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Ortsentwicklung | | von Unser Würmtal
So wie auf der Graphik wird das Mehrgenerationenwohnen am Doemens-Gelände nicht aussehen. Doch visualisiert die Graphik schon einmal sehr gut, was alles möglich sein könnte. (Skizzen: Architekturbüro Ziersch)
So wie auf der Graphik wird das Mehrgenerationenwohnen am Doemens-Gelände nicht aussehen. Doch visualisiert die Graphik schon einmal sehr gut, was alles möglich sein könnte. (Skizzen: Architekturbüro Ziersch)

"Wohnen für alle" in Gräfelfing

Ein „Wohnen für alle“ am so genannten Doemens-Campus in Gräfelfing ist schon seit Auszug der Brauakademie im Gespräch.

Der gemeindliche Bauberater und Architekt Bertold Ziersch hat schon in 2021 Statik, Substanz und Entwicklungsmöglichkeiten des 3.700 Quadratmeter großen Areals präsentiert. Sein Fazit: 45 Wohnungen könnten unterkommen. Der Interessengemeinschaft „Alte Brauakademie“ e.V. mit inzwischen 60 Mitgliedern forciert den Umbau.

Es darf geplant werden

Model:  Architekturbüro Ziersch
Model: Architekturbüro Ziersch

In mittlerweile zwei Workshops hat sich die IG „Alte Brauakademie“ ausgiebig Gedanken darüber gemacht, was im Doemens-Campus unterkommen könnte. Von der Zusammensetzung der späteren Wohnanlage über Verkehrsfragen und Ökologie bis hin zu den nachbarschaftlichen Verhältnissen wurde diskutiert und festgelegt. Die Ergebnisse nahm der Gemeinderat zum Anlass, um den weiteren Planungsrahmen festzulegen.

Vor allem die Frage der Kooperationspartner ist wichtig. Denn allererster Partner für die IG und das Bauvorhaben muss die Gemeindebau Gräfelfing GmbH sein, betonte der Gemeinderat in seinem Beschluss. „Wir hatten schon Kontakt und sind uns einig“, so Martin Feldner, dritter Bürgermeister und einer der Vorstände der IG. „Das mehrheitliche grüne Licht aus dem Gemeinderat – mit zwei Gegenstimmen - bestätigt uns nun noch einmal.“

Kooperation mit der Gemeindebau Gräfelfing GmbH

Grundriss Erdgeschoß  Architekturbüro Ziersch
Grundriss Erdgeschoß Architekturbüro Ziersch

Mit der Kooperation bleibe das Gesamtprojekt in Gemeindehand. Die GmbH könne Architekten-Wettbewerb und Bauphase realisieren und die Wohnungsvergabe koordinieren. Doch bis es soweit ist, müssen aus den Ideen ein Konzept werden. „Es soll eine bunte Mischung von Alt und Jung, von Tatkräftigen bis Hilfsbedürftigen werden“, umriss Feldner die zukünftigen Bewohner.

„Aber ob wir Wohngemeinschaften oder Wohncluster organisieren, ob es Gästezimmer zum Mieten gibt, gemeinsame Küchen und so weiter – das müssen wir nun konkretisieren.“ Das Konzept beinhalte den sozialen Kern, das Drumherum müsse ein Wettbewerb entwerfen. Danach komme die Bauplanung. „Das ist jetzt eine entscheidende Phase für uns. Wir legen die Basis für die Entwicklung.“

Weitere Interessenten erwünscht

Die 60 Mitglieder der IG – übrigens sind hier auch alle Fraktionen des Gemeinderats und viele Vereine vertreten - diskutieren alle eingebrachten Ideen. „Aber wir wünschen uns weitere Interessenten, wenn sie unsere Zielsetzungen unterstützen können“, meinte er. „Wir sind definitiv offen für neue, andere Vorstellungen und Ideen.“

