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Ortsentwicklung | | von Gemeinde Gräfelfing
Bürgermeister Peter Köstler (re.) vor dem Nordtrakt der Grund- und Mittelschule Lochham (Foto: Birgit Doll/Gemeinde Gräfelfing)
Bürgermeister Peter Köstler (re.) vor dem Nordtrakt der Grund- und Mittelschule Lochham (Foto: Birgit Doll/Gemeinde Gräfelfing)

Sanierung Nordtrakt am Schulcampus Lochham - Rohbauarbeiten für den westlichen Anbau fertiggestellt

Der Gebäudekomplex aus dem Jahr 1955 wird komplett saniert, modernisiert und erweitert. Er wird zwar in seiner Grundstruktur erhalten, erhält jedoch energetische und architektonische Aufwertungen, die vor allem der Schulfamilie zugutekommen werden und auch den zukünftigen Anforderungen an die Energieeinsparung und den Klimaschutz angepasst sind.

Jetzt kamen die Arbeiten ein gutes Stück voran: Der rund sechs Meter lange, neu errichtete Anbau auf der Westseite, die am nächsten zum Kurt-Huber-Gymnasium liegt, konnte im Rohbau abgenommen werden. Er gibt einem zusätzlichen Nottreppenhaus Raum, das feuerpolizeilich bei den heutigen, strengeren Brandschutzvorgaben, vorgeschrieben ist.

Neue Heizzentrale

Bürgermeister Peter Köstler vor der neuen Heizentrale (Foto: Birgit Doll/Gemeinde Gräfelfing)
Bürgermeister Peter Köstler vor der neuen Heizentrale (Foto: Birgit Doll/Gemeinde Gräfelfing)

Außerdem findet hier die neue Heizzentrale Platz, die mithilfe zweier Gasbrennwertkessel und eines Blockheizkraftwerks zunächst das Gebäude und die Grund- und Mittelschule sowie das bestehende Schwimmbad, zum Beginn der Heizperiode 2023 / 2024 dann den gesamten Campus inklusive der neuen Turn- und Schwimmhalle, versorgen soll. Im Parterre des neuen Anbaus wird zudem eine Cafeteria mit Kiosk untergebracht, die zusätzliche Angebote zum Essen schafft und auch zum Verweilen für die Schüler*innen ausgelegt wird. Das mit 70 Prozent durch den Landkreis finanzierte Projekt ist gut im Zeitplan.

Nach Abschluss der Sanierung sollen alle drei Geschosse des ehemaligen Nordtrakts an das Kurt-Huber-Gymnasium übergeben werden. Das Raumkonzept sieht 12 zusätzliche Klassenzimmer vor, inklusive aller Flächen handelt es sich um knappe 3.200 Quadratmeter.

Ein großes Projekt, bei dem auch das Thema Nachhaltigkeit ganz oben auf der Agenda steht – mit vielerlei Maßnahmen, die ineinandergreifen. Herzstück ist die neue Heizzentrale, die unter anderem mit einem Blockheizkraftwerk für die Wärme des Gebäudes sorgt und ab der Heizperiode 2023 / 2024 den gesamten Campus versorgen wird. Später soll der Campus, über eine entsprechende Fernwärmeleitung, an die Geothermie angeschlossen werden, und die Heizzentrale dann als Redundanz und als Spitzenlastkraftwerk genutzt werden.

Klimaschutz

Eine Besonderheit in Sachen Klimaschutz und regenerative Energie ist das neue, nach Süden geneigte Pultdach, das mit einer Photovoltaik-Anlage bestückt wird, die die gesamte Dachfläche füllt.

Die Fassade wird nicht nur neu und ansprechend gestaltet, sondern auch gleichzeitig energetisch optimiert. Eine 3-fach Verglasung und Sonnenschutzglas sorgen für optimale Energieeffizienz.

„Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema bei dieser Baumaßnahme“, so Bürgermeister Peter Köstler. „Wir möchten aus diesem alten Gebäude ein KfW-Effizienzhaus 40 machen. Das ist ehrgeizig und setzt besonders energiesparenden Bau- und Sanierungsstandards voraus: beispielsweise nur 40 Prozent Primärenergiebedarf im Vergleich zum Altgebäude, minimaler Energieverbrauch durch gezielte Wärmedämmung, luftdichte Gebäudehülle, Einsatz regenerativer Energien und andere mehr.“

Köstler führt weiter aus: „Wir haben die Herausforderung angenommen, denn wir möchten hier auch eine Vorbildfunktion übernehmen. Von außen sieht man im Moment davon noch nicht so viel und das wird auch die nächsten Monate so bleiben. Denn gearbeitet wird von Fachfirmen hauptsächlich an der aufwändigen Technik innen, die sich langfristig auszahlt. Gerade im Hinblick auf die derzeitige Energiekrise haben wir hier rechtzeitig die richtigen Weichen gestellt. Da es sich um eine weiterführende Schule handelt, erhalten wir zum Glück vom Landkreis München eine 70-prozentige Förderung – das ist mehr als wir bei einem Neubau bekommen hätten.“

Aufwertung und mehr Aufenthaltsqualität

In seiner Grundstruktur wird der Gebäudekomplex zwar so bleiben wie er war, doch gibt es Ergänzungen, die den Schulalltag aufwerten sollen. Beispielsweise zwei Anbauten an der Nordseite zur Flächenerweiterung. Hier entstehen offene Lernflure für alternative Lernmodelle, so genannte „Lerninseln“, die wie „Rucksäcke“ an die Fassade angebaut werden und so von außen die Flure erweitern. Damit erhalten auch die Flure mehr Aufenthaltsqualität. Auf der Nordseite werden so genannte Tiefhöfe geschaffen zur besseren Belichtung des Untergeschosses.

Auf der Südseite des Gebäudes wird ein Verschattungsbalkon angebaut, außerdem gibt es im Süden auch einen großzügigen Werkhof zur Belichtung des Untergeschosses und zur freien Nutzung im Unterricht und bei Schulveranstaltungen.

Die gesamte Maßnahme entwickelten die Architekten und das Bauamt der Gemeinde in enger Absprache mit dem Kollegium und der Schulleitung des Gymnasiums, um gewünschte pädagogische Konzepte und räumliche Bedarfe zu ermöglichen.

Quelle: Gemeinde Gräfelfing

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Ortsentwicklung | | von Gemeinde Gräfelfing
Bürgermeister Peter Köstler (re.) vor dem Nordtrakt der Grund- und Mittelschule Lochham (Foto: Birgit Doll/Gemeinde Gräfelfing)
Bürgermeister Peter Köstler (re.) vor dem Nordtrakt der Grund- und Mittelschule Lochham (Foto: Birgit Doll/Gemeinde Gräfelfing)

Sanierung Nordtrakt am Schulcampus Lochham - Rohbauarbeiten für den westlichen Anbau fertiggestellt

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Der Gebäudekomplex aus dem Jahr 1955 wird komplett saniert, modernisiert und erweitert. Er wird zwar in seiner Grundstruktur erhalten, erhält jedoch energetische und architektonische Aufwertungen, die vor allem der Schulfamilie zugutekommen werden und auch den zukünftigen Anforderungen an die Energieeinsparung und den Klimaschutz angepasst sind.

Jetzt kamen die Arbeiten ein gutes Stück voran: Der rund sechs Meter lange, neu errichtete Anbau auf der Westseite, die am nächsten zum Kurt-Huber-Gymnasium liegt, konnte im Rohbau abgenommen werden. Er gibt einem zusätzlichen Nottreppenhaus Raum, das feuerpolizeilich bei den heutigen, strengeren Brandschutzvorgaben, vorgeschrieben ist.

Neue Heizzentrale

Bürgermeister Peter Köstler vor der neuen Heizentrale (Foto: Birgit Doll/Gemeinde Gräfelfing)
Bürgermeister Peter Köstler vor der neuen Heizentrale (Foto: Birgit Doll/Gemeinde Gräfelfing)

Außerdem findet hier die neue Heizzentrale Platz, die mithilfe zweier Gasbrennwertkessel und eines Blockheizkraftwerks zunächst das Gebäude und die Grund- und Mittelschule sowie das bestehende Schwimmbad, zum Beginn der Heizperiode 2023 / 2024 dann den gesamten Campus inklusive der neuen Turn- und Schwimmhalle, versorgen soll. Im Parterre des neuen Anbaus wird zudem eine Cafeteria mit Kiosk untergebracht, die zusätzliche Angebote zum Essen schafft und auch zum Verweilen für die Schüler*innen ausgelegt wird. Das mit 70 Prozent durch den Landkreis finanzierte Projekt ist gut im Zeitplan.

