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Gauting | | von Unser Würmtal
Bürgermeisterin Dr. Kössinger übergab am Donnerstag die Schlüssel für das Schnelltestzentrum Gauting an Dr. Stefan Heindl. (Foto: Ulrike Seiffert)
Bürgermeisterin Dr. Kössinger übergab am Donnerstag die Schlüssel für das Schnelltestzentrum Gauting an Dr. Stefan Heindl. (Foto: Ulrike Seiffert)

Schnelltestzentrum Gauting ab Montag in Betrieb

Ab Montag, den 19. April, besteht auch in Gauting eine zentrale Möglichkeit, sich auf Covid 19 testen zu lassen. In der Alten Pizzeria im Bahnhofsgebäude werden zunächst einmal fünf Ärzte montags, dienstags und donnerstags von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr, mittwochs und donnerstags von 17 Uhr bis 19 Uhr und samstags von 11 Uhr bis 13 Uhr testen. Die Gemeinde stellt die Räume kostenlos zur Verfügung. Die Testkits finanziert das Landratsamt Starnberg.

Gemeinsam für die Gesundheit in der Gemeinde, gemeinsam die Testkapazität erhöhen – so ungefähr könnte das Motto für das erste Gautinger Schnelltestzentrum lauten. Nach einer Initiative des Gautinger Gewerbeverbands, namentlich durch Vorsitzenden und Gemeinderat Harald Ruhbaum und dem niedergelassenen Gautinger Pneumologen Dr. Stefan Heindl kann das Testzentrum am Montag in Betrieb gehen. Zusätzlich zu Heindl haben sich weitere vier Ärzte bereiterklärt, die Testungen neben ihrer Praxistätigkeit durchzuführen.

„Ich freue mich sehr, dass wir fünf Kollegen sind, die testen“, so Heindl. „Es ist wirklich schwierig, neben dem normalen Impfwahnsinn und den sowieso stattfindenden Test in den Praxis Kollegen zu finden, die sich darüber hinaus für das Schnelltestzentrum zur Verfügung stellen. Wir sind alle am Limit.“

Weitere Ärzte fürs Schnelltesten gesucht

Eine zentrale und unabhängig von Hausarztpraxen funktionierende Teststation zu haben, sei allerdings überaus sinnvoll und wichtig. „Ich bin zufrieden, dass wir nun an den Start gehen. Und appelliere an die Kollegen, vielleicht doch noch hier für ein bis zwei Stunden in der Woche mitzumachen. Freie Kapazitäten gibt es noch. Vor allem der Freitag ist noch nicht besetzt“, warb er für das Gautinger Zentrum.

Er dankte der Gemeinde für die Räume und dem Landratsamt für die Bereitstellung der Testkits. Seine Zeit stelle er gern zur Verfügung, meinte er. „Ganz umsonst tun wir das nicht. Wir bekommen 15 Euro pro getestete Person.“ Alle Testwilligen sollten sich am besten online zum Test anmelden und idealerweise den Fragebogen schon ausgefüllt mitbringen. „Vor allem die Handynummer ist wichtig. Im Falle eines positiven Tests geben wir die Nummer ans Gesundheitsamt zum weiteren Vorgehen weiter.“

Positiv? Gesundheitsamt!

v.l.: Erster Klient im Schnelltestzentrum Gauting war Gemeinderat Harald Ruhbaum, der das Testzentrum mitinitiierte. Dahinter stehend Bürgermeisterin Brigitte Kössinger und Dr. Sandra Sukopp (Foto: Ulrike)
v.l.: Erster Klient im Schnelltestzentrum Gauting war Gemeinderat Harald Ruhbaum, der das Testzentrum mitinitiierte. Dahinter stehend Bürgermeisterin Brigitte Kössinger und Dr. Sandra Sukopp (Foto: Ulrike)

