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Gauting | | von Unser Würmtal

Beim Richtfest (v.l.n.r.): Architekt Matthias Kruppa, Bauamtsleiterin Christiane Ait, Marlene Seyr vom Verein, Erzieherin Tanja Isert, Bürgermeisterin Brigitte Kössinger, Zimmerer Kai Stärck sowie Leiterin Balwina Geithner (vorne) mit Kindergartenkindern. (Foto: Ulrike Seiffert)

Richtfest für den Waldorf-Kindergarten

Nach langen Jahren des Überlegens und Planens steht der Umzug ins neue Haus für den Waldorfkindergarten in der Tassilostraße an. Soeben feierte die Gemeinde Gauting als Bauherr und der Waldorf-Kindergartenverein Richtfest. Im Oktober soll das Haus bezugsfertig sein.

Der Neubau für den Waldorfkindergarten in der Gautinger Tassilostraße ist in vieler Hinsicht etwas Besonderes. Das Grundstück, auf dem der Kindergarten seit 1983 zu Hause ist, bekam vor einigen Jahren die Sozialstiftung Gauting zugesprochen. Den Bau selbst nahm die Gemeinde in die Hand, plante in enger Abstimmung mit dem Kindergartenverein unter Federführung des Architekten Matthias Kruppa und konnte gerade mal sechs Monate nach dem Spatenstich Richtfest feiern.

„Wir bauen in Massivholzbauweise“, so der Architekt. Zwar sei die Baufertigstellung im Moment aufgrund von Lieferengpässen bei Holz und Baustoffen in Europa außerordentlich schwierig. „Es hat aber doch alles geklappt“, betonte er die Einhaltung des Zeitplans. Das Marktobersdorfer Bauunternehmen Hubert Schmid fertigte die einzelnen Bauelemente in seiner Werkstatt vor und lieferte die Teile nach Gauting. „In fünf Tagen stand das Haus“, erläuterte Bauleiter der Firma Huber, Bernhard Fischer, die Fertigbauweise.

2,1 Millionen Euro Baukosten

„Wir haben hier ein topp Gebäude“, betonte Bauamtsleiterin Christiane Ait. „Baumaterialien und Ausstattung sind vorzüglich ausgewählt. Besonders zu loben ist, dass das Haus durch 100 Prozent erneuerbare Energie betrieben wird. Dazu zählen die Luft-Wärme-Pumpe und die Möglichkeit für Photovoltaik auf dem Dach. Darum wird sich allerdings der Kindergarten kümmern. Wir legen nur die Anschlüsse für die Photovoltaik.“

Bemerkenswert sei auch die Geschoss-Trenndecke, die sowohl die Möglichkeit für Fußbodenheizung als auch für Kühlung mittels Wärmeaustauscher bietet. Insgesamt 2,1 Millionen Euro kostet der Bau. „Ich bin beeindruckt, was hier seit dem Spatenstich im Oktober entstanden ist“, eröffnete Bürgermeisterin Brigitte Kössinger das Richtfest. Sie dankte allen Beteiligten für das gute Zusammenspiel aller Beteiligten bei laufendem Betrieb des Bestandskindergartens im Rückteil des Grundstücks. „Nur wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, kann ein Projekt wie dieses so reibungslos realisiert werden.“

Betreuung für rund 40 Kinder

Auf insgesamt 440 Quadratmetern auf zwei Etagen werden künftig 25 Kindergartenkinder und zwölf Krippenkinder bis 15 Uhr betreut sein. Zusätzlich werden vier Mittagsbetreuungskinder nach der Schule zum Essen und zu den Hausaufgaben kommen dürfen. „Wir freuen uns sehr auf unser neues Haus“, so Leiterin Balwina Geithner mit ihrem vierköpfigen Team.

Sie dankte vor allem Bürgermeisterin Kössinger für ihr Engagement. „Ich kann mich noch gut erinnern, wie Sie 2014 im Wahlkampf zu uns kamen und unsere beengten Verhältnisse gesehen haben. Sie haben nicht locker gelassen und uns sehr unterstützt. Unseren herzlichen Dank dafür.“

Neue Mitarbeiter gesucht

Bis zum Einzug wird es nun noch einmal ein halbes Jahr dauern. „Im Oktober wollen wir fertig sein“, so Architekt Kruppa. „Dann kann der Kindergarten umziehen.“ Nach dem Umzug wird er den Abriss des alten Bungalows beaufsichtigen. „Der große Wunsch von allen Seiten war es, ohne Provisorium vom alten ins neue Haus zu ziehen. Das haben wir geschafft. Ein Provisorium war nicht nötig.“

Der Kindergartenverein wird sich in der Zwischenzeit um weiteres Personal kümmern. „Wir müssen aufstocken“, Marlene Seyr aus dem Vorstand. „Die Kinderzahl erhöht sich und die Öffnungszeiten werden länger. Es kann nicht bei den vier Erziehern bleiben.“ Gesucht werden auch Praktikanten oder Bufdis. „Wir sind gespannt, wie sich das Team später zusammensetzen wird.“

Das kleine Richtfest im engen Coronarahmen bekam übrigens noch Zaungäste: einige Kinder kamen mit selbstgebastelten Richtkränzen und schauten zu. „Das Richtfest war großes Thema bei uns“, so Erzieherin Tanja Isert. „Die Kinder haben sehr viel gestaltet. Unter anderem hat jedes Kind drei Meter buntes Band für den großen Richtkranz bemalt, beschrieben und gestaltet.“


Redaktion: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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Beim Richtfest (v.l.n.r.): Architekt Matthias Kruppa, Bauamtsleiterin Christiane Ait, Marlene Seyr vom Verein, Erzieherin Tanja Isert, Bürgermeisterin Brigitte Kössinger, Zimmerer Kai Stärck sowie Leiterin Balwina Geithner (vorne) mit Kindergartenkindern. (Foto: Ulrike Seiffert)

Richtfest für den Waldorf-Kindergarten

Nach langen Jahren des Überlegens und Planens steht der Umzug ins neue Haus für den Waldorfkindergarten in der Tassilostraße an. Soeben feierte die Gemeinde Gauting als Bauherr und der Waldorf-Kindergartenverein Richtfest. Im Oktober soll das Haus bezugsfertig sein.