Nach Abschluss der Sanierung sollen alle drei Geschosse des ehemaligen Nordtrakts an das Kurt-Huber-Gymnasium übergeben werden. Das Raumkonzept sieht 12 zusätzliche Klassenzimmer vor, inklusive aller Flächen handelt es sich um knappe 3.200 Quadratmeter.

Ein großes Projekt, bei dem auch das Thema Nachhaltigkeit ganz oben auf der Agenda steht – mit vielerlei Maßnahmen, die ineinandergreifen. Herzstück ist die neue Heizzentrale, die unter anderem mit einem Blockheizkraftwerk für die Wärme des Gebäudes sorgt und ab der Heizperiode 2023 / 2024 den gesamten Campus versorgen wird. Später soll der Campus, über eine entsprechende Fernwärmeleitung, an die Geothermie angeschlossen werden, und die Heizzentrale dann als Redundanz und als Spitzenlastkraftwerk genutzt werden.

Klimaschutz

Eine Besonderheit in Sachen Klimaschutz und regenerative Energie ist das neue, nach Süden geneigte Pultdach, das mit einer Photovoltaik-Anlage bestückt wird, die die gesamte Dachfläche füllt.

Die Fassade wird nicht nur neu und ansprechend gestaltet, sondern auch gleichzeitig energetisch optimiert. Eine 3-fach Verglasung und Sonnenschutzglas sorgen für optimale Energieeffizienz.

„Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema bei dieser Baumaßnahme“, so Bürgermeister Peter Köstler. „Wir möchten aus diesem alten Gebäude ein KfW-Effizienzhaus 40 machen. Das ist ehrgeizig und setzt besonders energiesparenden Bau- und Sanierungsstandards voraus: beispielsweise nur 40 Prozent Primärenergiebedarf im Vergleich zum Altgebäude, minimaler Energieverbrauch durch gezielte Wärmedämmung, luftdichte Gebäudehülle, Einsatz regenerativer Energien und andere mehr.“

Köstler führt weiter aus: „Wir haben die Herausforderung angenommen, denn wir möchten hier auch eine Vorbildfunktion übernehmen. Von außen sieht man im Moment davon noch nicht so viel und das wird auch die nächsten Monate so bleiben. Denn gearbeitet wird von Fachfirmen hauptsächlich an der aufwändigen Technik innen, die sich langfristig auszahlt. Gerade im Hinblick auf die derzeitige Energiekrise haben wir hier rechtzeitig die richtigen Weichen gestellt. Da es sich um eine weiterführende Schule handelt, erhalten wir zum Glück vom Landkreis München eine 70-prozentige Förderung – das ist mehr als wir bei einem Neubau bekommen hätten.“

Aufwertung und mehr Aufenthaltsqualität

In seiner Grundstruktur wird der Gebäudekomplex zwar so bleiben wie er war, doch gibt es Ergänzungen, die den Schulalltag aufwerten sollen. Beispielsweise zwei Anbauten an der Nordseite zur Flächenerweiterung. Hier entstehen offene Lernflure für alternative Lernmodelle, so genannte „Lerninseln“, die wie „Rucksäcke“ an die Fassade angebaut werden und so von außen die Flure erweitern. Damit erhalten auch die Flure mehr Aufenthaltsqualität. Auf der Nordseite werden so genannte Tiefhöfe geschaffen zur besseren Belichtung des Untergeschosses.

Auf der Südseite des Gebäudes wird ein Verschattungsbalkon angebaut, außerdem gibt es im Süden auch einen großzügigen Werkhof zur Belichtung des Untergeschosses und zur freien Nutzung im Unterricht und bei Schulveranstaltungen.

Die gesamte Maßnahme entwickelten die Architekten und das Bauamt der Gemeinde in enger Absprache mit dem Kollegium und der Schulleitung des Gymnasiums, um gewünschte pädagogische Konzepte und räumliche Bedarfe zu ermöglichen.

Quelle: Gemeinde Gräfelfing

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