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Gräfelfing | | von Unser Würmtal
TSV-Präsident Christoph Göbel (3.v.l.) erläuterte die Maßnahmen den Gemeinderäten (v.l.n.r.) Ochmaa Göbel, Wolfgang Balk, Florian Brenner, Thomas Heidenreich, Günter Roll sowie Bürgermeister Peter Köstler. (Foto: Ulrike Seiffert)
TSV-Präsident Christoph Göbel (3.v.l.) erläuterte die Maßnahmen den Gemeinderäten (v.l.n.r.) Ochmaa Göbel, Wolfgang Balk, Florian Brenner, Thomas Heidenreich, Günter Roll sowie Bürgermeister Peter Köstler. (Foto: Ulrike Seiffert)

Sanierung des TSV Gräfelfing teurer als geplant

Anfang Februar gab der TSV Gräfelfing den Startschuss für die Sanierung seines Vereinsheimes. Kostenpunkt: 6,88 Millionen Euro, die mittels Förderung, Gemeindedarlehen und Eigenfinanzierungen gestemmt werden sollen. Jetzt gibt es doch mehr zu tun, als ursprünglich geplant. Der TSV bittet die Gemeinde um einen zusätzlichen Investitionskosten-Zuschuss von 350.000 Euro.

Die TSV-Sanierung wird teurer als gedacht. Zur Sanierung des Kellers, Mittelbaus und Foyers kommen nun noch weitere Baumaßnahmen im Erdgeschoss mit Gastwirtschaft und dem Dach mit der Wirtswohnung. Außerdem werden die Sicherheitsmaßnahmen bei den Schützen nachgebessert und die Fensterfront zu den Tennisanlagen mit einer Dreifach-Verglasung versehen. Dies alles ist im Antrag des TSV auf einen zusätzlichen Investitionskosten-Zuschuss aufgelistet, der im Bauausschuss am Dienstag behandelt werden soll.

Noch vor Diskussion und Abstimmung lud Präsident Christoph Göbel alle Gemeinderäte in den TSV ein, um die Umbaupläne zu erläutern und den Räten zu zeigen, weshalb die Kosten in die Höhe schnellen. „Ein Neubau hätte uns 23 Millionen Euro gekostet, die Sanierungslösung 13 Millionen Euro. Wir wollten aber eine Variante, die zehn Jahre hält. Dann sehen wir weiter“, erklärte Göbel.

Sanierung mit Überraschungen

Die umfasse nun die veranschlagten 6,88 Millionen Euro. Allerdings: „Da macht man an einer Stelle auf und sieht, dass die Dinge ganz anders sind als geplant und ganz anders geplant als gebaut wurde.“ Oder dass die Substanz keine zehn Jahre mehr durchhalten würde. „Die Wände im Keller sind von Nässe betroffen und pulverisieren sich gerade“, gab Göbel ein Beispiel. Der dortige Estrich wiederum sei dreifach verlegt. Allein das vollständige Entfernen koste 100.000 Euro extra.

„Wir stellen einfach fest, dass wir vieles mitmachen sollten, weil die Auslassung sinnfrei wäre.“ Stichwort Verandaverglasung. „Hier heizen wir einfach nur raus. Wenn wir sowieso am Umbauen sind – wir müssen die Schiebetüren wegen Brandschutz ersetzen –, können wir gleich die Dreifachverglasung einbauen.“ Ebenso würde im Schützenbereich die Waffenkammer erneuert oder sich um eine zeitgemäße Beleuchtung im Haus gekümmert. „Und wir vergrößern die Wirtswohnung, damit man auch mit Kindern hier ordentlich leben kann.“

Baumaterialien um 40 Prozent teurer

Die Wirtschaft sei im ursprünglichen Plan ebenfalls nicht enthalten gewesen, bekomme nun aber gleich auch eine zeitgemäße Kühlanlage und Möblierung. Ein weiterer Kostenpunkt: die Baumaterialien. „Die Preise sind in den letzten Monaten um 40 Prozent gestiegen“, bedauerte er. „Das ist leider so. Bei vielen Gewerken kommen wir zwar günstiger weg als angeboten, wie bei den Terrassen. Aber durch die gestiegenen Preise ist der Effekt nicht zu spüren.“

Göbel machte klar, dass die ursprüngliche Intention, eben mal schnell das Haus raub- und brandsicher zu machen, unrealistisch war. „Wir haben einen deutlich höheren Aufwand als erwartet. Dem stellen wir uns. Es ist sinnhaft, die Dinge zu Ende zu bringen. Wir können nicht das Gebäude an einer Stelle auf- und zumachen, ohne uns um die Sanierung zu kümmern.“

Am Ende – und das soll 2022 sein, wenn der Verein seinen 95. Geburtstag feiert – wird der TSV ein modernes Vereinsheim mit zeitgemäßer Ausstattung bekommen, das über die anvisierten zehn Jahre hinaus hält. Der Bauausschuss am heutigen Dienstag muss nun über den TSV-Antrag entscheiden.

