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Gesundheit & Wellness | | von WolfartKlinik
Gelenkverschleiß in Hüfte und Knie
Wenn der Gelenkverschleiß in Hüfte oder Knie zu dauerhaften Schmerzen führt, wird es Zeit für eine ärztliche Beratung. (Foto: Dragana Gordic/stock.adobe.com)

Was tun, wenn die Schmerzen in Hüfte oder Knie zur Qual werden?

Verschleißerkrankungen im Knie oder der Hüfte sind nicht ungewöhnlich und kommen ab der zweiten Lebenshälfte tatsächlich recht häufig vor. Kommen dann noch Überlastungen, chronische Entzündungen oder unfallbedingte Verletzungen hinzu, kann jeder Schritt zur Qual werden.

Oft haben Betroffene Angst, dass zu schnell operiert wird, aber der Erhalt der Gelenke steht in der Regel vor dem Gelenkersatz. Sind zum Beispiel nur bestimmte Bereiche des Gelenkknorpels in milder Form abgenutzt, können korrigierende Eingriffe helfen. Es gibt auch Therapien mit Medikamenten, Injektionen z.B. mit Hyaluronsäure oder gezielte Krankengymnastik. In einigen Fällen ist auch nur ein Teil der Knorpelschicht des Gelenks im Abbau begriffen, sodass auch nur dieser Teil ersetzt werden muss, so wie z. B. per Teilprothese am Kniegelenk (sog. „Monoschlitten“). Die Anzahl der implantierten Hüft- und Knieendoprothesen in Deutschland ist sogar rückläufig.

Schmerzen über einen langen Zeitraum sollte man nicht ignorieren!

Wenn Schmerzen in Hüfte oder Knie über einen langen Zeitraum ignoriert werden, birgt das die Gefahr, dass sich die Knorpelschicht der Gelenke gänzlich abnutzt. Wenn diese wichtige Gleit- und Dämpferschicht erst einmal weg ist, versagen die Gelenke ganz ihren Dienst. Das ist auch meist der Zeitpunkt, an dem Betroffene anfangen sich komplett zu isolieren, sich nur noch wenig zu bewegen und die Lebensfreude verlieren. Spätestens jetzt sollte man wirklich zum Arzt.

Warum ist der „richtige Zeitpunkt“ für eine Operation so wichtig?

Bei Gelenkbeschwerden wird oft über einen Zeitraum von ca. sechs Monaten konservativ behandelt, also ohne OP. Bleiben die Beschwerden bestehen und ist die Lebensqualität durch den Verschleiß eingeschränkt, wird die Entscheidung zum Gelenkersatz geprüft. Es sollte weder zu früh - aber auf keinen Fall zu spät reagiert werden, denn dann ist eine volle Genesung möglicherweise nicht mehr erreichbar - z.B., weil das Ausmaß der Einsteifung des Gelenks bereits zu fortgeschritten ist oder der Patient ein bleibendes Schmerzgedächtnis entwickelt hat.

Was bedeutet „schonende Operationsmethode“ konkret?

Schonende Operationsmethode bedeutet, dass über die Schlüssellochtechnik, einer sogenannten minimal-invasiven Methode operiert wird. Es wird z.B. bei der Hüft-Endprothetik nur ein einziger kleiner Hautschnitt verwendet, der an der Oberschenkel-Vorderseite vorgenommen wird. Es gibt keine Drainagen mehr und die OP ist muskelschonender, komplikationsärmer und mit weniger Schmerzen für den Patienten verbunden als die Standardmethoden. Dieses Vorgehen lässt eine schmerzfreie Vollbelastung des Implantates bereits einen Tag nach der Operation zu. Tatsächlich gibt es Patienten, die nach wenigen Tagen Aufenthalt bereits nach Hause entlassen werden und damit sogar auf die Rehabilitationsmaßnahmen verzichten können, falls dies gewünscht wird. Im Würmtal bietet z.B. die Wolfart Klinik diese schonende Operatiomsmethode an.

Gibt es etwas, was man Menschen mit Knie- oder Hüftarthrose raten würden?

Die verfügbaren konservativen Therapieoptionen bei Arthrose können die Erkrankung nicht heilen, sondern allenfalls bremsen und die Beschwerden lindern. Trotzdem erfolgt eine Operation in der Regel erst im Endstadium der Arthrose. Wenn ein Arzt daher auf eine schnelle Operation drängt, ohne das vorher konservative Maßnahmen angesprochen werden, sollte man sich immer eine zweite Meinung einholen.

