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Kloster Maria-Eich - wie die Würmtaler es kennen (Foto: Unser Würmtal)
Kloster Maria-Eich - wie die Würmtaler es kennen (Foto: Unser Würmtal)

Hohe Zuschüsse für Maria Eich

Das Kloster Maria-Eich in Planegg erhält für Neubau und Sanierung erhebliche Zuschüsse von Landkreis und Gemeinden

Am Montag stand im Planegger Gemeinderat die Bezuschussung des Klosters Maria-Eich auf der Tagesordnung. Die Planegger hatten 100.000 Euro als Zuschuss veranschlagt. Gemeinderat Peter von Schall-Riaucour fühlte sich nicht gut genug informiert. Es gehe ja schließlich um Steuergelder.

Von Schall-Riaucour setzte sich mit dem Kloster in Verbindung und Pater Christian bot eine Informationsrunde an. Neben den Gemeinderäten Angelika Lawo und von Schall-Riaucour kamen einige Pressevertreter sowie der geschäftsführende Beamte der Gemeinde, Stefan Schaudig.

Von Schall-Riaucour erklärte, dass er von Bürgern aufgefordert worden war, gegen die Bezuschussung zu stimmen. Die Bürger hatten argumentiert, das aufgrund der geringen Akzeptanz der Kirche in der Gesellschaft immer mehr Kirchenaustritte zu verzeichnen seinen. Die geringeren Kirchensteuereinnahmen hole sich die Kirche jetzt über Zuschüsse aus der Staatskasse.

6 Millionen Euro

Für Sanierung des Klosters und den Neubau von Apartments für die Mönche und etwaige Gäste sind über sechs Millionen Euro veranschlagt. Nur die Erzdiözese München und Freising erhält Einnahmen aus der Kirchensteuer. Die Erzdiözese bezuschusst die Maßnahmen am Kloster Maria-Eich mit 950.000 Euro. Den Rest stemmt der Orden der Augustiner. Das Kloster selber beteiligt sich aus Spenden und Rücklagen. "Das Kloster verschuldet sich mit einer 5-stelligen Summe," so Pater Christian.

Die hohe Summe von über sechs Millionen werden für Sanierungsarbeiten an und um das Kloster sowie den Neubau eines Gebäudes mit sechs Apartments fällig. Wärme- und Feuchtigkeitsisolierung, Sanierung des Wallfahrtsplatz, Umweltauflagen wie die Herausfilterung von ausgewaschenem Kupfer aus dem Regenwasser der Klosterdächer und ein Löschwasserbehälter treiben die Kosten in die Höhe.

"Aber das wird kein Prunkbau, sondern im Sinne Jesu-Christi einfach und zweckmäßig," wollte sich von Schall-Riaucour vergewissern. Das sagte Pater Christian zu. Die Apartments werden klein aber zweckmäßig geplant. Er bot an, nach Fertigstellung des Neubaues interessierte Gemeinderäte durch den Bau und die Apartments zu führen.

Ratssitzung

In der anschließenden Sitzung im Rathaus Planegg forderte Sitzungsleiterin Judith Grimme von Schall-Riaucour auf, von der Informationsrunde im Kloster zu berichten. Von Schall-Riaucour berichtet über die Maßnahmen und Kosten, wies dabei aber auch auf die Bedeutung des Klosters für die Naherholung der Planegger hin. Pilger und Besucher würden auch Gaststätten und Geschäfte aufsuchen.

"Wir haben das Heide-Volm verloren und drohen das Café Richter zu verlieren," bedauerte von Schall-Riaucour. In diesem Zusammenhang schlug er vor, den Zuschuss der Gemeinde auf 120.000 Euro zu erhöhen. Damit würde die Gemeinde Planegg auch mit Gräfelfing gleichziehen.

Der durch die Arbeiten völlig unbrauchbare Wallfahrerplatz (Foto: Unser Würmtal)
Der durch die Arbeiten völlig unbrauchbare Wallfahrerplatz (Foto: Unser Würmtal)

Grimme, 3. Bürgermeisterin von Planegg, lehnte das ab. "Egal, ob wir 100.000 oder 120.000 Euro geben, das Kloster bleibt in Planegg," so Grimmes Argumentation. Auch Florian Großelfinger wollte dem Vorschlag von von Schall-Riaucour nicht folgen. "Wir stehen mit der Gemeinde Gräfelfing nicht im Wettbewerb," meinte Großelfinger.

Letztlich stimmten die Ratsmitglieder einstimmig für den Beschluss über den Zuschuss in Höhe von 100.000 Euro für das Kloster. Insgesamt erhält das Kloster an Zuschüssen vom Landkreis München sowie den Gemeinden Planegg und Gräfelfing 370.000 Euro. Andere Gemeinden aus dem Würmtal beteiligen sich nicht mit Zuschüssen für das Kloster.

Baustelle Maria-Eich

Pater Christian erklärte zum Ende der informativen Runde, dass er zuversichtlich sei, zum 1. Mai wieder am Außenaltar Gottesdienste abhalten zu können. Zum 1. Juli öffnet das Kloster die Pforten zu einem Tag der offenen Tür.

Besucher des Kloster beschleichen aktuell Zweifel angesichts des aufgeweichten und durch Bauarbeiten verwüsteten Wallfahrtsplatzes. Da ist noch viel zu tun bis zum 1. Mai!