Redaktion: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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TSV-Präsident Christoph Göbel (3.v.l.) erläuterte die Maßnahmen den Gemeinderäten (v.l.n.r.) Ochmaa Göbel, Wolfgang Balk, Florian Brenner, Thomas Heidenreich, Günter Roll sowie Bürgermeister Peter Köstler. (Foto: Ulrike Seiffert)
TSV-Präsident Christoph Göbel (3.v.l.) erläuterte die Maßnahmen den Gemeinderäten (v.l.n.r.) Ochmaa Göbel, Wolfgang Balk, Florian Brenner, Thomas Heidenreich, Günter Roll sowie Bürgermeister Peter Köstler. (Foto: Ulrike Seiffert)

Sanierung des TSV Gräfelfing teurer als geplant

Anfang Februar gab der TSV Gräfelfing den Startschuss für die Sanierung seines Vereinsheimes. Kostenpunkt: 6,88 Millionen Euro, die mittels Förderung, Gemeindedarlehen und Eigenfinanzierungen gestemmt werden sollen. Jetzt gibt es doch mehr zu tun, als ursprünglich geplant. Der TSV bittet die Gemeinde um einen zusätzlichen Investitionskosten-Zuschuss von 350.000 Euro.

Die TSV-Sanierung wird teurer als gedacht. Zur Sanierung des Kellers, Mittelbaus und Foyers kommen nun noch weitere Baumaßnahmen im Erdgeschoss mit Gastwirtschaft und dem Dach mit der Wirtswohnung. Außerdem werden die Sicherheitsmaßnahmen bei den Schützen nachgebessert und die Fensterfront zu den Tennisanlagen mit einer Dreifach-Verglasung versehen. Dies alles ist im Antrag des TSV auf einen zusätzlichen Investitionskosten-Zuschuss aufgelistet, der im Bauausschuss am Dienstag behandelt werden soll.

Noch vor Diskussion und Abstimmung lud Präsident Christoph Göbel alle Gemeinderäte in den TSV ein, um die Umbaupläne zu erläutern und den Räten zu zeigen, weshalb die Kosten in die Höhe schnellen. „Ein Neubau hätte uns 23 Millionen Euro gekostet, die Sanierungslösung 13 Millionen Euro. Wir wollten aber eine Variante, die zehn Jahre hält. Dann sehen wir weiter“, erklärte Göbel.

Sanierung mit Überraschungen

Die umfasse nun die veranschlagten 6,88 Millionen Euro. Allerdings: „Da macht man an einer Stelle auf und sieht, dass die Dinge ganz anders sind als geplant und ganz anders geplant als gebaut wurde.“ Oder dass die Substanz keine zehn Jahre mehr durchhalten würde. „Die Wände im Keller sind von Nässe betroffen und pulverisieren sich gerade“, gab Göbel ein Beispiel. Der dortige Estrich wiederum sei dreifach verlegt. Allein das vollständige Entfernen koste 100.000 Euro extra.

„Wir stellen einfach fest, dass wir vieles mitmachen sollten, weil die Auslassung sinnfrei wäre.“ Stichwort Verandaverglasung. „Hier heizen wir einfach nur raus. Wenn wir sowieso am Umbauen sind – wir müssen die Schiebetüren wegen Brandschutz ersetzen –, können wir gleich die Dreifachverglasung einbauen.“ Ebenso würde im Schützenbereich die Waffenkammer erneuert oder sich um eine zeitgemäße Beleuchtung im Haus gekümmert. „Und wir vergrößern die Wirtswohnung, damit man auch mit Kindern hier ordentlich leben kann.“

Baumaterialien um 40 Prozent teurer

Die Wirtschaft sei im ursprünglichen Plan ebenfalls nicht enthalten gewesen, bekomme nun aber gleich auch eine zeitgemäße Kühlanlage und Möblierung. Ein weiterer Kostenpunkt: die Baumaterialien. „Die Preise sind in den letzten Monaten um 40 Prozent gestiegen“, bedauerte er. „Das ist leider so. Bei vielen Gewerken kommen wir zwar günstiger weg als angeboten, wie bei den Terrassen. Aber durch die gestiegenen Preise ist der Effekt nicht zu spüren.“

Göbel machte klar, dass die ursprüngliche Intention, eben mal schnell das Haus raub- und brandsicher zu machen, unrealistisch war. „Wir haben einen deutlich höheren Aufwand als erwartet. Dem stellen wir uns. Es ist sinnhaft, die Dinge zu Ende zu bringen. Wir können nicht das Gebäude an einer Stelle auf- und zumachen, ohne uns um die Sanierung zu kümmern.“

Am Ende – und das soll 2022 sein, wenn der Verein seinen 95. Geburtstag feiert – wird der TSV ein modernes Vereinsheim mit zeitgemäßer Ausstattung bekommen, das über die anvisierten zehn Jahre hinaus hält. Der Bauausschuss am heutigen Dienstag muss nun über den TSV-Antrag entscheiden.

Redaktion: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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