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Gräfelfing | | von Malteser
Stefanie Fröhlich (vorne) und Antonia Fundulus (l.) mit der Gruppe der neuen Hospizhelfer.
Stefanie Fröhlich (vorne) und Antonia Fundulus (l.) mit der Gruppe der neuen Hospizhelfer. (Foto: Malteser)

Schwerkranke Kinder unterstützen und begleiten

Der Malteser ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst bildet wieder neue Hospizhelferinnen und Hospizhelfer aus, die später unheilbar kranke Kinder und ihre Angehörigen in den Einsatzgebieten in München und im gesamten Umland im Würmtal begleiten werden.

Die Nachfrage an ehrenamtlicher Begleitung betroffener Familien durch einen Hospizhelfer oder eine Hospizhelferin ist auch in Zeiten von Corona sehr groß. „Eine schwere Erkrankung nimmt leider keine Rücksicht auf die aktuelle Lage“, sagt Stefanie Froehlich. Sie ist Koordinatorin beim Malteser Kinder und Jugendhospizdienst und leitet das Vorbereitungsseminar zum Hospizhelfer.

Die Diagnose unheilbar krank zu sein, ist für jeden Menschen ein traumatisches Ereignis. Betrifft diese Aussage jedoch ein Kind oder einen Jugendlichen, werde „das ganze System Familie auf eine besonders harte Probe gestellt“, weiß Stefanie Froehlich und „dann geht es darum, den Blick auf das ganze Familiensystem zu richten.“ Denn auch die Geschwisterkinder seien stark betroffen, wenn in der Familie jemand schwer krank ist oder stirbt. Deshalb ist die wichtigste Aufgabe der Kinderhospizhelfer neben der Aufmerksamkeit für das betroffene Kind, auch die Eltern und Geschwisterkinder zu entlasten.

Neun Frauen und drei Männeraus dem Würmtal haben am 2. Oktober mit dem Vorbereitungsseminar begonnen. Das Vorbereitungsseminar zum Hospizhelfer besteht aus mehreren Lehrgängen, deren Lerneinheiten etwa 100 Stunden umfassen. „Dieser Umfang ist nötig, um die Teilnehmer gründlich auf den Umgang mit unheilbar kranken und sterbenden Kindern und Jugendlichen vorzubereiten“ weiß Stefanie Froehlich aus langjähriger Erfahrung.

Aktuell unterstützen beim Malteser Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst 30 ehrenamtliche Hospizhelferinnen und Hospizhelfer 20 Familien mit schwerkranken Kindern und Familien in Trauer.

Seit über 14 Jahren in Gräfelfing

Anfang 2006 hat der Ambulante Kinderhospizdienst der Malteser in Gräfelfing seine Arbeit aufgenommen. Hospizhelfer begleiten seitdem Familien, in denen ein Kind oder Familienmitglied unheilbar krank oder bereits verstorben ist, und stehen ihnen in der schweren Situation bei. Durch regelmäßige Besuche – ganz nach Wunsch und Bedarf – unterstützen die Malteser Hospizhelfer die ganze Familie. Mit den großen Münchener Kinderkliniken besteht eine enge Zusammenarbeit. Die Hospizbegleitung ist für die betroffenen Familien kostenlos.

Weitere Informationen über die Malteser Kinder- und Jugendhospizarbeit im Internet unter www.malteser-kinderhospizdienst.de


Quelle: Malteser Hilfsdienst e.V.

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Gräfelfing | | von Malteser
Stefanie Fröhlich (vorne) und Antonia Fundulus (l.) mit der Gruppe der neuen Hospizhelfer.
Stefanie Fröhlich (vorne) und Antonia Fundulus (l.) mit der Gruppe der neuen Hospizhelfer. (Foto: Malteser)

Schwerkranke Kinder unterstützen und begleiten

Der Malteser ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst bildet wieder neue Hospizhelferinnen und Hospizhelfer aus, die später unheilbar kranke Kinder und ihre Angehörigen in den Einsatzgebieten in München und im gesamten Umland im Würmtal begleiten werden.

Die Nachfrage an ehrenamtlicher Begleitung betroffener Familien durch einen Hospizhelfer oder eine Hospizhelferin ist auch in Zeiten von Corona sehr groß. „Eine schwere Erkrankung nimmt leider keine Rücksicht auf die aktuelle Lage“, sagt Stefanie Froehlich. Sie ist Koordinatorin beim Malteser Kinder und Jugendhospizdienst und leitet das Vorbereitungsseminar zum Hospizhelfer.

Die Diagnose unheilbar krank zu sein, ist für jeden Menschen ein traumatisches Ereignis. Betrifft diese Aussage jedoch ein Kind oder einen Jugendlichen, werde „das ganze System Familie auf eine besonders harte Probe gestellt“, weiß Stefanie Froehlich und „dann geht es darum, den Blick auf das ganze Familiensystem zu richten.“ Denn auch die Geschwisterkinder seien stark betroffen, wenn in der Familie jemand schwer krank ist oder stirbt. Deshalb ist die wichtigste Aufgabe der Kinderhospizhelfer neben der Aufmerksamkeit für das betroffene Kind, auch die Eltern und Geschwisterkinder zu entlasten.

Neun Frauen und drei Männeraus dem Würmtal haben am 2. Oktober mit dem Vorbereitungsseminar begonnen. Das Vorbereitungsseminar zum Hospizhelfer besteht aus mehreren Lehrgängen, deren Lerneinheiten etwa 100 Stunden umfassen. „Dieser Umfang ist nötig, um die Teilnehmer gründlich auf den Umgang mit unheilbar kranken und sterbenden Kindern und Jugendlichen vorzubereiten“ weiß Stefanie Froehlich aus langjähriger Erfahrung.

Aktuell unterstützen beim Malteser Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst 30 ehrenamtliche Hospizhelferinnen und Hospizhelfer 20 Familien mit schwerkranken Kindern und Familien in Trauer.

Seit über 14 Jahren in Gräfelfing

Anfang 2006 hat der Ambulante Kinderhospizdienst der Malteser in Gräfelfing seine Arbeit aufgenommen. Hospizhelfer begleiten seitdem Familien, in denen ein Kind oder Familienmitglied unheilbar krank oder bereits verstorben ist, und stehen ihnen in der schweren Situation bei. Durch regelmäßige Besuche – ganz nach Wunsch und Bedarf – unterstützen die Malteser Hospizhelfer die ganze Familie. Mit den großen Münchener Kinderkliniken besteht eine enge Zusammenarbeit. Die Hospizbegleitung ist für die betroffenen Familien kostenlos.

Weitere Informationen über die Malteser Kinder- und Jugendhospizarbeit im Internet unter www.malteser-kinderhospizdienst.de


Quelle: Malteser Hilfsdienst e.V.

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