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Haus & Garten | | von djd
Mit der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude kann Sanieren jetzt noch attraktiver werden. (Foto: djd / Qualitätsgedämmt / Getty Images / Andrey Popov)
Mit der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude kann Sanieren jetzt noch attraktiver werden. (Foto: djd / Qualitätsgedämmt / Getty Images / Andrey Popov)

Förderung für energetische Sanierung

In weniger als 20 Jahren soll der Gebäudebestand in Deutschland rechnerisch klimaneutral sein. Um die Klimaziele erreichen zu können, muss intensiver saniert werden als noch in den vergangenen Jahren. Der Staat hat dafür Anreize geschaffen: Die neuen, seit 1. Juli 2021 gültigen Förderbedingungen machen das energetische Sanieren im Bestand so attraktiv wie kaum zuvor.

Bisherige Programme sind nun in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gebündelt. Einzelmaßnahmen wie eine Wärmedämmung der Fassade werden ebenso gefördert wie eine Komplettsanierung. Hauseigentümer können sich für attraktive Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen entscheiden. Und mit der aktuellen BEG-Überarbeitung ist auch die Neubauförderung in das Programm integriert.

Zuschüsse mit Bonus für Einzelmaßnahmen

Um in den Genuss der Förderung zu kommen, müssen Fachhandwerker die Arbeiten ausführen. In der Regel ist vorgeschrieben, zusätzlich Energieberater einzuschalten. Die Experten können unter anderem die Frage beantworten, welche Fördermöglichkeit sich am besten für die jeweilige Sanierung eignet.

Für Einzelmaßnahmen wie eine Wärmedämmung dürften meist BAFA-Direktzuschüsse die erste Wahl sein. Hauseigentümer erhalten so 20 Prozent der förderfähigen Kosten zurück. Wenn der Energieberater vorab einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellt, kommt ein fünfprozentiger Bonus hinzu.

Kredite für umfangreiche Sanierungen nutzen

Für umfangreichere Sanierungen stehen KfW-Kredite mit Tilgungszuschuss und niedrigen Zinssätzen zur Verfügung – zum Beispiel wenn das Eigenheim auf einen neuen Effizienzstandard gebracht wird. Auch hier locken Extras: Wenn nach der Komplettsanierung mindestens 55 Prozent des Energiebedarfs fürs Heizen und Kühlen mit erneuerbaren Energien abgedeckt werden, steigt der Tilgungszuschuss ebenfalls um fünf Prozent.

Voraussetzungen für eine Förderung

Ganz egal, für welche Option sich Hausbesitzer entscheiden, Voraussetzung für die BEG-Förderung ist, dass die Arbeiten grundsätzlich erst nach der Antragstellung begonnen werden. Wichtig: Bereits der Abschluss eines Vertrages mit einem Fachunternehmen zählt dabei als Beginn.

Für die Antragstellung ist eine fachliche Hilfe durch zertifizierte Energieberater vorgeschrieben. Zu ihren Aufgaben zählt es beispielsweise, noch vor dem Antrag eine technische Projektbeschreibung für die BAFA-Förderung oder eine Bestätigung zum Antrag für KfW-Kredite auszustellen.

Förderprogramme und Energieberater finden

Einen Überblick, welche Förderprogramme es bundesweit gibt und welche die eigene Gemeinde zusätzlich aufgelegt hat, bietet die Fördermittel-Suche auf der Webseite www.dämmen-lohnt-sich.de unter „Kosten & Förderung“.

Nach Eingabe einiger weniger (nicht personenbezogenen) Angaben zur Immobilie und geplanten Maßnahme sowie der Postleitzahl erhält man einen Liste der am eigenen Wohnort verfügbaren Förderungen und Zuschüsse – inkl. aller Informationen zum jeweiligen Programm und der Kontaktdaten für die Antragstellung.

Hier geht’s direkt zur Fördermittel-Suche

Ebenfalls über diese Webseite lässt sich ein Energieberater in der Nähe finden.

