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Martinsried | | von Unser Würmtal
Klein aber fein – die diesjährige „Miniaturausgabe“ des Martinsrieder Christkindlmarkt (v.l.n.r.): Von links Evi Stollmann, Karine und Elfi Kalkühler, Karin Detsch und Hildegard Weißenberger
Klein aber fein – die diesjährige „Miniaturausgabe“ des Martinsrieder Christkindlmarkt (v.l.n.r.): Von links Evi Stollmann, Karine und Elfi Kalkühler, Karin Detsch und Hildegard Weißenberger (Foto: Ulrike Seiffert)

Weihnachtszauber auf dem Martinsplatz

Der Verein Martinsrieder Christkindlmarkt e.V. kümmert sich seit 1981 um Bedürftige in Martinsried und Planegg und im ganzen Würmtal. Corona verschlechtert die Lage der Bedürftigen zusehends. „Wir wollen helfen und brauchen viele Spenden dafür“, erklärte Gründerin Elfi Kalkühler. Die zwei Adventstände am Martinsplatz sollen dazu ganz wesentlich beitragen.

Seit gestern stehen zwei weihnachtlich geschmückte Hütterl auf dem Martinsplatz und sorgen für ein wohliges Adventsfeeling. Der Verein Martinsrieder Christkindlmarkt e.V. stellte die Buden am Donnerstag auf und verkauft nun immer donnerstags bis freitags von 11 bis 14 Uhr und samstags von 12 bis 15 Uhr im Advent alle schönen Dinge, die sonst am traditionellen Christkindlmarkt angeboten werden.

„Es gibt unser gewohntes Sortiment: Gebasteltes, Marmeladen, Handgestricktes, unsere Liköre und Essige, Honig und nachhaltige Echtwachskerzen von der sozial-therapeutischen Werkgemeinschaft Sassen“, zählte Karina Kalkühler nach dem Aufbau auf. „Adventskränze auch, aber nur am ersten Wochenende. Man muss also schnell sein.“

„Wir können es uns gar nicht leisten, nichts zu tun“

Verkauft wird, um die Vereinskasse wieder zu füllen und – ganz im Sinne der Gründung – bedürftigen Würmtalern unter die Arme zu greifen. Im Corona-Jahr stünden viele Bürgern besonders schlecht da. Weggefallene Minijobs und Lohneinbußen durch Kurzarbeit machten das Leben vieler betreuter Personen oder Familien noch schwerer und führten zu erhöhten Finanzbedarfen, erklärte Karina Kalkühler. „Das ist für viele sehr, sehr bitter. Also können wir es uns gar nicht leisten, nichts zu tun. Wir wollen helfen und brauchen natürlich dafür Spenden.“

Das Hygienekonzept für die Hütterl ist mit der Gemeinde abgestimmt. Dazu zählt auch die Regel: Verkauf ja – Glühwein und Bratwürste nein. „Möglicherweise können wir mal ein Bläserquintett spielen lassen oder die beiden Markthütterl um einen Maronistand erweitern. Das ist aber noch ungewiss“, meinte sie. „Und falls wir überrannt werden, dann können wir unsere Öffnungszeiten verlängern. In jedem Fall sind wir der Gemeinde wirklich sehr dankbar für diese Möglichkeiten.“

Mit einem Lieferservice alle erreichen

Übrigens ist dies der 40. Christkindlmarkt. Doch statt Weihnachtsdorf, Musik und festlicher Stimmung vor der Martinskirche am Dorfplatz gibt es heuer leider nur die „Miniaturausgabe“. Zusätzlich zu den beiden Ständen hat sich der Verein daher einen Lieferservice überlegt, damit auch Menschen erreicht werden, die nicht vor die Tür gehen können oder wollen oder zu den Risikopatienten gehören. „Jeder soll sich über kleine Geschenke freuen oder Geschenke machen können“, sagt Karina Kalkühler abschließend und verweist auf den Shop auf der Vereinswebseite. Dieser kann auch über die Anzeige des Martinsrieder Christkindlmarkt auf der Geschenkideen-Seite von Unser Würmtal aufgerufen werden. „Die Pakete stellen wir nach Absprache individuell zusammen. Wir wünschen uns, dass wir damit viele Menschen erreichen können, die Freude an unseren Produkten und Ideen haben und dabei auch noch etwas Gutes tun möchten.“