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Der Neubau für den Waldorfkindergarten in der Gautinger Tassilostraße ist in vieler Hinsicht etwas Besonderes. Das Grundstück, auf dem der Kindergarten seit 1983 zu Hause ist, bekam vor einigen Jahren die Sozialstiftung Gauting zugesprochen. Den Bau selbst nahm die Gemeinde in die Hand, plante in enger Abstimmung mit dem Kindergartenverein unter Federführung des Architekten Matthias Kruppa und konnte gerade mal sechs Monate nach dem Spatenstich Richtfest feiern.

„Wir bauen in Massivholzbauweise“, so der Architekt. Zwar sei die Baufertigstellung im Moment aufgrund von Lieferengpässen bei Holz und Baustoffen in Europa außerordentlich schwierig. „Es hat aber doch alles geklappt“, betonte er die Einhaltung des Zeitplans. Das Marktobersdorfer Bauunternehmen Hubert Schmid fertigte die einzelnen Bauelemente in seiner Werkstatt vor und lieferte die Teile nach Gauting. „In fünf Tagen stand das Haus“, erläuterte Bauleiter der Firma Huber, Bernhard Fischer, die Fertigbauweise.

2,1 Millionen Euro Baukosten

„Wir haben hier ein topp Gebäude“, betonte Bauamtsleiterin Christiane Ait. „Baumaterialien und Ausstattung sind vorzüglich ausgewählt. Besonders zu loben ist, dass das Haus durch 100 Prozent erneuerbare Energie betrieben wird. Dazu zählen die Luft-Wärme-Pumpe und die Möglichkeit für Photovoltaik auf dem Dach. Darum wird sich allerdings der Kindergarten kümmern. Wir legen nur die Anschlüsse für die Photovoltaik.“

Bemerkenswert sei auch die Geschoss-Trenndecke, die sowohl die Möglichkeit für Fußbodenheizung als auch für Kühlung mittels Wärmeaustauscher bietet. Insgesamt 2,1 Millionen Euro kostet der Bau. „Ich bin beeindruckt, was hier seit dem Spatenstich im Oktober entstanden ist“, eröffnete Bürgermeisterin Brigitte Kössinger das Richtfest. Sie dankte allen Beteiligten für das gute Zusammenspiel aller Beteiligten bei laufendem Betrieb des Bestandskindergartens im Rückteil des Grundstücks. „Nur wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, kann ein Projekt wie dieses so reibungslos realisiert werden.“

Betreuung für rund 40 Kinder

Auf insgesamt 440 Quadratmetern auf zwei Etagen werden künftig 25 Kindergartenkinder und zwölf Krippenkinder bis 15 Uhr betreut sein. Zusätzlich werden vier Mittagsbetreuungskinder nach der Schule zum Essen und zu den Hausaufgaben kommen dürfen. „Wir freuen uns sehr auf unser neues Haus“, so Leiterin Balwina Geithner mit ihrem vierköpfigen Team.

Sie dankte vor allem Bürgermeisterin Kössinger für ihr Engagement. „Ich kann mich noch gut erinnern, wie Sie 2014 im Wahlkampf zu uns kamen und unsere beengten Verhältnisse gesehen haben. Sie haben nicht locker gelassen und uns sehr unterstützt. Unseren herzlichen Dank dafür.“

Neue Mitarbeiter gesucht

Bis zum Einzug wird es nun noch einmal ein halbes Jahr dauern. „Im Oktober wollen wir fertig sein“, so Architekt Kruppa. „Dann kann der Kindergarten umziehen.“ Nach dem Umzug wird er den Abriss des alten Bungalows beaufsichtigen. „Der große Wunsch von allen Seiten war es, ohne Provisorium vom alten ins neue Haus zu ziehen. Das haben wir geschafft. Ein Provisorium war nicht nötig.“

Der Kindergartenverein wird sich in der Zwischenzeit um weiteres Personal kümmern. „Wir müssen aufstocken“, Marlene Seyr aus dem Vorstand. „Die Kinderzahl erhöht sich und die Öffnungszeiten werden länger. Es kann nicht bei den vier Erziehern bleiben.“ Gesucht werden auch Praktikanten oder Bufdis. „Wir sind gespannt, wie sich das Team später zusammensetzen wird.“

Das kleine Richtfest im engen Coronarahmen bekam übrigens noch Zaungäste: einige Kinder kamen mit selbstgebastelten Richtkränzen und schauten zu. „Das Richtfest war großes Thema bei uns“, so Erzieherin Tanja Isert. „Die Kinder haben sehr viel gestaltet. Unter anderem hat jedes Kind drei Meter buntes Band für den großen Richtkranz bemalt, beschrieben und gestaltet.“


Redaktion: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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