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Verkehr | | von Unser Würmtal
Verstärkte und optimierte Geschwindigkeitskontrollen sollen Temposünder zur Raison bringen (Foto: AdobeStock/S._Engels)
Verstärkte und optimierte Geschwindigkeitskontrollen sollen Temposünder zur Raison bringen (Foto: AdobeStock/S._Engels)

Krailling macht ernst!

Vorbei sind die gesetzlosen Zeiten in den verkehrsberuhigten Zonen in Krailling

Bürgermeister Haux hatte es schon am Valentinstag anlässlich "Gelbe Rosen für Richtigparker- Gelbe Karten für Falschparker" angekündigt (UWT berichtete). Krailling macht ernst und will Verkehrsdelikte stärker vom "Zweckverband Kommunale Dienste Oberland" (ZKO) verfolgen lassen.

Vorrang für Fußgägner

Das gilt nicht nur Falschparker, sondern auch für Temposünder. Ein paar Tage stand der Blitzer vom ZKO schon in der Magaretenstraße. Seit kurzem wird auch in verkehrsberuhigten Zonen geblitzt. Bisher haben Paketdienste und andere Raser die Vorgabe "Schrittgeschwindigkeit" einfach ignoriert. In den verkehrsberuhigten Zonen haben Fußgänger außerdem Vorrang.

Bei Tests mit mittig auf der Straße laufenden Mitarbeitern der Gemeinde Krailling setzten Autofahrer eiskalt die Hupe ein oder ließen den Motor aufheulen, um die Durchfahrt zu erzwingen. Eltern, die eilige Autofahrer in Sorge um ihre spielenden Kinder auf ihr Verhalten aufmerksam machten, ernteten höchstens einen gestreckten Mittelfinger!

Optimierung ist das Ziel

Auf Nachfrage bei Sandra Sona, bei der Gemeinde Krailling zuständig für die Vorgaben an den ZKO, äußerte diese: "Wir werden die verstärkten Kontrollen von Geschwindigkeit und ruhendem Verkehr beibehalten. Die Geschwindigkeitskontrollen optimieren wir mit "Seitenradarmessgeräte". Diese unauffälligen Geräte zeichnen die Häufigkeit und den Zeitpunkt von Geschwindigkeitsüberschreitungen auf. Auf diese Weise können später Messstellen und Messzeiten in Absprache mit dem ZKO optimiert werden."

Wer mit Tempo 30 in einer verkehrsberuhigten Zone erwischt wird, kann mit einem Bußgelder inkl. Auslagen und Bearbeitungsgebühr von knapp 100 EURO rechnen. Wer noch schneller unterwegs ist, dem drohen Punkte in der Flensburger Kartei!

Die Gemeinde setzt nicht nur auf Verkehrserziehung. Es werden Angebote für einen "Rufbus" geprüft. So könnte das Auto einfach mal stehen bleiben und benötigt keinen Parkplatz. Der Seniorenfahrdienst wird gemeinsam mit der Gemeinde Planegg und dem Pfarrverband Würmtal angeboten. Dieser Fahrdienst wird stark genutzt.

Großes Problem bleiben die Radler. Hier kann sich Bürgermeister Haux den Einsatz eines Kontaktbeamten vorstellen und hofft auf Einsicht und Besserung bei den Radlern.

Redaktion Unser Würmtal / jh

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Verstärkte und optimierte Geschwindigkeitskontrollen sollen Temposünder zur Raison bringen (Foto: AdobeStock/S._Engels)
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Krailling macht ernst!

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Bürgermeister Haux hatte es schon am Valentinstag anlässlich "Gelbe Rosen für Richtigparker- Gelbe Karten für Falschparker" angekündigt (UWT berichtete). Krailling macht ernst und will Verkehrsdelikte stärker vom "Zweckverband Kommunale Dienste Oberland" (ZKO) verfolgen lassen.

Vorrang für Fußgägner

Das gilt nicht nur Falschparker, sondern auch für Temposünder. Ein paar Tage stand der Blitzer vom ZKO schon in der Magaretenstraße. Seit kurzem wird auch in verkehrsberuhigten Zonen geblitzt. Bisher haben Paketdienste und andere Raser die Vorgabe "Schrittgeschwindigkeit" einfach ignoriert. In den verkehrsberuhigten Zonen haben Fußgänger außerdem Vorrang.

Bei Tests mit mittig auf der Straße laufenden Mitarbeitern der Gemeinde Krailling setzten Autofahrer eiskalt die Hupe ein oder ließen den Motor aufheulen, um die Durchfahrt zu erzwingen. Eltern, die eilige Autofahrer in Sorge um ihre spielenden Kinder auf ihr Verhalten aufmerksam machten, ernteten höchstens einen gestreckten Mittelfinger!

Optimierung ist das Ziel

Auf Nachfrage bei Sandra Sona, bei der Gemeinde Krailling zuständig für die Vorgaben an den ZKO, äußerte diese: "Wir werden die verstärkten Kontrollen von Geschwindigkeit und ruhendem Verkehr beibehalten. Die Geschwindigkeitskontrollen optimieren wir mit "Seitenradarmessgeräte". Diese unauffälligen Geräte zeichnen die Häufigkeit und den Zeitpunkt von Geschwindigkeitsüberschreitungen auf. Auf diese Weise können später Messstellen und Messzeiten in Absprache mit dem ZKO optimiert werden."

Wer mit Tempo 30 in einer verkehrsberuhigten Zone erwischt wird, kann mit einem Bußgelder inkl. Auslagen und Bearbeitungsgebühr von knapp 100 EURO rechnen. Wer noch schneller unterwegs ist, dem drohen Punkte in der Flensburger Kartei!

Die Gemeinde setzt nicht nur auf Verkehrserziehung. Es werden Angebote für einen "Rufbus" geprüft. So könnte das Auto einfach mal stehen bleiben und benötigt keinen Parkplatz. Der Seniorenfahrdienst wird gemeinsam mit der Gemeinde Planegg und dem Pfarrverband Würmtal angeboten. Dieser Fahrdienst wird stark genutzt.

Großes Problem bleiben die Radler. Hier kann sich Bürgermeister Haux den Einsatz eines Kontaktbeamten vorstellen und hofft auf Einsicht und Besserung bei den Radlern.

Redaktion Unser Würmtal / jh

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