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Soziales | | von Würmtal-Insel

Rückblick Würmtal-Insel

Funktion der Würmtal-Insel ist nach wie vor die einer Anlauf- und Beratungsstelle für Gräfelfing, Planegg, Krailling und Neuried

Mit diesem Rückblick wollen wir Ihnen einen Einblick in die Arbeitsschwerpunkte und Themen der Würmtal-Insel im Jahr 2023 geben. Wenn Sie noch mehr über unsere Arbeit erfahren wollen, kontaktieren Sie uns gerne. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Anregungen.

Aufgabe

Daten und Fakten als PDF am Ende des Artikels (Grafik: Würmtal-Insel)
Daten und Fakten als PDF am Ende des Artikels (Grafik: Würmtal-Insel)

Zentrale Funktion der Würmtal-Insel ist nach wie vor die einer Anlauf- und Beratungsstelle. Nach dem pandemiebedingten Einbruch in 2020 und 2021 sind die Beratungszahlen inzwischen wieder auf das Niveau von vor der Pandemie gestiegen.

In den Gesprächen mit Ratsuchenden wird deutlich, dass viele Menschen unter hohem Druck stehen und existentielle Ängste und Sorgen haben. Neben den Krisen in der Welt wird auch die Situation im Kleinen vor Ort als belastend erlebt: die steigenden Lebenshaltungskosten; der Mangel an bezahlbaren Wohnungen; der Fachkräftemangel und die damit einhergehenden langen Wartezeiten für Plätze in Kitas oder Seniorenheimen oder für Termine bei Ärzten, Behörden und anderen Institutionen; die langen Bearbeitungszeiten von Anträgen auf Sozialleistungen und die dadurch verzögerten Auszahlungen.

Erweiterung Räume

Dank der neuen Räume im ersten Obergeschoss konnten wir die Beratungsangebote anderer Dienste weiter ausbauen, so dass den Ratsuchenden nun ein breites Spektrum an spezialisierten Beratungen ohne weite Anfahrten zugänglich ist.

Darüber hinaus finden in den Räumen viele andere Angebote, Veranstaltungen und Gremien sowohl der Würmtal-Insel als auch anderer Dienste oder Vereine statt. Sie alle wären ohne die Erweiterung unserer Räume nicht möglich. Das gilt auch für das neue ehrenamtliche Angebot der Würmtal-Insel „Senioren Digital“. Nach dem Start im September gab es bis zum Jahresende 2023 bereits 27 Termine.

Auch über das Jahr 2023 hinaus werden uns viele der Themen und Probleme weiterhin beschäftigen. Dazu gehören die Themen Wohnungsnot und die steigenden Lebenshaltungskosten, die Menschen mit niedrigen Einkommen immer wieder in finanzielle Notlagen bringen. Die Anzahl der Asylbewerber*innen und Geflüchteten steigt weiterhin an. Die Gemeinden im Würmtal bauen derzeit ihre Gemeinschaftsunterkünfte aus, um ausreichend Wohnraum anbieten zu können. Ehrenamtliche Unterstützern, soziale Dienste und natürlich die Kommunen stellt das vor große Herausforderungen.

Personalmangel

Sowohl der Fachkräftemangel als auch die Einsparungen im sozialen Sektor wirken sich auf die soziale Infrastruktur aus. Personalstellen in anderen Diensten können z.T. nicht mehr besetzt oder müssen gestrichen werden. Vereinzelt werden ganze Dienste geschlossen. Der Druck auf die vorhandenen Dienste wird höher, sie bekommen deutlich mehr Anfragen, können die Lücken aber nicht abdecken. Das ist eine hohe Belastung für die Mitarbeitenden.