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Gelenkverschleiß in Hüfte und Knie
Wenn der Gelenkverschleiß in Hüfte oder Knie zu dauerhaften Schmerzen führt, wird es Zeit für eine ärztliche Beratung. (Foto: Dragana Gordic/stock.adobe.com)

Was tun, wenn die Schmerzen in Hüfte oder Knie zur Qual werden?

Verschleißerkrankungen im Knie oder der Hüfte sind nicht ungewöhnlich und kommen ab der zweiten Lebenshälfte tatsächlich recht häufig vor. Kommen dann noch Überlastungen, chronische Entzündungen oder unfallbedingte Verletzungen hinzu, kann jeder Schritt zur Qual werden.

Oft haben Betroffene Angst, dass zu schnell operiert wird, aber der Erhalt der Gelenke steht in der Regel vor dem Gelenkersatz. Sind zum Beispiel nur bestimmte Bereiche des Gelenkknorpels in milder Form abgenutzt, können korrigierende Eingriffe helfen. Es gibt auch Therapien mit Medikamenten, Injektionen z.B. mit Hyaluronsäure oder gezielte Krankengymnastik. In einigen Fällen ist auch nur ein Teil der Knorpelschicht des Gelenks im Abbau begriffen, sodass auch nur dieser Teil ersetzt werden muss, so wie z. B. per Teilprothese am Kniegelenk (sog. „Monoschlitten“). Die Anzahl der implantierten Hüft- und Knieendoprothesen in Deutschland ist sogar rückläufig.

Schmerzen über einen langen Zeitraum sollte man nicht ignorieren!

Wenn Schmerzen in Hüfte oder Knie über einen langen Zeitraum ignoriert werden, birgt das die Gefahr, dass sich die Knorpelschicht der Gelenke gänzlich abnutzt. Wenn diese wichtige Gleit- und Dämpferschicht erst einmal weg ist, versagen die Gelenke ganz ihren Dienst. Das ist auch meist der Zeitpunkt, an dem Betroffene anfangen sich komplett zu isolieren, sich nur noch wenig zu bewegen und die Lebensfreude verlieren. Spätestens jetzt sollte man wirklich zum Arzt.

Warum ist der „richtige Zeitpunkt“ für eine Operation so wichtig?

Bei Gelenkbeschwerden wird oft über einen Zeitraum von ca. sechs Monaten konservativ behandelt, also ohne OP. Bleiben die Beschwerden bestehen und ist die Lebensqualität durch den Verschleiß eingeschränkt, wird die Entscheidung zum Gelenkersatz geprüft. Es sollte weder zu früh - aber auf keinen Fall zu spät reagiert werden, denn dann ist eine volle Genesung möglicherweise nicht mehr erreichbar - z.B., weil das Ausmaß der Einsteifung des Gelenks bereits zu fortgeschritten ist oder der Patient ein bleibendes Schmerzgedächtnis entwickelt hat.

Was bedeutet „schonende Operationsmethode“ konkret?

Schonende Operationsmethode bedeutet, dass über die Schlüssellochtechnik, einer sogenannten minimal-invasiven Methode operiert wird. Es wird z.B. bei der Hüft-Endprothetik nur ein einziger kleiner Hautschnitt verwendet, der an der Oberschenkel-Vorderseite vorgenommen wird. Es gibt keine Drainagen mehr und die OP ist muskelschonender, komplikationsärmer und mit weniger Schmerzen für den Patienten verbunden als die Standardmethoden. Dieses Vorgehen lässt eine schmerzfreie Vollbelastung des Implantates bereits einen Tag nach der Operation zu. Tatsächlich gibt es Patienten, die nach wenigen Tagen Aufenthalt bereits nach Hause entlassen werden und damit sogar auf die Rehabilitationsmaßnahmen verzichten können, falls dies gewünscht wird. Im Würmtal bietet z.B. die Wolfart Klinik diese schonende Operatiomsmethode an.

Gibt es etwas, was man Menschen mit Knie- oder Hüftarthrose raten würden?

Die verfügbaren konservativen Therapieoptionen bei Arthrose können die Erkrankung nicht heilen, sondern allenfalls bremsen und die Beschwerden lindern. Trotzdem erfolgt eine Operation in der Regel erst im Endstadium der Arthrose. Wenn ein Arzt daher auf eine schnelle Operation drängt, ohne das vorher konservative Maßnahmen angesprochen werden, sollte man sich immer eine zweite Meinung einholen.

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