Jeder positiv Getestete müsse einen PC-Test machen lassen und bleibe in Quarantäne, bis der PCR-Test entweder ein negatives Ergebnis vorweist oder aber die normal vorgeschriebene Quarantänezeit vorbei ist. „Ich halte das für sehr vernünftig. Wir erwischen vor allem auch diejenigen, die noch keine Symptome haben, aber das Virus weitergeben können.“

Bürgermeisterin Brigitte Kössinger übergab ihm die Schlüssel zur Alten Pizzeria. „Uns geht es darum, dass wir alle zusammenhalten, um die Testkapazitäten zu erhöhen“, erklärte sie. Das Angebot solle niederschwellig und zentral sein. Die Pizzeria sei damit ideal: fußläufig zu erreichen, mit Parkmöglichkeiten und Möglichkeiten zum Warten aufs Testergebnis.

Gut für den Handel

„Haben wir eine gute Teststruktur, dann sind auch wieder Kinobesuche oder Bosco-Besuche möglich. Mit guten Testmöglichkeiten ist uns allen geholfen“, meinte sie und dankte vor allem auch ihrem Stellvertreter im Amt, Dr. Jürgen Sklarek, der die Verbindung zwischen Rathaus und den Ärzten herstellte.

Gemeinderat Ruhbaum wiederum sprach vor allem im Namen der Einzelhändler in Gauting. „Wir möchten das Einkaufen am Ort erhalten. Das ist für uns Gewerbetreibende notwendig. Dafür sind die Tests hervorragend“, so Ruhbaum. Er habe sich sehr gefreut, dass sich die Ärzte gleich bereiterklärten. „Nicht viel diskutieren, einfach mal machen – das ist wirklich eine sehr gute Einstellung.“ Jetzt hoffe er, dass das Angebot auch gut angenommen werde.

Kommen und testen lassen kann übrigens jeder. Eine Online-Registrierung erleichtert das Arbeiten. Doch es ginge zur Not auch ohne, so die Stockdorferin Dr. Sandra Sukopp, niedergelassene Orthopädin in Planegg: „Wenn nicht viel los ist und jemand kommt spontan vorbei, dann ist ein Testen natürlich auch möglich.“

Redaktion: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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Bürgermeisterin Dr. Kössinger übergab am Donnerstag die Schlüssel für das Schnelltestzentrum Gauting an Dr. Stefan Heindl. (Foto: Ulrike Seiffert)
Bürgermeisterin Dr. Kössinger übergab am Donnerstag die Schlüssel für das Schnelltestzentrum Gauting an Dr. Stefan Heindl. (Foto: Ulrike Seiffert)

Schnelltestzentrum Gauting ab Montag in Betrieb

Ab Montag, den 19. April, besteht auch in Gauting eine zentrale Möglichkeit, sich auf Covid 19 testen zu lassen. In der Alten Pizzeria im Bahnhofsgebäude werden zunächst einmal fünf Ärzte montags, dienstags und donnerstags von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr, mittwochs und donnerstags von 17 Uhr bis 19 Uhr und samstags von 11 Uhr bis 13 Uhr testen. Die Gemeinde stellt die Räume kostenlos zur Verfügung. Die Testkits finanziert das Landratsamt Starnberg.

Gemeinsam für die Gesundheit in der Gemeinde, gemeinsam die Testkapazität erhöhen – so ungefähr könnte das Motto für das erste Gautinger Schnelltestzentrum lauten. Nach einer Initiative des Gautinger Gewerbeverbands, namentlich durch Vorsitzenden und Gemeinderat Harald Ruhbaum und dem niedergelassenen Gautinger Pneumologen Dr. Stefan Heindl kann das Testzentrum am Montag in Betrieb gehen. Zusätzlich zu Heindl haben sich weitere vier Ärzte bereiterklärt, die Testungen neben ihrer Praxistätigkeit durchzuführen.