In Zeiten von Einsparungen und Fachkräftemangel wird freiwilliges Engagement besonders wichtig. Allerdings kann es keine Lösung sein, immer noch mehr Aufgaben, die originär staatlich organisiert und auch bezahlt werden müssten, an Freiwillige zu delegieren. Ehrenamtliches Engagement kann und soll hauptamtliche Dienste nicht ersetzen. Freiwillige und ihre Angebote sind unersetzliche Knotenpunkte im sozialen Netz des Würmtals. Sie unterstützen Geflüchtete und Zugewanderte oder pflegende Angehörige, bieten Fahrdienste, Nachhilfe oder Unterstützung für Familien mit kleinen Kindern und vieles mehr an.

Allerdings wird es zunehmend schwieriger, Menschen zu finden, die bereit sind und freie Kapazitäten haben, um sich für andere und das Gemeinwesen zu engagieren. Auch hier werden also Lücken entstehen.

Enge Zusammenarbeit

Aus Sicht der Würmtal-Insel ist die enge Zusammenarbeit aller an der sozialen Infrastruktur beteiligten Dienste, Institutionen, Vereine und Initiativen eine gute Strategie für die o.g. Rahmenbedingungen. Auch wenn Vernetzung zunächst zeitliche Kapazitäten kostet, entstehen in der Regel doch wirksame Synergieeffekte, und manche Probleme können „mit vereinten Kräften“ schneller gelöst werden, so unsere Erfahrung.

Daher bedanken wir uns ganz herzlich bei den Akteur*innen in den Diensten, Initiativen und Institutionen für die gute und konstruktive Kooperation und für die Bereitschaft, hier Zeit zu investieren.

Besonderer Dank geht an die Gemeinden Gräfelfing, Krailling, Neuried und Planegg für die sichere Finanzierung und die weit darüber hinaus gehende personelle und ideelle Unterstützung!

Auch bei all denen, die unsere Arbeit mit Spenden unterstützen, möchten wir uns bedanken und ebenso bei unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern, die uns ihre Zeit schenken und ohne die so manches Angebot der Würmtal-Insel nicht stattfinden könnte! Und zum Schluss noch ein großes Dankeschön an all die Menschen, die uns als Ratsuchende ihr Vertrauen schenken.

Wir freuen uns, auch in Zukunft mit Ihnen allen zusammenzuarbeiten!

Quelle: Würmtal-Insel

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Rückblick Würmtal-Insel

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Mit diesem Rückblick wollen wir Ihnen einen Einblick in die Arbeitsschwerpunkte und Themen der Würmtal-Insel im Jahr 2023 geben. Wenn Sie noch mehr über unsere Arbeit erfahren wollen, kontaktieren Sie uns gerne. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Anregungen.

Aufgabe

Daten und Fakten als PDF am Ende des Artikels (Grafik: Würmtal-Insel)
Daten und Fakten als PDF am Ende des Artikels (Grafik: Würmtal-Insel)

Zentrale Funktion der Würmtal-Insel ist nach wie vor die einer Anlauf- und Beratungsstelle. Nach dem pandemiebedingten Einbruch in 2020 und 2021 sind die Beratungszahlen inzwischen wieder auf das Niveau von vor der Pandemie gestiegen.

In den Gesprächen mit Ratsuchenden wird deutlich, dass viele Menschen unter hohem Druck stehen und existentielle Ängste und Sorgen haben. Neben den Krisen in der Welt wird auch die Situation im Kleinen vor Ort als belastend erlebt: die steigenden Lebenshaltungskosten; der Mangel an bezahlbaren Wohnungen; der Fachkräftemangel und die damit einhergehenden langen Wartezeiten für Plätze in Kitas oder Seniorenheimen oder für Termine bei Ärzten, Behörden und anderen Institutionen; die langen Bearbeitungszeiten von Anträgen auf Sozialleistungen und die dadurch verzögerten Auszahlungen.

Erweiterung Räume

Dank der neuen Räume im ersten Obergeschoss konnten wir die Beratungsangebote anderer Dienste weiter ausbauen, so dass den Ratsuchenden nun ein breites Spektrum an spezialisierten Beratungen ohne weite Anfahrten zugänglich ist.

