktion Unser Würmtal / tc

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Der Gautinger Polizeichef Andreas Ruch im Gespräch mit Gegendemonstranten (Foto: Unser Würmtal)
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Rechts raus in Gauting

Gemeinderat Jens Rindermann hatte zu einer Demonstration gegen Rechtsextremismus in Gauting aufgerufen

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Ungewöhnlich laut war es am Freitagvormittag zwischen halb elf und zwölf in Gauting. Gemeinderat Jens Rindermann, Bündnis 90 / Die Grünen hatte zu einer Demonstration gegen Rechtsextremismus aufgerufen.

Anlass war ein Infostand der AfD vor der Filiale der Hypovereinsbank. Die Partei steht bundesweit wegen ihrer ausländerfeindlichen Positionen in der Kritik. Das ominöse Treffen einiger Rechtsextremer in Potsdam hatte auch hier in der Region die Stimmung angeheizt, zumal dort auch die AfD-Abgeordnete Gerrit Huy aus Inning zugegen war. In der vergangenen Woche hatte sie dann bei einer Veranstaltung in Starnberg erneut ihre Thesen zur Remigration publik gemacht – siehe merkur.de vom 31.01.2024. Ausländer und Deutsche mit doppelter Staatsbürgerschaft sollten ins Ausland abgeschoben werden – eine Idee, die an Deutschlands dunkle Vergangenheit erinnert.

Polizeichef Andreas Ruch im Gespräch

Die Gegendemonstranten hatten sich vor der Postfiliale versammelt und zogen dann mit Transparenten wie „Braune Flaschen gehören in den Container, nicht in die Politik!“, „Nazis konsequent abschieben!“, „Nie wieder Vogelschiss!“ und „Gauting bleibt bunt!“ Richtung Bahnhofstraße vor den AfD-Stand. Vor Ort waren neben Bürgermeisterin Dr. Brigitte Kössinger etliche Gemeinderäte.

Auf dem Bürgersteig vor der HVB war es dann recht eng geworden. Um die Situation etwas zu deeskalieren, ließ Polizeichef Andreas Ruch die Bahnhofstraße abschnittsweise sperren. Damit war genug Platz auf der Fahrbahn für die Gegendemonstranten. Zusätzlich stellten sich Polizisten zwischen die AfD-Leute und die Menge, sodass die Lage übersichtlich blieb. Die etwas mehr als einhundert Gegendemonstranten machten mit lautstarken „Nazis raus“-Rufen klar, was sie über Remigration und Rechtsextremismus denken. Gegen 12 Uhr packten die AfD-Sympathisanten unter großem Beifall ihre Sachen und fuhren davon.

Redaktion Unser Würmtal / tc

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