„Ich freue mich sehr, dass wir fünf Kollegen sind, die testen“, so Heindl. „Es ist wirklich schwierig, neben dem normalen Impfwahnsinn und den sowieso stattfindenden Test in den Praxis Kollegen zu finden, die sich darüber hinaus für das Schnelltestzentrum zur Verfügung stellen. Wir sind alle am Limit.“

Weitere Ärzte fürs Schnelltesten gesucht

Eine zentrale und unabhängig von Hausarztpraxen funktionierende Teststation zu haben, sei allerdings überaus sinnvoll und wichtig. „Ich bin zufrieden, dass wir nun an den Start gehen. Und appelliere an die Kollegen, vielleicht doch noch hier für ein bis zwei Stunden in der Woche mitzumachen. Freie Kapazitäten gibt es noch. Vor allem der Freitag ist noch nicht besetzt“, warb er für das Gautinger Zentrum.

Er dankte der Gemeinde für die Räume und dem Landratsamt für die Bereitstellung der Testkits. Seine Zeit stelle er gern zur Verfügung, meinte er. „Ganz umsonst tun wir das nicht. Wir bekommen 15 Euro pro getestete Person.“ Alle Testwilligen sollten sich am besten online zum Test anmelden und idealerweise den Fragebogen schon ausgefüllt mitbringen. „Vor allem die Handynummer ist wichtig. Im Falle eines positiven Tests geben wir die Nummer ans Gesundheitsamt zum weiteren Vorgehen weiter.“

Positiv? Gesundheitsamt!

v.l.: Erster Klient im Schnelltestzentrum Gauting war Gemeinderat Harald Ruhbaum, der das Testzentrum mitinitiierte. Dahinter stehend Bürgermeisterin Brigitte Kössinger und Dr. Sandra Sukopp (Foto: Ulrike)
v.l.: Erster Klient im Schnelltestzentrum Gauting war Gemeinderat Harald Ruhbaum, der das Testzentrum mitinitiierte. Dahinter stehend Bürgermeisterin Brigitte Kössinger und Dr. Sandra Sukopp (Foto: Ulrike)

Jeder positiv Getestete müsse einen PC-Test machen lassen und bleibe in Quarantäne, bis der PCR-Test entweder ein negatives Ergebnis vorweist oder aber die normal vorgeschriebene Quarantänezeit vorbei ist. „Ich halte das für sehr vernünftig. Wir erwischen vor allem auch diejenigen, die noch keine Symptome haben, aber das Virus weitergeben können.“

Bürgermeisterin Brigitte Kössinger übergab ihm die Schlüssel zur Alten Pizzeria. „Uns geht es darum, dass wir alle zusammenhalten, um die Testkapazitäten zu erhöhen“, erklärte sie. Das Angebot solle niederschwellig und zentral sein. Die Pizzeria sei damit ideal: fußläufig zu erreichen, mit Parkmöglichkeiten und Möglichkeiten zum Warten aufs Testergebnis.

Gut für den Handel

„Haben wir eine gute Teststruktur, dann sind auch wieder Kinobesuche oder Bosco-Besuche möglich. Mit guten Testmöglichkeiten ist uns allen geholfen“, meinte sie und dankte vor allem auch ihrem Stellvertreter im Amt, Dr. Jürgen Sklarek, der die Verbindung zwischen Rathaus und den Ärzten herstellte.

Gemeinderat Ruhbaum wiederum sprach vor allem im Namen der Einzelhändler in Gauting. „Wir möchten das Einkaufen am Ort erhalten. Das ist für uns Gewerbetreibende notwendig. Dafür sind die Tests hervorragend“, so Ruhbaum. Er habe sich sehr gefreut, dass sich die Ärzte gleich bereiterklärten. „Nicht viel diskutieren, einfach mal machen – das ist wirklich eine sehr gute Einstellung.“ Jetzt hoffe er, dass das Angebot auch gut angenommen werde.

Kommen und testen lassen kann übrigens jeder. Eine Online-Registrierung erleichtert das Arbeiten. Doch es ginge zur Not auch ohne, so die Stockdorferin Dr. Sandra Sukopp, niedergelassene Orthopädin in Planegg: „Wenn nicht viel los ist und jemand kommt spontan vorbei, dann ist ein Testen natürlich auch möglich.“

Redaktion: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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