Darüber hinaus finden in den Räumen viele andere Angebote, Veranstaltungen und Gremien sowohl der Würmtal-Insel als auch anderer Dienste oder Vereine statt. Sie alle wären ohne die Erweiterung unserer Räume nicht möglich. Das gilt auch für das neue ehrenamtliche Angebot der Würmtal-Insel „Senioren Digital“. Nach dem Start im September gab es bis zum Jahresende 2023 bereits 27 Termine.

Auch über das Jahr 2023 hinaus werden uns viele der Themen und Probleme weiterhin beschäftigen. Dazu gehören die Themen Wohnungsnot und die steigenden Lebenshaltungskosten, die Menschen mit niedrigen Einkommen immer wieder in finanzielle Notlagen bringen. Die Anzahl der Asylbewerber*innen und Geflüchteten steigt weiterhin an. Die Gemeinden im Würmtal bauen derzeit ihre Gemeinschaftsunterkünfte aus, um ausreichend Wohnraum anbieten zu können. Ehrenamtliche Unterstützern, soziale Dienste und natürlich die Kommunen stellt das vor große Herausforderungen.

Personalmangel

Sowohl der Fachkräftemangel als auch die Einsparungen im sozialen Sektor wirken sich auf die soziale Infrastruktur aus. Personalstellen in anderen Diensten können z.T. nicht mehr besetzt oder müssen gestrichen werden. Vereinzelt werden ganze Dienste geschlossen. Der Druck auf die vorhandenen Dienste wird höher, sie bekommen deutlich mehr Anfragen, können die Lücken aber nicht abdecken. Das ist eine hohe Belastung für die Mitarbeitenden.

In Zeiten von Einsparungen und Fachkräftemangel wird freiwilliges Engagement besonders wichtig. Allerdings kann es keine Lösung sein, immer noch mehr Aufgaben, die originär staatlich organisiert und auch bezahlt werden müssten, an Freiwillige zu delegieren. Ehrenamtliches Engagement kann und soll hauptamtliche Dienste nicht ersetzen. Freiwillige und ihre Angebote sind unersetzliche Knotenpunkte im sozialen Netz des Würmtals. Sie unterstützen Geflüchtete und Zugewanderte oder pflegende Angehörige, bieten Fahrdienste, Nachhilfe oder Unterstützung für Familien mit kleinen Kindern und vieles mehr an.

Allerdings wird es zunehmend schwieriger, Menschen zu finden, die bereit sind und freie Kapazitäten haben, um sich für andere und das Gemeinwesen zu engagieren. Auch hier werden also Lücken entstehen.

Enge Zusammenarbeit

Aus Sicht der Würmtal-Insel ist die enge Zusammenarbeit aller an der sozialen Infrastruktur beteiligten Dienste, Institutionen, Vereine und Initiativen eine gute Strategie für die o.g. Rahmenbedingungen. Auch wenn Vernetzung zunächst zeitliche Kapazitäten kostet, entstehen in der Regel doch wirksame Synergieeffekte, und manche Probleme können „mit vereinten Kräften“ schneller gelöst werden, so unsere Erfahrung.

Daher bedanken wir uns ganz herzlich bei den Akteur*innen in den Diensten, Initiativen und Institutionen für die gute und konstruktive Kooperation und für die Bereitschaft, hier Zeit zu investieren.

Besonderer Dank geht an die Gemeinden Gräfelfing, Krailling, Neuried und Planegg für die sichere Finanzierung und die weit darüber hinaus gehende personelle und ideelle Unterstützung!

Auch bei all denen, die unsere Arbeit mit Spenden unterstützen, möchten wir uns bedanken und ebenso bei unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern, die uns ihre Zeit schenken und ohne die so manches Angebot der Würmtal-Insel nicht stattfinden könnte! Und zum Schluss noch ein großes Dankeschön an all die Menschen, die uns als Ratsuchende ihr Vertrauen schenken.

Wir freuen uns, auch in Zukunft mit Ihnen allen zusammenzuarbeiten!

Quelle: Würmtal-Insel

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