Redaktion: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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Klein aber fein – die diesjährige „Miniaturausgabe“ des Martinsrieder Christkindlmarkt (v.l.n.r.): Von links Evi Stollmann, Karine und Elfi Kalkühler, Karin Detsch und Hildegard Weißenberger
Klein aber fein – die diesjährige „Miniaturausgabe“ des Martinsrieder Christkindlmarkt (v.l.n.r.): Von links Evi Stollmann, Karine und Elfi Kalkühler, Karin Detsch und Hildegard Weißenberger (Foto: Ulrike Seiffert)

Weihnachtszauber auf dem Martinsplatz

Der Verein Martinsrieder Christkindlmarkt e.V. kümmert sich seit 1981 um Bedürftige in Martinsried und Planegg und im ganzen Würmtal. Corona verschlechtert die Lage der Bedürftigen zusehends. „Wir wollen helfen und brauchen viele Spenden dafür“, erklärte Gründerin Elfi Kalkühler. Die zwei Adventstände am Martinsplatz sollen dazu ganz wesentlich beitragen.

Seit gestern stehen zwei weihnachtlich geschmückte Hütterl auf dem Martinsplatz und sorgen für ein wohliges Adventsfeeling. Der Verein Martinsrieder Christkindlmarkt e.V. stellte die Buden am Donnerstag auf und verkauft nun immer donnerstags bis freitags von 11 bis 14 Uhr und samstags von 12 bis 15 Uhr im Advent alle schönen Dinge, die sonst am traditionellen Christkindlmarkt angeboten werden.

„Es gibt unser gewohntes Sortiment: Gebasteltes, Marmeladen, Handgestricktes, unsere Liköre und Essige, Honig und nachhaltige Echtwachskerzen von der sozial-therapeutischen Werkgemeinschaft Sassen“, zählte Karina Kalkühler nach dem Aufbau auf. „Adventskränze auch, aber nur am ersten Wochenende. Man muss also schnell sein.“

„Wir können es uns gar nicht leisten, nichts zu tun“

Verkauft wird, um die Vereinskasse wieder zu füllen und – ganz im Sinne der Gründung – bedürftigen Würmtalern unter die Arme zu greifen. Im Corona-Jahr stünden viele Bürgern besonders schlecht da. Weggefallene Minijobs und Lohneinbußen durch Kurzarbeit machten das Leben vieler betreuter Personen oder Familien noch schwerer und führten zu erhöhten Finanzbedarfen, erklärte Karina Kalkühler. „Das ist für viele sehr, sehr bitter. Also können wir es uns gar nicht leisten, nichts zu tun. Wir wollen helfen und brauchen natürlich dafür Spenden.“

Das Hygienekonzept für die Hütterl ist mit der Gemeinde abgestimmt. Dazu zählt auch die Regel: Verkauf ja – Glühwein und Bratwürste nein. „Möglicherweise können wir mal ein Bläserquintett spielen lassen oder die beiden Markthütterl um einen Maronistand erweitern. Das ist aber noch ungewiss“, meinte sie. „Und falls wir überrannt werden, dann können wir unsere Öffnungszeiten verlängern. In jedem Fall sind wir der Gemeinde wirklich sehr dankbar für diese Möglichkeiten.“

Mit einem Lieferservice alle erreichen

Übrigens ist dies der 40. Christkindlmarkt. Doch statt Weihnachtsdorf, Musik und festlicher Stimmung vor der Martinskirche am Dorfplatz gibt es heuer leider nur die „Miniaturausgabe“. Zusätzlich zu den beiden Ständen hat sich der Verein daher einen Lieferservice überlegt, damit auch Menschen erreicht werden, die nicht vor die Tür gehen können oder wollen oder zu den Risikopatienten gehören. „Jeder soll sich über kleine Geschenke freuen oder Geschenke machen können“, sagt Karina Kalkühler abschließend und verweist auf den Shop auf der Vereinswebseite. Dieser kann auch über die Anzeige des Martinsrieder Christkindlmarkt auf der Geschenkideen-Seite von Unser Würmtal aufgerufen werden. „Die Pakete stellen wir nach Absprache individuell zusammen. Wir wünschen uns, dass wir damit viele Menschen erreichen können, die Freude an unseren Produkten und Ideen haben und dabei auch noch etwas Gutes tun möchten.“


Redaktion: Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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