Die Zeit rase, so Feldner. Doch im Prinzip bleiben der IG jetzt drei kreative Monate, bevor sich die Gemeindebau einschaltet und ein Wettbewerb gestartet wird. Im November 2022 zieht dann erst einmal die Gemeindebücherei vorübergehend für zwei Jahre auf den Doemens-Campus. „Und dann sollten die Bagger für uns rollen. Vielleicht ist ein Einzug in drei Jahren möglich.“

Redaktion Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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So wie auf der Graphik wird das Mehrgenerationenwohnen am Doemens-Gelände nicht aussehen. Doch visualisiert die Graphik schon einmal sehr gut, was alles möglich sein könnte. (Skizzen: Architekturbüro Ziersch)

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Ein „Wohnen für alle“ am so genannten Doemens-Campus in Gräfelfing ist schon seit Auszug der Brauakademie im Gespräch.

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Es darf geplant werden

Model:  Architekturbüro Ziersch
Model: Architekturbüro Ziersch

In mittlerweile zwei Workshops hat sich die IG „Alte Brauakademie“ ausgiebig Gedanken darüber gemacht, was im Doemens-Campus unterkommen könnte. Von der Zusammensetzung der späteren Wohnanlage über Verkehrsfragen und Ökologie bis hin zu den nachbarschaftlichen Verhältnissen wurde diskutiert und festgelegt. Die Ergebnisse nahm der Gemeinderat zum Anlass, um den weiteren Planungsrahmen festzulegen.

Vor allem die Frage der Kooperationspartner ist wichtig. Denn allererster Partner für die IG und das Bauvorhaben muss die Gemeindebau Gräfelfing GmbH sein, betonte der Gemeinderat in seinem Beschluss. „Wir hatten schon Kontakt und sind uns einig“, so Martin Feldner, dritter Bürgermeister und einer der Vorstände der IG. „Das mehrheitliche grüne Licht aus dem Gemeinderat – mit zwei Gegenstimmen - bestätigt uns nun noch einmal.“

Kooperation mit der Gemeindebau Gräfelfing GmbH

Grundriss Erdgeschoß  Architekturbüro Ziersch
Grundriss Erdgeschoß Architekturbüro Ziersch

Mit der Kooperation bleibe das Gesamtprojekt in Gemeindehand. Die GmbH könne Architekten-Wettbewerb und Bauphase realisieren und die Wohnungsvergabe koordinieren. Doch bis es soweit ist, müssen aus den Ideen ein Konzept werden. „Es soll eine bunte Mischung von Alt und Jung, von Tatkräftigen bis Hilfsbedürftigen werden“, umriss Feldner die zukünftigen Bewohner.

„Aber ob wir Wohngemeinschaften oder Wohncluster organisieren, ob es Gästezimmer zum Mieten gibt, gemeinsame Küchen und so weiter – das müssen wir nun konkretisieren.“ Das Konzept beinhalte den sozialen Kern, das Drumherum müsse ein Wettbewerb entwerfen. Danach komme die Bauplanung. „Das ist jetzt eine entscheidende Phase für uns. Wir legen die Basis für die Entwicklung.“

Weitere Interessenten erwünscht

Die 60 Mitglieder der IG – übrigens sind hier auch alle Fraktionen des Gemeinderats und viele Vereine vertreten - diskutieren alle eingebrachten Ideen. „Aber wir wünschen uns weitere Interessenten, wenn sie unsere Zielsetzungen unterstützen können“, meinte er. „Wir sind definitiv offen für neue, andere Vorstellungen und Ideen.“

Die Zeit rase, so Feldner. Doch im Prinzip bleiben der IG jetzt drei kreative Monate, bevor sich die Gemeindebau einschaltet und ein Wettbewerb gestartet wird. Im November 2022 zieht dann erst einmal die Gemeindebücherei vorübergehend für zwei Jahre auf den Doemens-Campus. „Und dann sollten die Bagger für uns rollen. Vielleicht ist ein Einzug in drei Jahren möglich.“

Redaktion Ulrike Seiffert / Unser Würmtal

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