Hier geht’s zur Energieberater-Suche


Quelle: djd / Qualitätsgedämmt e.V.

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Mit der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude kann Sanieren jetzt noch attraktiver werden. (Foto: djd / Qualitätsgedämmt / Getty Images / Andrey Popov)
Mit der neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude kann Sanieren jetzt noch attraktiver werden. (Foto: djd / Qualitätsgedämmt / Getty Images / Andrey Popov)

Förderung für energetische Sanierung

In weniger als 20 Jahren soll der Gebäudebestand in Deutschland rechnerisch klimaneutral sein. Um die Klimaziele erreichen zu können, muss intensiver saniert werden als noch in den vergangenen Jahren. Der Staat hat dafür Anreize geschaffen: Die neuen, seit 1. Juli 2021 gültigen Förderbedingungen machen das energetische Sanieren im Bestand so attraktiv wie kaum zuvor.

Bisherige Programme sind nun in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gebündelt. Einzelmaßnahmen wie eine Wärmedämmung der Fassade werden ebenso gefördert wie eine Komplettsanierung. Hauseigentümer können sich für attraktive Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen entscheiden. Und mit der aktuellen BEG-Überarbeitung ist auch die Neubauförderung in das Programm integriert.

Zuschüsse mit Bonus für Einzelmaßnahmen

Um in den Genuss der Förderung zu kommen, müssen Fachhandwerker die Arbeiten ausführen. In der Regel ist vorgeschrieben, zusätzlich Energieberater einzuschalten. Die Experten können unter anderem die Frage beantworten, welche Fördermöglichkeit sich am besten für die jeweilige Sanierung eignet.

Für Einzelmaßnahmen wie eine Wärmedämmung dürften meist BAFA-Direktzuschüsse die erste Wahl sein. Hauseigentümer erhalten so 20 Prozent der förderfähigen Kosten zurück. Wenn der Energieberater vorab einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellt, kommt ein fünfprozentiger Bonus hinzu.

Kredite für umfangreiche Sanierungen nutzen

Für umfangreichere Sanierungen stehen KfW-Kredite mit Tilgungszuschuss und niedrigen Zinssätzen zur Verfügung – zum Beispiel wenn das Eigenheim auf einen neuen Effizienzstandard gebracht wird. Auch hier locken Extras: Wenn nach der Komplettsanierung mindestens 55 Prozent des Energiebedarfs fürs Heizen und Kühlen mit erneuerbaren Energien abgedeckt werden, steigt der Tilgungszuschuss ebenfalls um fünf Prozent.

Voraussetzungen für eine Förderung

Ganz egal, für welche Option sich Hausbesitzer entscheiden, Voraussetzung für die BEG-Förderung ist, dass die Arbeiten grundsätzlich erst nach der Antragstellung begonnen werden. Wichtig: Bereits der Abschluss eines Vertrages mit einem Fachunternehmen zählt dabei als Beginn.

Für die Antragstellung ist eine fachliche Hilfe durch zertifizierte Energieberater vorgeschrieben. Zu ihren Aufgaben zählt es beispielsweise, noch vor dem Antrag eine technische Projektbeschreibung für die BAFA-Förderung oder eine Bestätigung zum Antrag für KfW-Kredite auszustellen.

Förderprogramme und Energieberater finden

Einen Überblick, welche Förderprogramme es bundesweit gibt und welche die eigene Gemeinde zusätzlich aufgelegt hat, bietet die Fördermittel-Suche auf der Webseite www.dämmen-lohnt-sich.de unter „Kosten & Förderung“.

Nach Eingabe einiger weniger (nicht personenbezogenen) Angaben zur Immobilie und geplanten Maßnahme sowie der Postleitzahl erhält man einen Liste der am eigenen Wohnort verfügbaren Förderungen und Zuschüsse – inkl. aller Informationen zum jeweiligen Programm und der Kontaktdaten für die Antragstellung.

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Ebenfalls über diese Webseite lässt sich ein Energieberater in der Nähe finden.

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Quelle: djd / Qualitätsgedämmt e.V.

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