Redaktion Unser Würmtal / jh

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Das Kloster Maria-Eich in Planegg erhält für Neubau und Sanierung erhebliche Zuschüsse von Landkreis und Gemeinden

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Am Montag stand im Planegger Gemeinderat die Bezuschussung des Klosters Maria-Eich auf der Tagesordnung. Die Planegger hatten 100.000 Euro als Zuschuss veranschlagt. Gemeinderat Peter von Schall-Riaucour fühlte sich nicht gut genug informiert. Es gehe ja schließlich um Steuergelder.

Von Schall-Riaucour setzte sich mit dem Kloster in Verbindung und Pater Christian bot eine Informationsrunde an. Neben den Gemeinderäten Angelika Lawo und von Schall-Riaucour kamen einige Pressevertreter sowie der geschäftsführende Beamte der Gemeinde, Stefan Schaudig.

Von Schall-Riaucour erklärte, dass er von Bürgern aufgefordert worden war, gegen die Bezuschussung zu stimmen. Die Bürger hatten argumentiert, das aufgrund der geringen Akzeptanz der Kirche in der Gesellschaft immer mehr Kirchenaustritte zu verzeichnen seinen. Die geringeren Kirchensteuereinnahmen hole sich die Kirche jetzt über Zuschüsse aus der Staatskasse.

6 Millionen Euro

Für Sanierung des Klosters und den Neubau von Apartments für die Mönche und etwaige Gäste sind über sechs Millionen Euro veranschlagt. Nur die Erzdiözese München und Freising erhält Einnahmen aus der Kirchensteuer. Die Erzdiözese bezuschusst die Maßnahmen am Kloster Maria-Eich mit 950.000 Euro. Den Rest stemmt der Orden der Augustiner. Das Kloster selber beteiligt sich aus Spenden und Rücklagen. "Das Kloster verschuldet sich mit einer 5-stelligen Summe," so Pater Christian.

Die hohe Summe von über sechs Millionen werden für Sanierungsarbeiten an und um das Kloster sowie den Neubau eines Gebäudes mit sechs Apartments fällig. Wärme- und Feuchtigkeitsisolierung, Sanierung des Wallfahrtsplatz, Umweltauflagen wie die Herausfilterung von ausgewaschenem Kupfer aus dem Regenwasser der Klosterdächer und ein Löschwasserbehälter treiben die Kosten in die Höhe.

"Aber das wird kein Prunkbau, sondern im Sinne Jesu-Christi einfach und zweckmäßig," wollte sich von Schall-Riaucour vergewissern. Das sagte Pater Christian zu. Die Apartments werden klein aber zweckmäßig geplant. Er bot an, nach Fertigstellung des Neubaues interessierte Gemeinderäte durch den Bau und die Apartments zu führen.

Ratssitzung

In der anschließenden Sitzung im Rathaus Planegg forderte Sitzungsleiterin Judith Grimme von Schall-Riaucour auf, von der Informationsrunde im Kloster zu berichten. Von Schall-Riaucour berichtet über die Maßnahmen und Kosten, wies dabei aber auch auf die Bedeutung des Klosters für die Naherholung der Planegger hin. Pilger und Besucher würden auch Gaststätten und Geschäfte aufsuchen.

"Wir haben das Heide-Volm verloren und drohen das Café Richter zu verlieren," bedauerte von Schall-Riaucour. In diesem Zusammenhang schlug er vor, den Zuschuss der Gemeinde auf 120.000 Euro zu erhöhen. Damit würde die Gemeinde Planegg auch mit Gräfelfing gleichziehen.

Der durch die Arbeiten völlig unbrauchbare Wallfahrerplatz (Foto: Unser Würmtal)
Der durch die Arbeiten völlig unbrauchbare Wallfahrerplatz (Foto: Unser Würmtal)

Grimme, 3. Bürgermeisterin von Planegg, lehnte das ab. "Egal, ob wir 100.000 oder 120.000 Euro geben, das Kloster bleibt in Planegg," so Grimmes Argumentation. Auch Florian Großelfinger wollte dem Vorschlag von von Schall-Riaucour nicht folgen. "Wir stehen mit der Gemeinde Gräfelfing nicht im Wettbewerb," meinte Großelfinger.

Letztlich stimmten die Ratsmitglieder einstimmig für den Beschluss über den Zuschuss in Höhe von 100.000 Euro für das Kloster. Insgesamt erhält das Kloster an Zuschüssen vom Landkreis München sowie den Gemeinden Planegg und Gräfelfing 370.000 Euro. Andere Gemeinden aus dem Würmtal beteiligen sich nicht mit Zuschüssen für das Kloster.

Baustelle Maria-Eich

Pater Christian erklärte zum Ende der informativen Runde, dass er zuversichtlich sei, zum 1. Mai wieder am Außenaltar Gottesdienste abhalten zu können. Zum 1. Juli öffnet das Kloster die Pforten zu einem Tag der offenen Tür.

Besucher des Kloster beschleichen aktuell Zweifel angesichts des aufgeweichten und durch Bauarbeiten verwüsteten Wallfahrtsplatzes. Da ist noch viel zu tun bis zum 1. Mai!

Redaktion Unser Würmtal / jh

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